Aktuelles

Buchvorstellung: “Mein amerikanischer Kulturschock”

Mein Freund Frank fragte mich mal, was ich damals als Student in Amerika oder überhaupt so an der Universität gemacht habe, „War wohl ’n typisches eventloses, langweiliges Studium?“ „Nee“, gab ich zur Antwort, „eigentlich nicht. Es war ja die Zeit der Blumenkinder, der Hippies, des Vietnam Krieges, der sexuellen Revolution; da ging es heftig zu, da steckte ich mitten drin.“ „Schreib doch mal was darüber“, sagte er, „die 60ger Jahre in [...]

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Talkrunde bei KenFM – Leben von und mit der Natur

Die letzten Jahrzehnte waren besonders für die westliche Zivilisation eine Zeit des materiellen Überschusses. Man fühlte sich in Sicherheit. Der Fortschritt schien unaufhaltsam. Neue Maschinen nahmen uns die schwere Arbeit ab, Herbizide und Pestizide hielten Nahrungskonkurrenten in Schach, Antibiotika und Wunderdrogen drängten Krankheiten bei Menschen und Nutztieren zurück. Der mittelalterliche Traum vom Schlaraffenland war im üppigen [...]

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Gedanken zum Neuen Jahr

Neujahr ist keine willkürliche Erfindung der Menschen, keine „kulturelle Konstruktion“, wie es einige unserer studierten Neunmalklugen behaupten. Das Neujahr wird von der lebenden Natur selber bestimmt, vom Gang der Sonne durch den himmlischen Tierkreis. In den dunkelsten Nächten des Jahres, in den heiligen Sonnwendnächten, wenn das Licht, das „Sonnenkind“, wiedergeboren wird, steht das Jahresrad still. Zwölf Tage lang. Aber dann – das [...]

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Wintersonnenwende, Alban Arthuan

Die tiefste Nacht des Jahres, die Nacht der Wintersonnenwende, stellt zugleich den Zenit der Herrschaft Samains dar. In dieser Nacht gebiert die Göttin tief in der finsteren Erde in der stillsten aller Stunden das wiedergeborene Sonnenkind. Die Menschen nehmen das Wunder dieser geweihten Nächte in ihrer Meditation wahr, zünden Lichter an, lassen einen Eichen- oder Birkenklotz, den Julblock, schwelen und hängen den Wintermain – den [...]

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Zurück zu den Wurzeln

Über die Vorstellungen und das Verständnis der Welt der ersten Menschen können wir Schlüsse ziehen aus dem, wie die Naturmenschen, also die naturnahen Völker es erleben. Die letzten Jäger und Sammler. Sie sind so nah mit dem Naturgeschehen verwoben, dass sie die tieferen Resonanzen spüren. Sie sind nicht so abgekapselt. Wir sind so abstrakt geworden, da würde ich gern mal ein Beispiel erzählen.

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Der Weihnachtsmann

Da ich einen weißen Rauschbart habe, halten mich manchmal die kleineren Kinder für den Weihnachtsmann. Ein etwa vierjähriger Junge zeigte auf mich und fragte seinen Papa, ob ich der Weihnachtsmann wäre. „Frage ihn doch selber,“ sagte der Vater. Der Junge schaute mich ganz schüchtern an und sagte nur: „Ich bin ganz brav gewesen!“ Einmal, in Wyoming, musste ich für die Kinder von Verwandten den Santa Claus spielen. Mit rotem Mantel, Kapuze [...]

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Die Mistel (Viscum album)

Weitere Namen: Hexennest, Trudennest, Martaken, Schnuderbeere, Wintergrün, Heil-aller-Schäden, Fallkraut Die Mistel ist alles andere als eine „normale“ Pflanze. Die gelbgrüne Kugel mit den weißen, klebrigen, perlenartigen Beeren könnte genauso gut ein kleines pflanzliches Ufo sein, das sich da im kahlen […]

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Pyrrolizidin und Borrelien

STELLUNGSNAME ZUR PROBLEMATIK DER PYRROLIZIDIN-ALKALOIDE IN PHYTOTHERAPEUTIKA UND DER ETHNOMEDIZINISCHEN ALTERNATIVA BEI DER LYME-BORRELIOSE-BEHANDLUNG Im Wikipedia-Beitrag über meine Person unter der Rubrik „Kritik“ steht zu folgendes zu lesen: In Interviews bezeichnete Storl bestimmte Publikationen als Hetzkampagne gegen die Pflanzenheilkunde und widersprach der krebserregenden Wirkung von Pyrrolizidinalkaloiden in Beinwell und [...]

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Die Samhain-Nacht

Herbst – aus dem altgermanischen harbista (engl. harvest) – bedeutet Erntezeit: Äpfel und Birnen hängen reifend an den Bäumen, Kohlköpfe sind dick und rund, und das Wurzelgemüse kann im Wettlauf mit den Wühlmäusen aus dem Boden gegraben werden. Die Sonne verliert an Kraft, sie sinkt in die niederen Tierkreiszeichen, es wird nebelig, trüb, kühl und von Tag zu Tag dunkler. Gut zu wissen, dass es mal eine Sonnenwende geben wird. Wenn man [...]

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Meine Begegnung mit der Bach-Blütentherapie

Wenn dann, kurz vor Wintereinbruch, der Garten abgeerntet ist und die Beete mit altem Stroh oder vergammeltem Heu zugedeckt sind, die Gemüse getrocknet oder im Wurzelkeller untergebracht sind, das Holz gesägt und trocken verstaut ist, dann ist es Zeit für mich zu Schreiben. So war es damals und so ist es noch heute. Heute sitz ich zum Schreiben am PC. Damals musste ich mich zuerst auf den langen Weg in die Stadt machen, um mir einen Vorrat [...]

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