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Meine Artikel

Feuer

Sommersonnwendzeit in Lettland

Ieva, deren Name „Traubenkirsche“ bedeutet, hatte mich zum Sommersonnenwendfest nach Lettland eingeladen. (Die Letten geben ihren Kindern gerne die Namen von Bäumen und Blumen). Was ich in dem baltischen Land erlebte, war ein wahrer Türöffner.
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Johanniskraut

Mein Gartenjahr – Der Brachmonat Juni

In den Brachmonat, wie der Juni einst genannt wurde, fallen Pfingsten, Fronleichnam und Johanni, die einst wichtige Stationen im Bauernkalender darstellten. Die Sonne zieht vom Stier in die höchste Tierkreisregion, in die Zwillinge. Am 21. Juni ist der längste Tag und zugleich Sonnenwende.
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Woher kommen die Gedanken?

Es heißt, die Gedanken, die in uns aufsteigen, sind Produkte unseres Hirns. Die scharfsinnige, hochentwickelte Neurowissenschaft hat viel von dem komplexen Geheimnis der Hirnfunktion erschlossen. Glaubt man. Aber da haben wir es wohl mit einem weiteren materialistischen Aberglauben zu tun. Vielleicht aber ist das Hirn vor allem eine Empfangsstation, so wie ein Radioapparat, der die unsichtbaren Wellen, die von einem Rundfunksender ausgehen, empfängt und amplifiziert. Vielleicht nehmen wir lediglich Gedankenimpulse auf, die von nicht materiellen Wesenheiten stammen und spinnen diese weiter.
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Narada bring mir das Wasser

Zum Thema Schicksal habe ich auch eine indische Geschichte gefunden, die mich sehr berührt hat und die ich gerne erzählen würde. Sie heißt „Narada bring mir Wasser“.
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Mein Gartenjahr

Mein Gartenjahr – Der Wonnenmonat Mai

Der Mai war schon für die ersten europäischen Hackbauern der Beginn der lichten, wärmeren Jahreshälfte. Der Kuckuck ruft und die Singvögel sind da. Im Blühen der Obstbäume und in den Blütenteppichen der Wiesen sahen sie den Einzug der schönen Blumengöttin, der Maia, nach der die Römer den Wonnemonat benannten. Als junge Braut zog sie durchs Land, um sich mit dem Sonnengott zu vermählen.
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Gundermann

Gärtnern im April

Endlich Sonne. Endlich Wärme. Der Garten ruft. Ehe die lebenskräftigen Begleitkräuter richtig in Gang kommen, sollte man die Beete zur Aussaat und Bepflanzung bestellt haben. Man kann zwar sehr früh im Jahr, gleich nachdem der Schnee geschmolzen ist, die eiskalten Nächte sich verabschiedet haben und die Himmelsschlüssel und Huflattiche blühen, mit dem Aussäen von Möhren, Rote Beete, Pastinaken, Wurzelpetersilie, Kohlrüben, Speiserüben, Schwarzwurzeln, Erbsen, Rettiche, Radieschen und anderen robusten Gesellen beginnen. Aber man sollte nicht zu voreilig sein.
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Scharbockskraut

Mein Gartenjahr – Der Ostermonat April

Im April, wenn die Sonne von den Fischen in den Widder wandert, hat der Gärtner alle Hände voll zu tun. Überall sprießt und sprosst es – am stärksten die Gartenwildkräuter. Die müssen fleißig gehackt oder gezupft werden, sonst würden sie die neuen Saaten überwuchern. Die Kulturpflänzchen haben es schwer, denn der April stürzt sie hin und her, zwischen heiß und kalt, Frost und knallende Sonne, und manchmal hagelt es.
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Walpurgis und der Erste Mai

Das Maifest ist eines unserer ältesten Feiertage. Es wurde höchstwahrscheinlich schon von den ersten Bauern und den Megalith-Leuten zelebriert, die Kelten haben es lediglich übernommen. Es ist ein Fest Frühlings, der Fruchtbarkeit und der Lebensfreude.
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Schluesselblume

Mein Gartenjahr – Der Lenzmonat März

Im März, dem Lenzing oder Frühlingsmond, wie er einst genannt wurde, steigt die Sonne vom Wassermann in die Fische. Am 21. überquert sie den Himmelsäquator. Nun siegt das Licht über die Dunkelheit – die Tage werden länger als die Nächte.
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Der Stolz der Dämonen

Indische Sagen (Puranas) erzählen immer wieder von Dämonen, die über viele Inkarnationen hinweg, durch erbarmungslose Selbstkasteiung ihren Willen unbezwingbar zu machen wollen. Ihr Ziel ist es, auf diese Weise schließlich so viel Macht zu erlangen, dass sie die ganze Welt beherrschen können. Solche machtgeile Dämonen ließen sich über dem Feuer aufhängen, saßen über Winter in eisigen Seen, hielten die Arme hoch, bis diese verdorrten.
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Wolf-Dieter Storl

Was wissen wir Menschen wirklich?

Was wissen wir Menschen wirklich? Unser Dasein, unser Schicksal ist voller Rätsel. Wo kommen wir her? Wo waren wir vor der Geburt? Wohin gehen wir nach dem Tod? Wohin reist die Seele während des Schlafs. Lauter Geheimnisse. Jede menschliche Kultur versucht das Rätsel des Daseins zu lösen, indem seine Weisheitssucher, die wahren Dichter und Schamanen, die Yogis und Visionäre versuchen – durch Askese, Selbstopfer, Einsamkeit, Fasten, Nahtoderfahrung, Ekstasetechniken, entheogene Substanzen, Versenkung und Einkehr – tief zu schauen, tief zu lauschen.
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Der Bärlauch – Grüne Bären-Power

Der Bärlauch wächst in feuchten, humusreichen Laubwäldern, insbesondere in Buchenwäldern. Er nutzt die Zeit zwischen der Schneeschmelze und der Belaubung der Bäume, die ihm das Licht nehmen würde, um seine breiten, zarten, dunkelgrünen Blätter hervorzutreiben.
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Birke

Das Fest der Brigit oder Birgit – Eine Zeit der Reinigung

In den mondlichten Nächten des Februars, wenn die Sonne in den Wassermann tritt, die Lämmer geboren werden und das Eis zögerlich zu schmelzen beginnt, findet das Reich des Schwarzen Gottes und seiner Gefährtin Morrigane sein Ende. Das Götterpaar verwandelt sich.
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Feuer

Die Raunächte – Traditionelle Räucherkräuter für die Zeit

Die Raunächte oder Rauchnächte markieren die dunkelste Zeit des Jahres. Jetzt ist die Tradition des Räucherns auch heute noch am lebendigsten. In dieser äußerlich dunklen Zeit ist es besonders gut möglich, es zu wagen, einen Blick auf den eigenen (Lebens-)Weg zu werfen und dies mit Räucherwerk zu begleiten.
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Die Natur ist mächtiger als wir

Inzwischen ist es Gewohnheit. Im November, wenn es sowieso wenig im Garten und auf dem Hof zu tun gibt, gehe ich auf die Kanareninsel La Palma. Die kleine Wohnung, in der ich lebe, ist gerade mal zwanzig Meter von Meer und Brandung. Die See und das Rauschen der Brandung tut mir gut, die ständige Bewegung des Wassers lockert die Seele auf. Das brauche ich besonders, denn beim vielen Sitzen und Schreiben in der elektronischen Wolke, erstarrt der Ätherleib. Auf der Insel bin ich sozusagen in Klausur. Sozialleben ist auf null und ich schreibe ungestört an einem jeweils neuen Buch.
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Beifuß

Die ältesten Heilmethoden sind noch immer die besten

Der organische Körper hat das Vermögen, nicht allein sich und sein Leben zu erhalten, sondern auch Störungen und fehlerhafte Zustände wieder aufzuheben. Die Natur kann also für sich allein Krankheiten heilen. Unzählige Menschen sind schon auf diese Weise, ohne alle Beihilfe der Heilkunst, wiederhergestellt worden und werden es noch täglich.
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Wolf-Dieter Storl

Totenzeit – Samain, Halloween

In den nasskalten, nebligen Novembertagen ziehen lautlos übersinnliche Wesen durch die kahl gewordene Dornenhecke. In den unheimlichen Vollmondnächten des elften Monats - sie stehen im Jahresrad den wonnevollen Mainächten diametral gegenüber - öffnen sich die Gräber. Die Toten schwärmen aus, um der Göttin - nun in Gestalt der schwarzen, schreckenserregenden Totenherrscherin - zu huldigen. Rastlos schweifen sie, in Schatten und Nebel gehüllt, umher, lassen die Balken knarren und knacken, rütteln an den Fensterläden oder geben Klagelaute von sich.
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Kräuterkorb

Kräuter sammeln im August

Der August ist der heißeste Monat des Jahres. Diese Hochsommertage sind die beste Zeit heilkräftige Kräuter zu sammeln. Denn um ätherische Öle und andere kraftvolle Wirkstoffe zu bilden, brauchen die Kräuter heißes, trockenes Wetter und viel Sonnenlicht. Aus diesem Grund, übrigens, bringen die mediterranen Landschaften, wie die Provence, so viele aromatische Heilpflanzen – Thymian, Lavendel Salbei, Rosmarin – hervor.
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Getreide

Das Getreidefest

Für die Kelten war das Erntefest im August ein Fest des Feuers. Überall auf den Höhen loderten mächtige Feuer. Im Jahreskreis lag diese Feierlichkeit diametral dem Fest der Frühlingsgöttin Brigit gegenüber. Ihr Fest – die Christen wandelten es in Maria-Lichtmess um – war ein Fest des Wassers; Eis und Schnee schmelzen und die Samen keimen.
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Wolf-Dieter Storl

Lebensernte

Unser Leben verläuft wie die Jahreszeiten der Natur. Herbst und Winter lassen sich ebenso wenig aufhalten wie das Erstarken der Sonne im Frühling. Geburt und Tod sind ein natürliches Geschehen. Götterkräfte sind da am Werk, unerbittliche, mit denen wir uns in Einklang bringen sollten. Wie die Kräuter und die Blumen im Feld kommen wir ins Leben hinein, blühen dem Himmel entgegen, versamen im Herbst und verschwinden wieder. Der göttliche Geist, der uns durchweht, sich in uns verkörpert und unser eigentliches Selbst darstellt, ist Zeuge dieses Werdens und Vergehens in dieser Raum-Zeit-Dimension.
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Klatschmohn

Mittsommer

Endlich Sommer. Endlich die ersehnte Wärme nach einem langen kalten Winter und kühlen verregneten Frühling. Blütenwunder. Summen und Zirpen in wogenden Gräsern, sanftes Muhen der Rinder, Kuhglocken klingen über den Wiesen der Alp (Alm), Vögel singen, das duftende Heu der Bauersleut ist geschnitten, Menschen baden im Baggersee und einige sammeln Kräuter. Es ist Mittsommer. Was für eine magische Zeit. Mutter Erde träumt ihren Sommertraum.
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