Pflanzenkunde & Ethnobotanik

Meine neuster Vortrag über Pflanzenkunde & Ethnobotanik

Meine nächste Veranstaltung

4. Juli 2021

Die Seele der Natur

Stadthalle Memmingen

Tickets ab November 2020

Pflanzen sind machtvolle Gurus, weil ihr Dasein die reinste Meditation ist. Was tun sie denn anderes, als in absoluter Stille zu verweilen und mit ihrem grünen Laub das Licht der Sonne aufzunehmen- der Sonne, die das ewige, alles erhaltende OM, den Urton der Schöpfung, unablässig aus sich herausströmen lässt. Mit ihrem Netzwerk von Wurzeln sind Pflanzen mit dem Gegenpol zum Himmelslicht, mit der feuchten, dunklen Erde, mit der Pilzwelt, dem Wasser und den Mineralien, verbunden.

Meine Videos zum Thema

Pflanzenkunde & Ethnobotanik
1/8 Videos
Frühlingskräuter
Frühlingskräuter
01:53:24
Berufkraut - Eine Zauberpflanze
Berufkraut - Eine Zauberpflanze
02
Gibt es ein natürliches Schmerzmittel?
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01:47
Die Schafgarbe - Ein Frauenkraut
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01:39
Günsel
Günsel
01:57
Löwenzahn: Der Alleskönner unter den Heilpflanzen
Löwenzahn: Der Alleskönner unter den Heilpflanzen
05:51
Der Stechapfel ein giftiges Nachtschattengewächs
Der Stechapfel ein giftiges Nachtschattengewächs
03
Weißdorn - Die Arzneipflanze des Jahres 2019
Weißdorn - Die Arzneipflanze des Jahres 2019
02:17

Meine Artikel zum Thema

Kräuterkorb

Kräuter sammeln im August

Der August ist der heißeste Monat des Jahres. Diese Hochsommertage sind die beste Zeit heilkräftige Kräuter zu sammeln. Denn um ätherische Öle und andere kraftvolle Wirkstoffe zu bilden, brauchen die Kräuter heißes, trockenes Wetter und viel Sonnenlicht. Aus diesem Grund, übrigens, bringen die mediterranen Landschaften, wie die Provence, so viele aromatische Heilpflanzen – Thymian, Lavendel Salbei, Rosmarin – hervor.
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Wolf-Dieter Storl

Lebensernte

Unser Leben verläuft wie die Jahreszeiten der Natur. Herbst und Winter lassen sich ebenso wenig aufhalten wie das Erstarken der Sonne im Frühling. Geburt und Tod sind ein natürliches Geschehen. Götterkräfte sind da am Werk, unerbittliche, mit denen wir uns in Einklang bringen sollten. Wie die Kräuter und die Blumen im Feld kommen wir ins Leben hinein, blühen dem Himmel entgegen, versamen im Herbst und verschwinden wieder. Der göttliche Geist, der uns durchweht, sich in uns verkörpert und unser eigentliches Selbst darstellt, ist Zeuge dieses Werdens und Vergehens in dieser Raum-Zeit-Dimension.
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Klatschmohn

Mittsommer

Endlich Sommer. Endlich die ersehnte Wärme nach einem langen kalten Winter und kühlen verregneten Frühling. Blütenwunder. Summen und Zirpen in wogenden Gräsern, sanftes Muhen der Rinder, Kuhglocken klingen über den Wiesen der Alp (Alm), Vögel singen, das duftende Heu der Bauersleut ist geschnitten, Menschen baden im Baggersee und einige sammeln Kräuter. Es ist Mittsommer. Was für eine magische Zeit. Mutter Erde träumt ihren Sommertraum.
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Gras

Alles im Grünen Bereich

Grün tut gut, es ist Farbe der Hoffnung, des Frühlings, des Neubeginns, des Lebens und der Jugend. Das war sicherlich schon immer so. Bei den meisten der alten, naturnahen Völker sind es ein lichtvoller, grüner Wald und bunt blühende Wiesen, voller Schmetterlinge und anmutiger Tiere, die den eben Gestorbenen auf der anderen Seite grüßen.
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Gundermann

Der Gundermann (Glechoma hederacea)

Wer kennt ihn nicht, den kleinen blau-lila blühenden Lippenblütler, mit seinen herb balsamisch duftenden, nierenförmigen Blättern und kriechenden, sich immer neu bewurzelnden Ausläufern? Er fühlt sich wohl in der Nähe menschlicher Behausungen, am wohlsten am Zaun und unter der Hecke.
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Wolf-Dieter Storl im Winter

Winter adé

Es sieht so aus, als packt der Winter, dieser harte Kerl, seine sieben Sachen und macht sich auf den Weg zu seinem Sommerexil in den hohen Schweizer Bergen. Es liegt zwar noch eine weiße Decke auf unseren Höhen und ein hungriger Fuchs streift nachts ums Haus und wühlt verzweifelt im Kompostbehälter. Er tut mir leid, denn da wird er kaum etwas zu Fressen finden. Aber bald, wenn die Schneedecke weg ist, wird es den Wühl- und Feldmäusen an den Kragen gehen.
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