Mythologie & Brauchtum

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Indien mit seiner alles durchdringenden Spiritualität und seinen Sadhus, die die Kraft haben, die Götter sichtbar erscheinen zu lassen; die Cheyenne-Indianer und ihre Medizinleute, für die jeder Stein, jede Wolke, jeder Fluss, jede Pflanze, jedes Tier beseelt und ansprechbar ist; der Bauernphilosoph Arthur Hermes, für den die Erde eine Mutter und die Sonne der kosmische Christus ist. Diese Tore führten mich hinaus aus der engen Welt des E=MC2, der angsterfüllten Existenzphilosophie oder des Glaubens an einen abstrakten Gott, der, wenn es ihn überhaupt gibt, jenseits der Schöpfung lebt.

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Mythologie & Brauchtum
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Meine Artikel zum Thema

Getreide

Das Getreidefest

Für die Kelten war das Erntefest im August ein Fest des Feuers. Überall auf den Höhen loderten mächtige Feuer. Im Jahreskreis lag diese Feierlichkeit diametral dem Fest der Frühlingsgöttin Brigit gegenüber. Ihr Fest – die Christen wandelten es in Maria-Lichtmess um – war ein Fest des Wassers; Eis und Schnee schmelzen und die Samen keimen.
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Klatschmohn

Mittsommer

Endlich Sommer. Endlich die ersehnte Wärme nach einem langen kalten Winter und kühlen verregneten Frühling. Blütenwunder. Summen und Zirpen in wogenden Gräsern, sanftes Muhen der Rinder, Kuhglocken klingen über den Wiesen der Alp (Alm), Vögel singen, das duftende Heu der Bauersleut ist geschnitten, Menschen baden im Baggersee und einige sammeln Kräuter. Es ist Mittsommer. Was für eine magische Zeit. Mutter Erde träumt ihren Sommertraum.
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Klee

Fronleichnam

1. Juni. Die Sonne scheint, es ist herrlich warm. Die Wiesen blühen. Die Rinder sind nun auf der Bergweide. Und endlich können wir im Gemüsegarten anfangen zu graben, säen und pflanzen. Lange hat es diesmal gedauert. Lange war es kalt auf diesen Höhen und den ganzen Mai hat es geregnet, ab und zu gehagelt und vor genau einer Woche hat es noch einmal kurz geschneit, richtige Frau Holle Flocken; die bleiben aber nicht liegen. Und heizen mussten wir jeden Tag. Da schrumpfte unser kostbarer Holzvorrat, der eigentlich für den nächsten Winter gedacht war, dahin. Nun aber haben die Frost- und Eisriesen ihre Koffer gepackt und sind Richtung Schweitzer und Vorarlberger Alpen abgereist.
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Gamander-Ehrenpreis

Pfingstgrüße

Pfingsten – heute weiß kaum jemand mehr, was das bedeutet – war einst, neben Weihnachten und Ostern der dritte Höhepunkt des Jahreslaufs. Es ist das Fest des Herabkommens des Heiligen Geistes über die Menschheit und über die Natur. Wald und Flur kleiden sich in frisches Grün, die Blumen blühen dem Himmel entgegen mit frischer Pracht und die Vögel singen liebliche Lieder.
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Wald und See

In den Fängen des Wahnsinns

Dass der Mensch dem Wahnsinn verfallen kann, gehört zu seinem Wesen, zur sogenannten conditio humana. Im Vergleich zu den Tieren, ist der Mensch viel weniger an die Weisungen der Natur gebunden. Die vererbte Instinktsicherheit, die den Zugvögeln sagt, wo und wann sie im Herbst hinfliegen sollen, dem Bieber, wie Bäume zu fällen und Dämme zu bauen sind, oder der Katze, wie man Mäuse fängt, diese Sicherheit haben wir nicht. Wir haben uns von der Natur weitgehend emanzipiert.
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Himmel

Himmelfahrt und Vatertag

Dieses Jahr, gerade während die Eisheiligen vorbeiziehen, fällt der Himmelfahrtstag auf den 13. Mai. Das Fest wird immer vierzig Tage nach der Auferstehung des Heilands und dessen Auffahrt in den Himmel gefeiert, wo er dann zur Rechten des Gottvaters seinen Platz einnimmt. Im Mittelalter stelle man dieses Mysteriengeschehen bildlich dar. An dem Tag zog man in den Kirchen eine Christusfigur hinauf ins Kirchengewölbe, wo sie im „Heiligengeistloch“ verschwand und manchmal regnete e Blumen von oben herab – im tiefschwarzen Bayern finden solche dramatischen Darstellungen immer noch statt.
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