Schamanismus

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Ich werde oft als Schamane gehandelt. Ich sehe mich aber nicht als Schamane, obwohl mir, als Ethnologe, das Phänomen nicht fremd ist. Ein Schamane ist eingebunden in die Gesellschaft, rasselt oder trommelt sich in Trance-Zustände und tritt als Heiler auf. Ich bin lediglich Schriftsteller, Pflanzenfreund und eine Art Christopherus, der am Rande Midgards steht und den Weg über den Strom weist.

Meine Videos zum Thema

Schamanismus
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Schamanenpflanzen – was können wir von ihnen lernen?
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Kurkuma und andere Pflanzen in Indien
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Die Betelnuss - Ein beliebtes Genussmittel in Indien
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Was machen Schamanen?
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Wolfsmedizin – Eine Reise zu den Pflanzenkundigen in der Mongolei und Sibirien
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Wolf-Dieter Storl: Schamanentum - Die Wurzeln unserer Spiritualität
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Meine Artikel zum Thema

Wolf-Dieter Storl mit Kira

Mein neues Buch “Einsichten und Weitblicke”

Kann unser im harten Schädel verschanztes Primatenhirn die unendliche Fülle des Seins wirklich erfassen, kann der Kopf diese Fülle verstehen? Ich habe da meine Zweifel...
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Schamanenpflanzen – was können wir von ihnen lernen?

Schamanen und Medizinleute der Indianer und Sibirier, die indischen Sadhus und die Weisen der Naturvölker sagen uns, dass Erde und Himmel, und alles was dazwischen ist, beseelt, durchgeistigt und ansprechbar ist, dass man mit Tieren, Pflanzen und sogar den Steinen Zwiesprache halten, Segen und Eingebungen erfahren kann.
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Bär

Der Bär – Krafttier der Schamanen und Heiler

Etwa fünf Jahre lang lebte ich in bear country in den Rocky Mountains und an der pazifischen Küste Nordamerikas, wo Bären, vor allem Schwarzbären, noch recht präsent sind. Sechs Monate davon verbrachte ich in der Wildnis von Yellowstone, wo einem Meister Petz nahezu täglich begegnete: Die Düfte der Küche lockte ihn, neugierig schnüffelte er an Türritzen und Abfallbehältern. Man begegnete ihm auf abgelegenen Holzwegen und Wanderpfaden und blieb – eine respektvolle Distanz haltend – bewundernd stehen. Während man nachts am Lagerfeuer döste, hörte man ihn gelegentlich da draußen im Dunklen schnaufen oder brummen. Man sah ihn mit tollenden Jungen am See planschen, baden oder fischen; man sah ihn genüsslich mampfend in den Beerenschlägen, sah seinen von Heidelbeeren blau gefärbten Kot, seine Sohlenabdrücke im Schlamm.
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Heilung durch die Kraft der Wildnis

In den weiten Steppen der Mongolei und der Taiga Sibiriens, jenseits unseres „domestizierten Daseins“, ist der Vorhang zur Anderswelt dünn, fast transparent. Wolf-Dieter Storl ist im Sommer 2017 einen Monat lang von Ulan Bator nach Irkutsk gereist – vor allem, um die dortigen Pflanzen kennenzulernen. Was er fand und ihn unendlich faszinierte, war aber auch die Verbundenheit der indigenen Völker, der Mongolen und der Burjaten, den „Waldmongolen“, mit der Natur.
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Wolf

Was bedeutet Wolfsmedizin?

Wölfe sind zu Hause in der Wildnis, am Rande der Menschenwelt. Sie haben die Reinheit und Kraft der wilden, unverdorbenen Natur; sie sind Grenzgänger. Ein wirklicher Heiler ist ebenfalls ein Grenzgänger, einer, der über die Grenzen der gesellschaftlichen Konventionen hinausgeht. Er muss ein solcher sein, denn Krankheit und Wahnsinn, Tod und Fortpflanzungstrieb, sie lassen sich nicht durch die Gebote der Rationalität und Ethik eingrenzen.
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