
Die Goldrute (Solidago)
Freundlich leuchten die goldgelben Blüten der einheimischen Goldrute dem Wanderer entgegen, dessen Weg durch den lichten, herbstlichen Laubmischwald oder durch

Freundlich leuchten die goldgelben Blüten der einheimischen Goldrute dem Wanderer entgegen, dessen Weg durch den lichten, herbstlichen Laubmischwald oder durch

Wir waren darauf angewiesen, auf unsere Gesundheit selbst zu achten. Aber nicht nur weil wir – als US-Bürger – nicht

Schreckensbilder über den Zustand unserer gesundheitlichen Betreuung füllen inzwischen ganze Bücherregale. Da ist es kein Wunder, dass die Menschen nach alternativen Heilmethoden suchen.
Hörbuch

Christi Himmelfahrt war einst weit mehr als ein kirchliches Fest: Menschen zogen hinaus auf Felder, in Wälder und auf Bergeshöhen, um das aufsteigende Leben der Natur zu feiern. Hinter alten Prozessionen und geheimnisvollen Bräuchen verbirgt sich ein vergessenes Erbe vorchristlicher Frühlingsriten.

Ein Gang durch den Wald ist mehr als nur Erholung – er ist eine Rückkehr zu unseren Wurzeln. Die klare, lebendige Luft durchströmt den Körper, beruhigt das Herz und lässt die Unruhe des Alltags leise verklingen.

Nach den kalten, dunklen, beschwerlichen Wintertagen kehrt das Leben zurück, erst langsam und zögernd, dann schwillt es mächtig an. Der erstarrte Boden taut auf, ein grüner Schimmer überzieht die abgegrasten Weiden. Fette herzförmige Scharbockskräuter wagen sich heraus.
Lass dich von Pflanzen, Mythen und praktischem Naturwissen inspirieren – im Blog der Storl-Akademie findest du Beiträge rund um Heilkräuter, Jahreskreis, Gartenwissen und die Weisheit der Natur.

Die Zerstörung unserer Umwelt erreicht globale Dimensionen. Wälder sterben oder werden gerodet. Herbizide vernichten die bunte Vielfalt der Wiesen- und Ackerunkräuter. Pestizide töten Vögel und Insekten, die die höchstentwickelten Pflanzengattungen zur Bestäubung und Befruchtung brauchen. Wo bleiben da die Pflanzendevas?

Die strahlig gelben Korbblüten des Huflattichs, die noch vor den Blättern erscheinen und zu den ersten Frühlingskündern gehören, gelten als bestes Mittel für angeschlagene Bronchien und gegen Husten. Ein Tee aus Blättern und Blüten wirkt schleimlösend und reizlindernd.

Immer schon hat es Menschen gegeben, die aus dem Alltagsbewusstsein heraussteigen und klaren Geistes mit den nichtverkörperten Wesen der Anderswelt kommunizieren können. Das ist keine einfache Kunst, man braucht dazu Mut, geistiges Geschick
und Durchhaltevermögen, denn manche dieser Wesen sind ge-
fährlich. Schamanen waren aber für das Überleben des Stammes
wichtig, denn oft konnten sie unheilvollen Entwicklungen schon
auf der geistigen Ebene entgegenwirken, ehe diese sich in der
alltäglichen Wirklichkeit manifestierten.

Die gemächliche Gartenruhe geht im Februar allmählich zu Ende. Nach Lichtmess, so hieß es, „spitzen die Gärten langsam wieder die Ohren“.

Zum räuchern nehme ich lieber den einheimischen Zunderschwamm (Fomes fomentarius), um die Kräuter zum Glimmen zu bringen – das heißt, wenn nicht gerade glühende Holzkohle vom Lagerfeuer oder vom häuslichen Herd vorhanden ist.

In den mondlichten Nächten des Februars, wenn die Sonne in den Wassermann tritt, die Lämmer geboren werden und das Eis zögerlich zu schmelzen beginnt, findet das Reich des Schwarzen Gottes und seiner Gefährtin Morrigane sein Ende. Das Götterpaar verwandelt sich.
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