
Frühlingskräuter statt Wintermüdigkeit
Die gemächliche Gartenruhe geht im Februar allmählich zu Ende. Nach Lichtmess, so hieß es, „spitzen die Gärten langsam wieder die

Die gemächliche Gartenruhe geht im Februar allmählich zu Ende. Nach Lichtmess, so hieß es, „spitzen die Gärten langsam wieder die

Zum räuchern nehme ich lieber den einheimischen Zunderschwamm (Fomes fomentarius), um die Kräuter zum Glimmen zu bringen – das heißt,

Immer schon hat es Menschen gegeben, die aus dem Alltagsbewusstsein heraussteigen und klaren Geistes mit den nichtverkörperten Wesen der Anderswelt kommunizieren können. Das ist keine einfache Kunst, man braucht dazu Mut, geistiges Geschick
und Durchhaltevermögen, denn manche dieser Wesen sind ge-
fährlich. Schamanen waren aber für das Überleben des Stammes
wichtig, denn oft konnten sie unheilvollen Entwicklungen schon
auf der geistigen Ebene entgegenwirken, ehe diese sich in der
alltäglichen Wirklichkeit manifestierten.
Hörbuch

Am 6. Dezember, dem Tag des Nikolaus, werden vielerorts Teigmännchen gegessen. Das Hefegebäck sieht oft aus wie ein dickbäuchiger Zwerg mit spitzer Zipfelmütze – eigentlich soll die Mütze die Mitra, die Kopfbedeckung der Bischöfe, darstellen.

Hexenmedizin ist Medizin der Erde. Es ist die älteste Medizin der Menschheit, die Heilkunde der wenigen noch existierenden Naturvölker. Es ist das Urwissen, die wahre Religio, die Urerinnerung, das Erbe unserer steinzeitlichen Vorfahren.

In jeder Kultur gab und gibt es Seher, Magier und „Priester“, deren Aufgabe es war (und ist), mit Ritualen, Gebeten und Opfern gutes Einvernehmen mit den Geistern, Göttern, sowie
den Dämonen zu schaffen. Das war auch in unserem Kultur – kreis so – einst in heidnischen Zeiten und noch bis über das Mittelalter hinaus. Während die „Hausfrau“, die sich „nur“ um
Kinder, Haushalt und Garten kümmert, heutzutage als unemanzipierte, neurotische „Nur-Hausfrau“ verunglimpft und wenig geschätzt wird, war es früher Aufgabe jeder Hausfrau,
als Herrin des Hauses (Frau / Freya = Herrin) die Geister zu versöhnen. Die Frauen opferten unter dem Hofholunder (auch unter der Hoflinde) den Zwergen, Hauskobolden oder den Verstorbenen Mehl, Milch, Bier oder Brei, zündeten ein Lichtlein, sprachen weihevolle Worte oder summten ein Liedlein.

Was wir Halloween nennen, kannten unsere Großeltern nicht. Noch heute glauben viele, es sei ein aus Amerika stammendes säkularisiertes, kommerzialisiertes Gruselfest, etwas Neuzeitliches, gut zur globalisierten Massenkultur passend. Bei genauerem Hinsehen, jedoch, erkennt man, dass man es mit der Neuauflage eines uralten, vorchristlichen Jahreszeitfests zu tun hat, einem Fest des Winterbeginns, einem Fest des Totengedenkens, welches die Kelten Samhain oder Samon nannten.

Zum Thema Schicksal habe ich auch eine indische Geschichte gefunden, die mich sehr berührt hat und die ich gerne erzählen würde. Sie heißt „Narada bring mir Wasser“.

Als Weinmonat bezeichnete Karl der Große den Oktober. Die Niederländer nannten den Monat Aaerselmaend«, denn nun gehen die Tage deutlich rückwärts oder »ärschlings«.

Was wissen wir Menschen wirklich? Unser Dasein, unser Schicksal ist voller Rätsel. Wo kommen wir her? Wo waren wir vor der Geburt? Wohin gehen wir nach dem Tod? Wohin reist die Seele während des Schlafs. Lauter Geheimnisse.

Photosynthese! Wer kennt den Begriff nicht. Er umschreibt die von Sonnenenergie getriebene Kraft, die es den grünen Pflanzen ermöglicht aus CO2 und Wasser Glukose zu machen, wobei die Luft (Sauerstoff), die wir und die Tiere atmen, als „Abfall“ entsteht. Aus diesem Zucker werden die Hunderttausenden organische Verbindungen (Kohlehydrate, Fette, Eiweißstoffe) synthetisiert, die uns nähren und das Leben auf Erden überhaupt ermöglichen.

Die östlichen Waldindianer erzählen dazu folgende Geschichte. Einst gab es weder Hunger noch Krankheiten. Die Menschen lebten glücklich. Die Tiergeister schenkten den Jägern Wild, und die Frauen sammelten Wildgemüse, Wurzeln, süße Beeren und Nüsse. Aber im Laufe der Zeit wurden die Menschen achtlos und undankbar.