
Maria Himmelfahrt
Die Pflanzen bilden ihre heilkräftigen ätherischen Öle und andere pharmakologische Wirkstoffe vor allem in der hellsten und heißesten Jahreszeit aus.

Die Pflanzen bilden ihre heilkräftigen ätherischen Öle und andere pharmakologische Wirkstoffe vor allem in der hellsten und heißesten Jahreszeit aus.

Pflanzen sind machtvolle Gurus, weil ihr Dasein die reinste Meditation ist. Was tun sie denn anderes, als in absoluter Stille

Wir waren darauf angewiesen, auf unsere Gesundheit selbst zu achten. Aber nicht nur weil wir – als US-Bürger – nicht versichert waren, verzichteten wir auf Arztbesuche.
Hörbuch

Nach den kalten, dunklen, beschwerlichen Wintertagen kehrt das Leben zurück, erst langsam und zögernd, dann schwillt es mächtig an. Der erstarrte Boden taut auf, ein grüner Schimmer überzieht die abgegrasten Weiden. Fette herzförmige Scharbockskräuter wagen sich heraus.

Die Zerstörung unserer Umwelt erreicht globale Dimensionen. Wälder sterben oder werden gerodet. Herbizide vernichten die bunte Vielfalt der Wiesen- und Ackerunkräuter. Pestizide töten Vögel und Insekten, die die höchstentwickelten Pflanzengattungen zur Bestäubung und Befruchtung brauchen. Wo bleiben da die Pflanzendevas?

Die strahlig gelben Korbblüten des Huflattichs, die noch vor den Blättern erscheinen und zu den ersten Frühlingskündern gehören, gelten als bestes Mittel für angeschlagene Bronchien und gegen Husten. Ein Tee aus Blättern und Blüten wirkt schleimlösend und reizlindernd.
Lass dich von Pflanzen, Mythen und praktischem Naturwissen inspirieren – im Blog der Storl-Akademie findest du Beiträge rund um Heilkräuter, Jahreskreis, Gartenwissen und die Weisheit der Natur.

Immer schon hat es Menschen gegeben, die aus dem Alltagsbewusstsein heraussteigen und klaren Geistes mit den nichtverkörperten Wesen der Anderswelt kommunizieren können. Das ist keine einfache Kunst, man braucht dazu Mut, geistiges Geschick
und Durchhaltevermögen, denn manche dieser Wesen sind ge-
fährlich. Schamanen waren aber für das Überleben des Stammes
wichtig, denn oft konnten sie unheilvollen Entwicklungen schon
auf der geistigen Ebene entgegenwirken, ehe diese sich in der
alltäglichen Wirklichkeit manifestierten.

Die gemächliche Gartenruhe geht im Februar allmählich zu Ende. Nach Lichtmess, so hieß es, „spitzen die Gärten langsam wieder die Ohren“.

Zum räuchern nehme ich lieber den einheimischen Zunderschwamm (Fomes fomentarius), um die Kräuter zum Glimmen zu bringen – das heißt, wenn nicht gerade glühende Holzkohle vom Lagerfeuer oder vom häuslichen Herd vorhanden ist.

In den mondlichten Nächten des Februars, wenn die Sonne in den Wassermann tritt, die Lämmer geboren werden und das Eis zögerlich zu schmelzen beginnt, findet das Reich des Schwarzen Gottes und seiner Gefährtin Morrigane sein Ende. Das Götterpaar verwandelt sich.

Allein sich die Zeit zu nehmen, die Blüten und Blattmuster anzuschauen, tut der Seele gut. Und was der Seele gut tut, das hat auch eine heilende Wirkung auf uns. Der Gebrauch von Kräutern, Blüten und Wurzeln als Heilmittel geht weit zurück.

Wegen Stress, Elektrifizierung und Dauerunterhaltung nehmen wir kaum mehr die feinstofflichen, seelischen und geistigen Tiefen der Natur, wie auch die unseres Daseins, wahr. Um so wichtiger ist es in das Empfangen der Seele überzugehen.
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