Titanische Illusionen

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Bolo, die Schwester eines Schamanen, führte unsere Gruppe von Heilkundigen durch die schier endlose Grassteppe der Nordmongolei, dort wo Nomaden mit ihren Jurten ihren Herden folgen. Dabei kamen wir auch durch verwüstete Landschaften, in denen internationale Bergbaukonzerne auf Suche nach Mineralien und Seltenerdmetalle die Steppe aufwühlen. Es sind die Rohstoffe, welche die Industrienationen für Elektromobilität, I-Phones und Windräder benötigen; anderswo sahen wir große Flächen des fragilen Steppenbodens, die von ausländischen Agrarkonzernen umgepflügt wurden, um pflanzliche Erzeugnisse für den globalen Markt zu gewinnen. Irgendwann fragte mich Bolo, „Warum haben die zerstörerischen Kräfte so viel Macht, wenn doch die Schamanen Zugang zu den Geistern und Göttern, zu Himmel und Erde haben? Kannst du mir das erklären?“

Die Invasion aus Utgard

Sie stellte mir diese Frage mehrmals. Auch ich habe sie mir öfters gestellt und nach einer Antwort gesucht. Mir fielen lediglich die Worte aus der Śatapatha-Brāhmana ein:

Die Himmlischen sprachen die ganze Wahrheit, die Dämonen aber die ganze Unwahrheit, da sie nur ihren Vorteil suchten. Die Himmlischen wurden scheinbar geringer und ärmer. Die Dämonen dagegen, die beständig die Unwahrheit sprachen, glänzten wie Salzböden äußerlich, scheinbar wurden sie reich.

 

Das Zitat kam mir in den Sinn, aber ich sagte es nicht; ich wusste nicht, ob das passen würde. Mit alltäglicher Logik lässt sich die Frage, die Bolo mir stellte, nicht mit beantworten. Wenn man gewahrt, mit welcher Wucht derzeit die uralt überlieferten Lebensweisen der Menschen und die Lebensräume von Pflanzen und Tieren hinweggefegt werden, dann ist man gezwungen tiefer zu schauen, so tief wie die alten Weisen, die ihre meditative Schau nur in Form von mythologischen Bildern ihren Mitmenschen vermitteln konnten. Ernst Jünger sprach diesbezüglich vom Ansturm der Titanen, von jenen Söhnen des Chaos und Feinden der Götter, die einst von den Himmlischen in Ketten gelegt und in die Erdentiefen gebannt wurden, damit Frieden und Eintracht herrsche. In einem Zeitalter, jedoch, indem Tugend und Güte schwinden, heißt es, da rütteln die Titanen immer heftiger an ihren Ketten und versuchen aus dem dunklen Abgrund hervor zu brechen.

Bär

Die Lebensräume der Tiere und Pflanzen werden in der heutigen Zeit nicht mehr beachtet.

Und nun scheint es so weit zu sein. Als Metalle, die einst im Schoß der Erde Millionen von Jahren schlummerten, rasen sie nun als Flugmaschinen, Raketen und Satelliten durch die Lüfte und Erdatmosphäre; als Kraftfahrzeuge, angetrieben vom schwarzen Blut der Erde, dem Öl, rauschen sie über schwarze Asphaltbahnen. Dabei verletzen sie die Haut der Erde, verpesten Luft mit Abgasen und Schadstoffen, das Wasser mit Abfällen, die die  Kläranlangen überfordern, mit agrarchemischen Giften, Arzneimittelrückständen, Schwermetallen wie Quecksilber; sie bedrängen die organisch gewachsene Natur mit Zellchaos verursachenden, elektromagnetischen Strahlungen (Mobilfunk, Radar) und vermüllen das Meer mit (aus Erdöl hergestelltem) Plastikmüll. Ihre geballten Energien, Elektrizität und Atomkraft, bahnen Schneisen der Zerstörung. Aber keine Sorge, das sin lediglich Kollateralschäden des Fortschritts.

Die entfesselten titanischen Energien sind jedoch etwas anderes als die Kräfte des natürlichen Windes, des Wassers oder des Sonnenscheins; sie sind nicht Teil der für uns unmittelbar wahrnehmbaren, sinnlichen Phänomene. Sie sind auch nicht übersinnlich, sondern, wie Rudolf Steiner es formulierte, „untersinnlich“. Sie gehören, wie die Germanen es gesagt hätten, nicht zu Midgard, sondern brechen herein von jenseits des Ringes des Lebens, aus Utgard, wo die Thursen („Riesen“), die Feinde der Götter, hausen.

Rudolf Joseph Lorenz Steiner, österreichischer Publizist (1861-1925)

(Von Abbildung übernommen aus Wolfgang G. Vögele, Der andere Rudolf Steiner – Augenzeugenbrichte, Interviews, Karikaturen, 2005, S. 116, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1528429)

Rudolf Joseph Lorenz Steiner

Wie war es überhaupt möglich, dass die Titanen/Thursen sich von ihren Fesseln befreien und Midgard stürmen konnten? Zu einem, weil sie äußerst klug und listig sind. Sie flüstern den schwachen, ängstlichen, tugendlosen Möchte-gern-Zauberern zu: „Befreit uns, öffnet uns das Tor. Durch uns werdet ihr die Macht, den Reichtum und die Anerkennung erlangen, die ihr so sehr begehrt. Auch Eure Lüste werden wir befriedigen können. Wir flößen euch die Inspirationen ein, so dass ihr in euren Laboren Maschinen und Geräte konstruieren könnt, in denen wir uns verkörpern können“.

 

Die „Visionen“ der Zauberlehrlinge

Titanisch inspirierte „Visionäre“ geben heute die Richtung vor. Zum Beispiel, der Architekt und Konstrukteur, Buckminster Fuller, dem die Beatles das Song „Fool on the Hill“ widmeten, gehört zu den Propheten der Moderne. Er definierte die Erde als ein Raumschiff, „das mit 60,000 Meilen pro Stunde irgendwo im Sonnensystem unterwegs ist“ und das, wie jedes Raumschiff gute Ingenieure, Techniker und Wartungspersonal braucht, um mit Hilfe der neusten Technologie (Geo-Engineering) das Life-Support-System zu managen und zu steuern. Die Natur ist da nicht mehr der Traum der Ahnen, wie es die australischen Ureinwohner sagen; sie nicht mehr das entspannte tsu jan der Daoisten (“Während ich hier sitze und nichts tue, wächst das Gras und die Wolken ziehen dahin!“) und schon gar nicht mehr die gute, alte Mutter Erde, deren Kinder wir, die Tiere und Pflanzen sind; sie ist auch nicht die weise Göttin, die Isis, Sophia, die Gefährtin des ewigen Himmels, sondern ein störungsanfälliges Fahrzeug, in dessen Funktionen eine technologisch-wissenschaftliche Elite immer wieder – global und massiv – eingreifen muss.

Sogar „Spiritualität“ versprechen diese „Visionäre“ den Menschen, die ihre Verbindung zum göttlichen Urgrund verloren haben. Die virtuelle elektronische Welt des Cyberspace, verkünden sie, sei die wahre spirituelle Dimension. Der PC und das Internet seien das Tor zu paradiesischen Welten, die den Körper transzendieren und in eine nicht-körperliche Wirklichkeit führen, in ein neues Universum, in dem Alter, Klasse, Gender und Nationalität keine Rolle mehr spielen. Der „Visionär“ Timothy Leary, ein behavioristischer Psychologe, der einst im Auftrag der CIA Lysergsäurediethylamid (LSD), zwecks Einsatz als chemische Waffe erforschte, erklärt uns folgendes: Unser, nach Informationen aller Art gieriges Gehirn – das eigentlich ein Bio-Computer sei – kann nun in den PC-Bildschirm eintauchen und dabei seinen intellektuellen Hunger stillen, Cyberspiele spielen und ungehindert mit anderen im global vernetzen Cyberdorf kommunizieren. 

Dann, um den tierischen Ernährungstrieb und das Bedürfnis nach hedonistischen Sex zu befriedigen, können wir wieder in die materielle Welt hinabtauchen. Jene, die kompetent durch diese elektronischen, virtuellen Welten navigieren, sind wahrhafte Schamanen, Cyber-Schamanen. Sie bringen uns dem spirituellen Ziel der Menschheit, der Bewusstseinserweiterung und Unsterblichkeit, immer näher. Nun ist es in greifbarer Nähe: Mittels moderner Technologie und Psychedelika werden wir die Intelligenz potenzieren und diese, durch Besiedlung anderer Planeten und Galaxien maximieren und ausdehnen. Der Tod kann durch fortgeschrittene Bio-Technologie überwunden werden. Allein schon die Kryonik oder auch das Klonen geben Hoffnung auf Unsterblichkeit und Wiedergeburt.

Homo sapiens ist – wie Yuval Noah Harari schreibt – ein Auslaufmodell; dank dem Einsatz der Biotechnologie, der Cyborg-Technologie, der psycho-chemischen Modulation der Hirnfunktionen und der schrittweisen Verschmelzung mit Computer und Roboter wird der Mensch götterähnliche Macht erlangen. Er wird zum Gott, zum Homo Deus.

 

Roboter und Kind

An der Schwelle zum Transhumanismus.

 

Während ich über Bolos Frage nachsann, wurde mir immer klarer, dass die Anhänger des gegenwärtig dominierenden materialistisch-mechanistischen Erklärungsmodells in einer anderen Wirklichkeit leben, als in der, die den traditionellen, naturverbundenen Völkern geläufig ist. Für die Diener der Titanen ist das Universum im Grunde genommen tot, es besteht aus Energie und Materie; Leben und Intelligenz haben sich durch das zufällige Zusammenspiel der Atome über Äonen hinweg als Epiphänomen entwickelt. Leben resultiert aus der Zusammensetzung und Wechselwirkung der Makromoleküle, insbesondere der Proteine und Nucleinsäuren.  

Das Universum der Naturvölker ist dagegen beseelt und geistdurchdrungen. Alles was ist – jeder Felsen, jeder Fluss, jedes Kerbtierchen, jeder Stern –ist beseelt und ansprechbar. Wer, wie die echten Schamanen, die wahre geistige Welt kennt, weiß, dass Cyberspace absolut nicht die Welt der Götter, Tiergeister, Ahnen und Engelwesen ist, sondern eine titanische Verblendung. Alle Seelen sind sowieso schon unvergänglich und unsterblich. Sie leben in verschiedenen Himmelswelten oder Unterwelten, und inkarnieren sich immer wieder in der mittleren Welt (Mittel Erde, Midgard). Aus schamanischer Sicht lässt sich die spirituelle Welt auch nicht auf neuronale Netzwerke und Neurotransmitter (chemische Botenstoffe der Nervenzellen) beschränken.   

Für die zeitgenössischen, von den Titanen besessenen Philosophen und konventionellen Laboranten galt eine derartige Einstellung lange als Ausdruck eines kindischen Gemüts, als „Animismus“ oder als primitives Denken (la mentalité primitive); für analytische Psychologen ist es Einbildung ohne Wirklichkeitsanspruch oder ein Hinausverlegen (Projektion) auf die an sich leere, unbeseelte, äußere Natur, wenn nicht gar ein Zeichen der Schizophrenie; marxistische Ökonomen sahen dagegen den Animismus als eine Lügenkonstruktion, die dem Fortschritt im Wege steht und es den Machtgierigen erlaubt Mittmenschen zu blenden, zu beherrschen und auszubeuten.

Literaturtipp "Wolfsmedizin"

In dem Buch “Wolfsmedizin” erzähle ich mehr über Bolo, die Schwester eines Schamanen, und über meine Reise in Mongolei und Sibirien. In diesem reich bebilderten Buch wirfe ich einen eingehenden Blick auf die Tier- und Pflanzenwelt, beschäftigte mich mit den Heilpraktiken der indigenen Völker und zeigt die kulturelle Kontinuität mit den nordamerikanischen Indianern und unseren Vorfahren, den europäischen Waldvölkern, auf. Ich erzähle die aufregende Geschichte von Rhabarber, Rosenwurz und Weidenröschen, berichte aber auch von den verheerenden Auswirkungen der Suche nach Rohstoffen und Seltenen Erden.

Der Sache auf den Grund gehen

Die Elite des wissenschaftlich-technischen Zeitalters beschwört uns: Machen wir uns doch nichts vor! Der blaue Himmel ist eine Illusion, er ist eher schwarz; in Wirklichkeit leben wir zufallsbestimmt, wie unbedeutende Eintagsfliegen, auf einem unbedeutenden Planeten, der einen thermonuklear strahlenden Zwergstern (Sonne) umkreist. Zwischen 100 und 300 Milliarden solcher Sterne befinden sich allein in dieser Galaxie (Milchstraße); und um die 100 Milliarden ähnliche Galaxien existieren. Und da glauben Schamanen, sie könnten mit den Sternen sprechen, zum Mond fliegen und mit dessen Bewohnern kommunizieren! Lächerlich! Der Weltenbaum soll neun Äste (Götterhimmel) und neun unterirdische Wurzelwelten haben! Inzwischen weiß jedes Schulkind, es gibt keine Götterhimmel, sondern nur die physikalische Sphäre, aufgeteilt in die Troposphäre (Erdatmosphäre), Ozonschicht, Stratosphäre und Ionosphäre. Bei keinem Weltraumflug ist man Engeln oder sonstigen Wesen begegnet. Und was die geologische Stratifizierung betrifft, Tiefenbohrungen haben Steinformationen bis hinunter zum flüssigen Magma gefunden, aber keine unterirdische Lichtwelten entdeckt, in denen blasse Sonnen leuchten, in der die Großmutter Erde (Frau Holle) und ein Hörner tragender archaischer Gott leben, oder irgendwelche Totengeister und Zwerge herumhuschen.

Geister und Götter sind Produkte der Fantasie. Niemand hat sie je fotografiert oder irgendwie messen können. Haben wir also den Mut zu bekennen, dass wir wohlmöglich alleine im Universum sind. Zugegeben, es könnte eventuell in irgendeinem Sonnensystem einen erdähnlichen Planeten geben, auf dem Leben vorhanden ist. Die kostenaufwendigen Sonden, die das All scannen und auskundschaften, haben jedoch  bis jetzt keine Außerirdischen entdecken können. Offensichtlich sind wir die einzige Lebensform, die zum abstrakten Denken fähig ist und ein Ich-Bewusstsein hat, das sich der eigenen Sterblichkeit bewusst ist. Wenn die kybernetisch gesteuerte biologische Körpermaschine keine messbaren Hirnströme mehr aufweist, dann ist es mit Ichbewusstsein, Erinnerung, Gefühl und anderen psychischen Aktivitäten aus, denn diese sind von der Hirnaktivität und dem neuralen Netzwerk abhängig. Ein Leben nach dem Tod und Totengeister kann es nicht geben. Der Glaube mag eine tröstliche Illusion sein, entspricht aber keiner empirischen Realität. Was für einen Sinn macht es also, wenn Schamanen die Toten ins Jenseits begleiten oder wenn man den Ahnengeistern opfert?

Metaphysische Erfahrung ist weder Glaube noch Fantasie

Schamanen leugnen diese „gesicherten“ wissenschaftlichen Fakten nicht. Was die titanisch gesteuerten Experten da zu erkennen glauben, ist aber nur die Außenseite der Dinge. Die Welt der schamanischen Erfahrung ist nicht auf die messbare, wägbare, materielle Welt beschränkt, sondern unsere Lebenswelt hat auch eine ätherische, sowie eine seelische und eine geistige Dimension. Für den Schamanen ist der Geist nicht nur eine Funktion des menschlichen Hirns: alles, auch der einfache Stein, hat diese geistige Dimension und besitzt ein ihm spezifisches Bewusstsein, auf das man sich – im Tieftrance – einstimmen kann. Wer allein an die analytische Wissenschaftsmethode glaubt, bleibt lediglich an der Oberfläche kleben. Er ist spirituell blind, gefangen im alltäglichen Verstandesdenken.

„Solange Forscher über uns schreiben, brauchen wir uns nicht zu fürchten“, gab der mongolische Schamane Zeren Baawae der Ethnologin Amélie Schenk zu bedenken, „Die werden die Sache sowieso nur von außen betrachten“.

Auch mein Lehrer, der alte Bergbauer Arthur Hermes, sagte anlässlich der Landung amerikanischer Astronauten auf dem Mond: „Auf dem Mond waren sie nicht. Sie haben nur die ‚irdische‘ Materie des Mondes berührt, nicht aber das Wesen der Luna, nicht die träumerische, transzendentale Sphäre, in der die Totengeister, die Lemuren, wandeln.“

Ähnliches sagte Ernst Jünger: „Der Abendländer, der auf dem Mond landet, findet dort die Bestätigung seiner eigenen Wirklichkeit. Längst vorher erfuhr er durch seine Instrumente, dass mit Überraschungen, wie sie fremde Tiere, verlassene Städte oder gar Seleniten bieten könnten, nicht zu rechnen war. Sollte wirklich Fremdartiges dort bestehen, so würde er es wahrzunehmen nicht imstande sein“.

Einer der „Priester“ dieser neuen „Religion“ war der renommierte Verhaltensforscher, Biologe, Vordenker der Eugenik und erste Generalsekretär der UNESCO, Julian S. Huxley (1887-1975). Huxley, der das Wort transhumanism prägte, befürwortete Bevölkerungsreduktion und die Züchtung hochwertiger Menschen. Man könne die Natur nur durch Verringerung der Zahl der Menschen retten. 

Man könnte sich fragen, was der Sinn des Lebens in einer gottbefreiten, technokratischen Welt sein könnte. Für Julian Huxley und seine Gesinnungsgenossen lautet die Antwort: „Das Ziel ist, das größtmögliche Glück für so viele wie möglich.“ Das Glück besteht darin, Leid und Krankheit zu mindern, den Tod zu besiegen, Vergnügen und Spaß (fun) mittels ungebundener Sexualität (auch Cybersex), Konsumfreuden, Unterhaltung und euphorisierende Drogen zu steigern. Dazu gehört es auch, alle Grenzen und Beschränkungen, die sich durch Religionszwänge, Tradition, Rassenzuweisungen, Nationalität, Familienbanden und Geschlechterzuordnung ergeben, zu überwinden; das würde auch Konflikte und Kriege verhindern. Die ethische Dimension beinhaltet die Verlängerung des Lebens, die Erhöhung der Intelligenz und die Verbesserung der Menschen durch Genetik, Technologien, Robotik, Informationstechnologie und Nanotechnologie. Julian Huxley ist übrigens der Bruder von Aldous Huxley, der sich in seinem prophetischen Roman Schöne neue Welt (engl. Brave New World) über eine derartige futuristische totalitäre Utopie kritisch äußert.

Mehr über Transhumanismus hab ich in dem Artikel “An der Schwelle zum Transhumanismus” geschrieben.

Mit dem 95-jährigen Arthur Hermes

Mit dem 95-jährigen Arthur Hermes

Als ich den Cheyenne Medizinmann Bill Tallbull an einem heiligen See in Wyoming in die Meditation folgte, und wir unsere Seelen unter die Oberfläche des Wassers schickten, wo uns die Geister der Büffel und die „kleinen Leute“ der Unterwelt begegneten, kam plötzlich ein Motorboot mit johlenden Wasserskiern im Schlepptau vorbeigerauscht; die Bleichgesichter machten lauten Krach und warfen die leeren Bierdosen ins Wasser. Der alte Indianer schaute mich verständnislos an.

„Was ist mit denen los?“ fragte er, „Können die nicht sehen, dass hier Geister sind?“ Er meinte die Frage ernst. Als ich ihm antwortete, „Nein, sie können das nicht sehen“, war er verblüfft und fragte sich, wie diese geistig blinden Menschen überhaupt überleben können.

Die Beseeltheit der Welt ist für die schamanischen Völker kein Glaube, sondern Erfahrung. Natürlich wissen sie, dass man, wenn man in der Erde gräbt, auf immer tiefer liegende geologischen Schichten stößt, aber wenn man im Schamanenflug die Seele dahinreisen lässt, kommt man tatsächlich in eine Welt, in der eine blassere Sonne scheint und in der verschiedene, sich ständig verwandelnde Geistwesen, Zwerge und Elementarwesen hin und her huschen, und in der auch Geister der Verstorbenen, anzutreffen sind. Das ist keine Fantasie oder Projektion, denn diese Wesen, die zwar keinen physischen Körper haben, aber einen „ätherischen“ und „astralen“ Leib, geben, wenn sie freundlich gesonnen sind, dem menschlichen Besucher oft gute Ratschläge und Einsichten, die auch im Alltag hilfreich sind. Diese, für die physischen Augen unsichtbaren Wesen folgen den Menschen oft sogar in seinen Garten oder ins Haus, wo sie ihn bei der Arbeit mit guten Inspirationen helfen; sie können ihn dermaßen „begeistern“, so dass er virtuos tanzen, singen oder musizieren kann, oder ihm in der Nacht luzide Träume bescheren. All das ist Erfahrung, keine willkürliche Fantasie.

Eine Beziehung zu den Geistern, Göttern, Tierseelen und Naturspirits gehört zum ganzheitlichen Menschsein. Das ist und war schon immer so, auch wenn die Kirche versuchte, die Beziehung zum Transzendentalen zu monopolisieren oder wenn Ideologen sie als Illusion oder gar als Psychose bezeichnen. Nicht die Priester, Imame und Gesinnungsfunktionäre mit ihrem Buchwissen, sondern hellsichtige Schamanen und Schamaninnen sind die Meister in der Herstellung der Verbindung mit diesen metaphysischen Dimensionen.

Der Hunger nach Sinn

Mit der naturwissenschaftlichen Methode lässt sich die materielle Welt bestens erforschen, darin besteht kein Zweifel. Aber nicht deren Sinn. Alle verkörperten Wesen – Mineralien, Tiere, Pflanzen – haben einen geistigen Sinn, sie sind geistgefüllt, oder in anderen Worten, in ihnen leben „Geister“. Es sind diese „Geister“, die für den Schamanen das Wesentliche sind.

Es ist gerade diese Blindheit der heutigen reduktionistischen Ideologie, die den Zugang zu unserer innewohnenden Spiritualität verbaut und unwillkürlich Tor und Tür für allerlei Pseudo-Spiritualität öffnet. Wir erkennen kaum mehr den Unterschied zwischen Wahnsinn und Psychose, einerseits, und einem wahrhaft erweiterten, schamanischen Bewusstsein, andererseits. Die Menschen hungern nach Sinn. Die egoistische Steigerung der Lust durch Konsum, Drogen und den von der Fortpflanzung abgekoppelten Sex, kann nicht alleiniger Lebenssinn sein, auch nicht endlose „Unterhaltung“ oder das ängstliche Vermeiden von Schmerz und das Verlangen nach Sicherheit. Und so können gewiefte „Scharlamanen“, sogenannte Plastik-Schamanen mit den seelisch verhungerten Menschen Geschäfte machen und dabei noch ihr eigenes Ego aufplustern.

Zeitfresser, Raumfresser

Der russische Philosoph, Nikolai Berdjajew (1874-1948) erkannte schon zu seiner Zeit, dass die zunehmende Technologisierung den Menschen von der Erde – von ihrer Wärme und Geborgenheit, die sie uns seit Urzeiten gibt, von ihrer Heiligkeit und Lebendigkeit – immer mehr trennt. Das menschliche Bewusstsein wird planetarisch und global – es verliert seine Erdenwurzeln. Die immer fortschreitende Technologie verschlingt unseren Lebensraum und unsere Zeit. Alles wird beschleunigt. Titanismus nannte er das.

Eigentlich sollten wir doch mit all den zeitsparenden Technologien – E-Mail, Düsenflug, Transrapid, Fast Food, elektronisches Banking und andere Beschleunigungsmechanismen – immer mehr Zeit zur Verfügung haben. Aber, trotz aller Zeitersparnisse stehen die meisten von uns unter ständigem Zeitdruck. Das Tempo verschlingt die Zeit. Alles wird beschleunigt, auch der Mensch. Sogar Kinder spüren das – die freie Zeit zum Spielen und zum Träumen, die einst endlosen Sommer werden okkupiert. Der Dauerstress und die Hektik gehen aufs Herz. In der modernen Welt ist Herz-Kreislaufversagen inzwischen die Haupttodesurasche. Warum? Weil wir gegen unseren natürlichen Biorhythmus anrennen und dadurch unsere Lebensfreude und Lebenssinn verlieren. Man nennt das Burnout-Syndrom. Über das Thema habe ich ausführlich in dem Buch “Das Herz und seine heildenden Pflanzen” geschrieben.

Das, von der Technologie vorgegebene Tempo, das inzwischen in Nano-Sekunden gemessen wird, beraubt den Augenblick seiner überzeitlichen Bedeutung. Es löst die immer gegenwärtige Ewigkeit auf. Der hastende Mensch hat keine Zeit für die Ewigkeit. Geschwindigkeit ohne Innehalten macht den Menschen selbst zur Maschine. So bleibt er in der Vergänglichkeit verhaftet, hat Angst und ist leicht manipulierbar. Der Augenblick – das Innehalten im Hier und Jetzt, dieses Schlupfloch zur Ewigkeit, zur Gottesschau – wird ihm auf diese Weise genommen.

Die Geschwindigkeit raubt uns nicht nur den kostbaren Augenblick, sondern lässt zugleich unsere Welt schrumpfen. Vor einigen Jahren wanderte ich mit meinem Hund zu Fuß von unseren Allgäuer Höhen zum Säntis, den 2500 Meter hohen Berg in der Nordostschweiz. Sieben Tage dauerte die Wanderung entlang des Bodensees, durch die Wälder und über steile Felsen; Hirschen, Gämsen und Steinböcken begegneten wir; knorrige alte Bäume und seltene Pflanzen entdeckte ich; wir schliefen unter freien Himmel, in Schafställen und alten Sennhütten.

Fotos habe ich keine gemacht. Man kann zwar meditativ fotografieren und über die Linse das Sujet liebevoll berühren. Oft aber ist das ständige Knipsen nichts als ein Abhaken – man hat es „ge-checkt“ und braucht sich nicht länger mit dem Gegenstand zu befassen.

Die Wanderung war ein Abenteuer für Leib und Seele. Dann am achten Tag, in Walenstadt am Walensee, stiegen wir in einen Zug. Die Fahrt nachhause dauerte bloß zwei Stunden. Die Landschaft flitzte ereignislos vorbei. Vorbei war es mit Innehalten, Schauen und Staunen.

So, wie in einem Schnellzug oder wie auf der Autobahn rasen wir heutzutage durchs Leben. Die die kleinen Wunder am Weg, die Bäume, Blumen und Schmetterlinge, die unsere Seelen mit bunten Bildern nähren würden, entgehen uns. Wir können sie nicht wahrnehmen. Wiesen, Wälder und Felder huschen als undefinierbares, verschmiertes Grün oder Braun am Blickfeld vorbei.

Aber ich will zugeben, der Rausch der Geschwindigkeit hat auch seinen Reiz. Und sich dabei die neusten Hits, vor allem aus dem tonangebenden anglo-amerikanischen Raum, über Radio oder Laufwerk dabei reinzuziehen kann mega-geil sein! Aber es ist kein lebendiger Gesang oder Klang, der uns da fasziniert. Es ist „tote“ Musik und in einer Sprache, die uns eigentlich fremd ist. Oft sind die Sänger schon gestorben – Geistermusik also. Das ist Entfremdung, unsere Seele verarmt dabei und sondert sich von der unmittelbaren Natur ab. Dennoch ist es Teil des heutigen Zeitgeistes; und man sollte sich nicht unbedingt davor verschließen. Wichtig ist es jedoch immer wieder zurückzukommen, die Erde berühren, dem Gesang der Vögel und Grillen zuhören, barfuß im Morgentau zu laufen, am knisternden Feuer zu sitzen, sich Zeit nehmen, um sich am Duft einer Blume zu ergötzen. 

 

Durch Innehalten, aus dem schnell fahrenden Zug der Zeit und aus der Enge des Alltags austeigen, verbindet uns wieder mit der Natur. Und dann schauen und lauschen.

Holunder Wolf-Dieter Storl

Die schrumpfende Welt

Ein Düsenflug lässt uns Thailand oder Hong Kong innerhalb weniger Stunden erreichen. Auch geil! Wenn wir jedoch dort hin zu Fuß gehen würden, würde es Jahre dauern und diese wären mit allen möglichen Abenteurern gefüllt. Die Geschwindigkeit lässt also unsere Welt schrumpfen. Inzwischen ist sie zu einer kleinen Kugel geschrumpft. Der Planet, als kleine, im schwarzen All schwebende „blaue Murmel“, aufgenommen von einer Raumfähre – bei einer Geschwindigkeit von 6400kmh, in einer Höhe von 180,000km – wurde zur Ikone der neuen globalen, titanischen Religion. „Da wohnen wir!“ sagte ich einem Medizinmann der Cheyenne, indem ich auf das Bild mit dem Finger deutete.

„Nein, antwortete er, „da wohnen wir nicht. Wir wohnen hier auf der Erde, unserer Mutter, die uns nährt, und über uns wacht der Himmel!“ Er hatte recht, wenn wir unseren Sinnen treu sind, dann leben wir auf der feuchten, grün bewachsenen Erde und über uns strahlt der blaue Himmel, der nachts als Sternenmeer funkelt. So haben wir unser Dasein seit Jahrmillionen erlebt. Auch die, der Sonne zugewandten, im Erdboden wurzelnden Pflanzen, und die Tiere erleben es so.

Wir haben vergessen, dass die Erde der Ort ist, auf dem sich die Götter offenbaren und die Geister verkörpern wollen. Aus christlicher Sicht, fand das Mysterium des göttlichen Selbstopfers hier auf dieser Erde statt; sein heiliges Blut tränkte und heiligte sie.

Wir vergessen, dass sich jede Seele als Mittelpunkt des Universums empfindet. Dieses Göttliche hat seinen Sitz in unserer Mitte, in jedem Herzen. Es ist in dem Herzen, in dem Güte und Mitleid, auch Mut und Lebensfreude zuhause sind. Die Technologie, die Roboter und Maschinen sind herzlos; sie kennen kein Mitleid, keine Liebe, die ihr Herz höherschlagen ließe. Und jene, die vom Titanismus besessen sind, kennen ebenfalls kein Mitempfinden: Man denke an die titanische Kriegsmaschinerie, an die Qualen der Tiere in der Massentierhaltung, an die grausamen Tierexperimente, die pro Jahr weltweit um die 100 Millionen Wirbeltiere verschleißen, an den Giftkrieg gegen die Wild- und Begleitkräuter, an das Aufwühlen der Erde, um die Bodenschätze zu rauben.

Titanismus und der Weg zurück zum göttlichen Selbst

Eine kleine Gruppe Technokraten ist im Begriff die absolute Macht an sich zu reißen, schrieb damals Nikolai Berdjajew. Er hatte recht. Total-Spectrum-Dominance (Überlegenheit und Herrschaft auf allen Ebenen) wird angestrebt. Das Pentagon hat konkrete Pläne – titanische Pläne – für Dominanz auf den Weltmeeren, im All, im Cyber-Space, in der Nahrungsmittelversorgung und in der Bewusstseinssteuerung und Überwachung der Menschen. Der Titanismus, so Berdjajew, wird zur Zerstörung des Herzens und der Seele führen. Aber, erklärt er, der göttliche Geist in uns kann damit fertig werden. Um nicht von der Technik geknechtet oder vernichtet zu werden, muss der Mensch die, im Herzen schlummernden Fähigkeiten entwickeln. Die einzige Lösung ist die „Gottesverwirklichung“, die Erkenntnis unseres göttlichen Selbst, des göttlichen Urgrunds des Seins. Das Eins-Werden mit dem wahren Selbst, dem Sat-Chit-Anand (Sein, Bewusstsein, Wonne), ist sowieso das Ziel der Schöpfung, der Evolution. Das sagen uns die indischen Weisheitslehren.

Der Weg, der uns wieder zu uns Selbst und zu unserer Heimat führt, ist der des Innehaltens, des Schauens, des Sich-Zeit-Nehmens, um immer wieder in die Ewigkeit einzutauchen. Es ist schließlich unsere Zeit.

Dabei können die Pflanzen unsere Lehrer sein. Sie können uns helfen dem zwingenden Zauber zu entkommen. Sie sind Meister der Mediation; sie verbinden sich mit der Sonne, dem Mond und den Sternen, zugleich auch nehmen sie die Kräfte der Erde auf. Als Vermittler des Lebens geben uns nicht nur die Luft zum Atmen, ernähren und heilen uns, sondern können Tore zur wahren Wonne des Seins sein. Sich mit ihnen zu verbinden, wie es Buddha unter dem Pipal-Baum tat, sprengt die Mauern des beschränkten Bewusstseins, so dass wir die ozeanische Dimension unseres Wesens wiedererkennen können. Die traditionellen Schamanen, die Medizinmänner und -frauen, kennen die Techniken des bewussten Seins, auch der Einkehr und der göttlichen Ekstase. Sie kennen auch die Kräuter, die unsere Lehrer sein können und uns wieder nachhause bringen und vernünftig machen.

Dämonen lieben lernen

Als mein Freund Virendra Singh uns einmal besuchte, feierte er eine schöne Pudscha-Zeremonie (puja) an unserer Hoflinde. Er räucherte, goss Wasser, schwenkte Lichter und bat Shiva alle Wesen zu segnen: die Götter, Menschen, die Tiere, die Naturgeister, die himmlischen Sänger und Tänzerinnen, die Verstorbenen, auch die jungen, im Krieg gefallenen Männer, und – was mich erstaunte und eher befremdete – sogar die Vampire, die ruhelosen Geister und die Dämonen.

„Wie kannst du Segen für Dämonen, für diese schrecklichen Kreaturen erbitten!“ fragte ich.

„Weil auch sie mit zur Ganzheit des Seins gehören. Auch sie sollen ihren Anteil tuen und gutes Karma machen, damit das Universum in Harmonie bleibt“.

Er gab zu bedenken, dass man sie nicht hassen und blindwütig bekämpfen solle, denn dadurch wird man selber zu dem, was man bekämpft. Anstatt im ewigen Kampf zwischen Dämonen und Devas hin und her gerissen zu werden, wäre es besser die Dualität zu überwinden und seine Seele auf eine höhere Ebene bringen, indem man sich mit dem Herzen der Welt, mit dem Urgrund des Seins, mit Shiva, verbindet.

Man bleibe wach und lasse sich nicht verzaubern. Bewusstsein, bewusstes Wahrnehmen, ist an sich schon eine heilende Kraft – das ist auch die eigentliche Botschaft Buddhas.

  

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Für die Kelten war das Erntefest im August ein Fest des Feuers. Überall auf den Höhen loderten mächtige Feuer. Im Jahreskreis lag diese Feierlichkeit diametral dem Fest der Frühlingsgöttin Brigit gegenüber. Ihr Fest – die Christen wandelten es in Maria-Lichtmess um – war ein Fest des Wassers; Eis und Schnee schmelzen und die Samen keimen.
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Wolf-Dieter Storl

Lebensernte

Unser Leben verläuft wie die Jahreszeiten der Natur. Herbst und Winter lassen sich ebenso wenig aufhalten wie das Erstarken der Sonne im Frühling. Geburt und Tod sind ein natürliches Geschehen. Götterkräfte sind da am Werk, unerbittliche, mit denen wir uns in Einklang bringen sollten. Wie die Kräuter und die Blumen im Feld kommen wir ins Leben hinein, blühen dem Himmel entgegen, versamen im Herbst und verschwinden wieder. Der göttliche Geist, der uns durchweht, sich in uns verkörpert und unser eigentliches Selbst darstellt, ist Zeuge dieses Werdens und Vergehens in dieser Raum-Zeit-Dimension.
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Diskussion

  1. Eratum, wollte sagen, dass 80 % der Spatzn ausgestorben sind, in unsereren grossen Städten. Wohnungs-Not durch rigurose ^Sanierungen^ der Liegenschaften, Futtermangel (in der Schweiz inns-besonders), durch tägliche Reinigung mit Putz-Maschinen. Niemanden der unsere kleinen Freunde richtig füttert, mit Bio-Lein-Hanf-Senf-Mohnsamen, mit Kümmel und Fenchel und Bio-Nüssen wie Baum- und Haselnüssen. Gewöhnliche Erdnüsse, nicht Bio, frisch geschält, stehen bei allen Vögeln ganz oben auf der Be-liebt-heits-Skala, ein sehr begehrtes Kraft-Futter. Auch diverse Tiere wie Igel und & sind sehr darauf angewiesen, vor allem bei den gefürchteten Wärme-Ein-Brüchen. Das meiste Futter aus den Supermärkten taugt nichts, das Fett nur billigstes Abfall-Fett, schädigt die Eier-Schalen der Vögelchen im Frühling, so dass sie zerbrechen, e.c.t, e.c.t. Wohlgemerkt, dies ist meine private An-Sicht auf die Dinge, und beansprucht keinen Wahrheits-An-Spruch, m r m

    • Leinsamen scheinen sie nicht zu mögen, unsere gefiederten Freunde. Senf wird in kleinst Mengen akzeptiert, Kümmel, Fenchel und Mohn scheint in kleinen Gaben sehr begehrt. Muss endlich mal mein Exemplar von *VÖGEL FÜTTERN, ABER RICHTIG* studieren, mea culpa…

  2. Ja, beim letzten Komentar habe ich an das Paradox(ON) der Entropie des Weltalls gedacht. Die einen Physiker sagen, es dehnt sich aus, unendlich, das Weltall. Doch, andere wenden ein , nein, nein. Alles kann jederzeit wieder in sich zusammenstürzen. Ich fühle es quasi körperlich, die Schwarze Materie, die all-bereit zum Ansturm gerüstet, nur auf ein Zeichen zum Angriff wartet.
    Auch dachte ich an das Spatzen-Gleichnis in Lukas 8. “Verkauft man nicht 3 Spatzen um zwei Batzen auf dem Markt?” plus ff. Wahrlich, dieses Gleichnis spricht Wahrheit. Habt Augen zu sehen, 80 der Spatzen in der Stadt ausgestorben, auf dem Lande teils bald alle. Verkauft um ein paar schnöde Batzen,
    Auch hatte ich vor Jahrzehnten einen Traum, es war des Nachts. Ich wollte um die Ecke biegen, einbiegen in meine Strasse, um heimwärts zu gehen. Wie ich vor der Garagen-Tor des Garage im Sous-Sol vorbei gehen will, einer schrägen Rampe, um die runde Ecke des Art-Deko-Hauses zum ab-biegen, gewahr ich drei Müll-Tonnen vor dem Haus. Es sind alt-modische, zylinder-förmige Abfall-Eimer, gross, röhrenförmig, nicht wie die Ochsnerkübel im Querschnitt trapezoid, sondern eben Zylinder mit einem Deckel mit Griff, und ziemlich gross. und wie ich so sie betrachte, jagen unsichtbare Blitze durch die Strasse, ich falle, und noch im Fallen merke ich, das alles sich auflöst, das Haus, die Strasse, die Mülltonnen, alles zerfällt zu Mikro-Nano-feinem Staube, und ich inklusive. So wach ich noch im freien Fall in meinem Bette auf, der Schreck sitzt mir tief in den Knochen.
    Gestern Nacht, beim Überlegen über die Entropie, kam mir plötzlich das Bild der Jakobsleiter in den Sinn, vor mein geistiges Auge. Würden nun alle Engel des Himmels, es haben ja bekanntlich deren 37 auf einer Nadelspitze platz, also wenn alle herabstiegen auf eine bestimmte Zeit (oder unbestimmte Zeit), hätt es dann noch der Engel genug zum hinaufsteigen, um das Gleichgewicht der Himmel zu bewahren?
    So begreift der geneigte Leser wohl, das man mich dick und faul schimpft, sich mit solchem Unsinn zu beschäftigen, sei zweck-los. Mein Einwand ist bloss, um diese Zeit darf frau nicht mit Geschirr herumtschäppern, so hör ich Musik mit Kopfhörern, einen gesegneten Tag allerseit, Marie-Sophie

  3. So viel Weisheit!

  4. An Wolf-Dieter und Gehrhard,
    danke für Eure Er- und Einleuchtungen. Ich bin tat-sächlich in der Welt der Titanes-Söhnen angekommen. Warum, wie und wesshalb ist mir unklar, aber auch nicht von Bedeutung. Tigi-Fink schleicht gerade vorbei, unserer Garten ist Ihm sein Lieblings-Besitz, Ihr wisst ja, wie Katzen ticken. Eben, a-propoz wollte ich gerade von der schwierigen, delikaten Hochzeit von Hund und Katz sprechen. Ihr kennt ja die Chimärischen Hochzeiten des Herrn Christian.
    Ich kann nur antworten, DEUS LE VULT, es ist GOTTES WILLE. So möge uns der Himmel die Kraft geben, zu ertragen, was wir ertragen vermögen, so-wie die Kraft zu ändern, was wir zu ändern Vermögen. Möge die Liebe ob-siegen, sonst droht der ewige Tod, ein Grab, das nicht mehr auf-zu-erstehen vermag, so gefesselt an die Unterwelt, durch dutzende Meter-dicke, hermetisch versiegelter Betonmauern, mit speziellem Armierungs-Stahl bestücket, sozusagen ein verkehrter Pharadäischer Käfig, a Living Hell, von unsäglichen Qualen und Schmerzen heimgesucht, in der Ewiger Finsternis vergessener Seelen. Solchen Betrachtungen widme ich mich manchmal des Nachts, wohlverstehend, dass mich wohl niemand versteht,
    Eure Maria-Sophia von Falkenstein

  5. Lieber Wolf-Dieter,
    vielen Dank für deine wunderbaren Zeilen, die so vieles klarstellen und nichts beschönigen!
    Das tut gut in dieser Zeit und erinnert mich gleichzeitig daran, ganz bewusst den Schritt aus dem Alltag, aus den Gewohnheiten und der Bequemlichkeit zu tun und mit noch mehr Achtsamkeit weiterzugehen.
    Und wie schon einige vor mir geschrieben haben, deine Worte geben Kraft an das Gute zu glauben und dranzubleiben.
    Herzlich – Astrid

  6. Lieber Wolfsgeist Wolf Dieter Storl,
    ist es denn nicht so, dass im gleichen Maße wie die Titanen scheinbar an Macht gewinnen, auch das HEILENDE HEIL-SEIN immer größer wird und alles, einfach alles, mit Liebe umgibt…(?)
    Die Bären-Schamanen-Heiler-Frauen erwachen in ihre Kraft ebenso wie die Titanen ein gewisses Maß an Einfluss gewonnen haben…
    Danke für den Weckruf…
    in Liebe von Herz zu Herz
    Karin

  7. HerzDanke, so ist es.
    Liebe Grüsse, Francesca

  8. Während ich zu diesen Ausführungen von Herrn Storl Zustimmung und Respekt bekunden will, fällt mir auf dass ich einen Computer nutze, jede Menge Gegenstände aus Plastik in meiner Wohnung sind, ein Heizung die Gas verbrennt das aus der Erde gesaugt wird, man kann gar nicht alles aufzählen was der Mutter Erde angetan wird wobei ich mich bereitwillig beteilige.
    Wenigstens kann ich guten Gewissens über den extrem ausufernden Autoverkehr schimpfen, weil ich kein Auto und keinen Führerschein habe. Ansonsten muss ich, der ich trotz aller Bemühungen ein naturgemäßes Leben zu führen, daran gescheitert bin, traurig zugeben: Mitgefangen, mitgehangen.

    Wir sollen die Technik nutzen aber uns zwischendurch mit der Erde verbinden sagen sie Herr Storl? Naja immerhin etwas, aber dadurch wird die Erde wohl auch nicht gerettet, nicht durch Leute wie mich oder sie mit dem Cybershop, den Flug- und Autoreisen usw. usw. Nur durch Leute die ohne all dem leben, aber davon gibt es leider immer weniger.

  9. Sehr geehrter Herr Storl,
    in diesen Zeiten treiben mich so viele Fragen um.
    Sie geben gedankliche Inspiration . Besonders das Schicksal der Tiere und der Natur liegt mir am Herzen, und Sie geben mir einen Ansatz dazu nicht nur verzweifelt zu sein , sonder kraftvoll zu leben.
    Danke für alles was Sie positives , wissenswertes und heilsames publizieren und in die Welt geben.
    Tausend Dank!

  10. Herzliche Dank für diese tiefgehenden Worte……

    “Die Dämonen dagegen glänzten wie Salzböden….”. Warum scheinen sie mehr Kraft zu haben als “die Himmlischen”?

    Die haben sie nach meiner Erfahrung nur, weil wir uns von ihnen beeinflussen lassen. Sie machen uns Angst (Corona ist gefährlich und ihr müsst Masken tragen) und wir erleben aufgrund unserer Angst und Beeinflussbarkeit die Manifestation im Außen. Das sind quantenphysikalische Gesetze. Überwinden wir die Angst, nehmen wir ihnen jegliche Angriffsfläche.
    Vielleicht sind die Dämonen nichts anderes als die Viren, auf die Herr Storl im letzten Newsletter hinwies:
    “Viren sind unsere evolutionären Sparringspartner, sie brachten unsere Evolution voran”.

    So auch die Dunkelkräfte, die uns in unserer Selbsterkenntnis und Evolution letztlich unterstützen und Gradmesser dafür sind, inwieweit wir uns schon in die eigene Selbstermächtigung begeben haben. Haben wir die Energien der eigenen inneren Dämonen transformiert, werden sie sich im sog. Außen nicht mehr zeigen müssen (und so vielleicht auch ihren Frieden finden….)

    Viele Grüße aus Würzburg

  11. Sehr geehrter Herr Storl,
    es sind einige heilende Worte in diesem Artikel enthalten.

    Herzlichen Dank.

  12. Werter Wolf -Dieter Storl.

    es ist eine Freude Ihre Beiträge, Bücher und Weisheiten zu lesen und aufzunehmen. Dieser Text ist eine ganz besondere Quelle, von Erkenntnis und Sichtweise auf die aktuelle Situation.

    Diese Rückschau und auch Sicht in die Gegenwart sollte uns alle lehren, den Blick für das wesentliche nicht zu verlieren.

    Am Ende sind wir alle, die jenigen, die entscheiden, ob wir den vorherrschenden Zeitgeist nähren. Ob wir die schnelle Fahrt, der Technokraten, mit leben wollen oder ob wir uns zum Ursprung besinnen.

    Ich danke für Ihre weisen Worte und dafür, dass Sie einfach sind.
    Sie sind ein wertvoller Teil unserer Realität und Inspiration für so viele.

    Mit besten Grüße aus dem Schwarzwald

  13. sooooo ein grosses Dankeschön!

  14. Ein wunderbarer Artikel. Danke dafür, Wolf-Dieter Storl!
    Er entspricht in Vielem meinem Empfinden und Denken, auch wenn immer wieder Be-denken mich irritieren wollen. Zur Ruhe und Entspannung komme ich in der Natur, an bestimmten Plätzen, ganz allein mit mir menschlichem Wesen. Nach einiger Zeit fühle ich die Fülle der Naturwesen, Tiere, Pflanzen und sovieles mehr ….dann erlebe ich immer mehr das Eingebundensein in einem großen, ganzen, überaus friedvollem Sein. An diesem Punkt angelangt lösen sich Be-denken auf. Ich nenne es Glück.

  15. Lieber Dieter
    Das ist der Hammer, so starke Worte und so wahr.
    Ich danke tuusig mal!
    Es gibt mir die Kraft, dran zu bleiben. Sie haben mir aus der seele gesprochen.
    Herzliche Grüsse

  16. Lieber Wolf-Dieter Storl,
    Sie sind ein wunderbarer Erzähler, eine wertvolle Gabe, Einsichten in dieser Art eindringlich und verständlich zu vermitteln.
    Die Natur hat mich vieles gelehrt und mich von vielem geheilt. Ja, wir sollen mit dem Herz schauen und denken (wenn man das so sagen kann). Ich bin in der Theorie oft besser als in der Praxis…;-), es fällt mir oft schwer loszulassen, und mich wirklich einzulassen.
    Ich bin in den letzten Wochen öfter im Dannenröder Forst gewesen, wo gerade eine unsinnige Autobahn durch einen sehr alten Misch- und Dauerwald geführt werden soll. Ich musste mich oft ermahnen, auch denen meine Herzensliebe zu senden, die gerade die Bäume fällen und die Baumhäuser abräumen, aber ich weiß es ist der einzige Weg.
    Ihre klaren Worte machen mir Mut und machen mich zuversichtlich.
    Ganz lieben Dank dafür.
    Eine gesegnete Zeit und ein langes Leben.
    Namaste

  17. Wow! Dieser Artikel sitzt. Auf den Punkt. Vor allem auch deswegen, weil ich erkenne, wieviele von diesen negativen Anwandlungen auch in mir selbst herrschen. Das tut weh… Danke für dieses Licht, Herr Dr. Storl! Alles Liebe und Gute euch allen! Beste Grüße aus Wien. Markus

    • Lieber Wolf,
      du sprichst immer so wahre Worte,tröstend und ehrlich,auch wenn vieles mich traurig macht,jedesmal ein Erlebnis,ich werde sie abspeichern und sichern für die Tage ohne Licht,ohne Geheimnis,ohne Aussicht auf ein Wunder.
      Wir dürfen die Hoffnung nicht verlieren.
      Gute Grüße Andrea

  18. Lieber Wolf-Dieter!

    Vielen Dank für diesen Beitrag zu einer Frage, die auch ich mir inzwischen dauerhaft stelle. Wozu alles? Wo ist der Sinn? Wo sind die Menschen geblieben, die noch mit offenen Augen durch die Natur laufen und Schönheit in jedem Detail sehen können?
    Ich bin so sehr am Zweifeln, weil ich das Gefühl habe, heillos in der Unterzahl zu sein. Es gibt so viele Menschen, die den Zugang zu ihren Wurzeln nicht mehr erkennen, ihn quasi versiegelt haben, die mich ungläubig ansehen würden, wenn ich ihnen was von der Energie erzähle, die alles durchströmt. Die würden mich für gaga halten.
    Dabei ist Mutter Erde das Paradies und der Mensch beutet sie aus wie ein Virus, bringt ihre natürlichen Flüsse durcheinander. Wenn ich darüber nachdenke, dass es Länder gibt, in denen z. B. keine Bienen mehr leben, dann wird mir schlecht.
    Die Erklärung des “Titanismus” tröstet mich zwar nicht, aber sie macht zumindest das Verstehen leichter.
    Danke und Gruß
    Grit

  19. Lieber Wolfdieter
    Herzlichen Dank für deine Courage was abgeht beim Namen zu nennen.
    Ändern tut sich erst etwas wenn wir die Vision im Kopf haben von Freiheit, Verantwortung und konsequentem tun und handeln. wir alle die ganze Gesellschaft hat mit ihrem inkonsequenten Handeln die Titanen geweckt und verliert nun aus dieser Konsequenz langsam aber sicher die Freiheit. Ich bin überzeugt so schnell wie ein kaputter Boden mit Hingabe wieder gar wird, können wir mit der richtigen Vision das Ruder herumreissen. Herzlichst, Biobauer Walter

  20. Sehr gut geschrieben, lieber Herr Dr. Storl. Ich sehe und empfinde das was Sie schreiben schon seit vielen Jahrzehnten. Ich bin hellfühlend und hellsehend seit meiner Geburt. Ein Lama gab mir vor über 20 Jahren den Namen Lotos Dakini. Damals wusste ich nicht, was der Name bedeutete, obwohl ich schon lange so arbeitete und die erdgebundenen Seelen ins Licht führte. Das Leben ist so unendlich kostbar und wertvoll. Die Indigenen Völker sind um so viel reicher als die modernen Menschen, denn sie sind noch mit allem verwebt. Die Verbindung zur Quelle zum großen Geist ist so wichtig, denn wir sind doch kleine Geister vom großen Geist. Ich bedanke mich für Ihr Engagement mit dem sie wieder die Seelen berühren und wunderbare Bilder in Geist und Seele mit Worten malen. Liebe Grüße und weiterhin Gottes Segen auf Ihrem Weg. Silvia Carola Seraphina Weber

  21. Lieber Wolf Dieter Storl,
    danke für Deine wahren Worte, darin spüre ich Deinen Großmut für Mutter Erde und für alles, dass auf ihr lebt und über uns ist.
    So wie alles miteinander verwandt ist.Danke
    Herzliche Grüße Ingo

  22. Guude,
    hast Du die „Bedienungsanleitung für das Raumschiff Erde“ vom Bucky Fuller denn gelesen? Siehts Du, was außerhalb Deiner Wälder passiert?
    Cheers, Rolf

  23. “Wenn wir unser eigenes Licht strahlen lassen, geben wir unterbewusst unseren Mitmenschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.”

    Vielen Dank lieber Wolf Dieter für das helle Licht, welches Du nicht nur mit Persönlichkeit und Wärme, sondern auch mit Worten und Zeilen immer wieder und unaufhörlich aussendest!
    Möge die Liebe innerhalb der grossen Menschenfamilie und auch gegenüber der Schöpfung das letzendliche Ziel allen Daseins und Handels vorrangig sein, um der Dunkelheit die Kraft der Düsternis zu nehmen.

    Herzliche, lichtvolle und dankbare Adventgrüße aus Salzburg!
    Ulrike

  24. Ich danke für diese weisen Worte. Ich schließe alles in mein immerwährenden Gebetsmantra ein, welches mein Herz mit dem Göttlichen verbindet und die Dualität mehr und mehr ausblendet, um alles an was ich denken kann in Segen zu hüllen. Dazu gehören auch die Unlichtigen, die Dunklen, die Verblendeten, die Übelwollenden, die Dämonen usw. , weil wir alle zusammengehören. Sie sollen alle die Chance des verloren Sohnes haben. Der Vater ist bedingungslose Liebe, ER wartet nicht nur auf die “Guten”, alle sind willkommen. Stille, Gebet, Meditation wird es richten, wir gehen einer wundervollen Zeit entgegen. Fassen wir Mut, erhöhen wir unsere Schwingungsfrequenz, vergeben wir allen Übelwillenden. Namaste Hannesgens

  25. Lieber Herr Storl,

    Ich danke ihnen, dass sie als einer der wenigen “Weltenlehrer” ihre Sichtweise zur derzeitigen Situation geben und versuchen den Geist, Mythos, die Seele und das Licht zu bewahren, indem sie auf die Mißstände aufmerksam machen, damit eine Bewusstwerdung und Kurskorrektur stattfinden kann.
    Gott und Mutter Erde segne sie

  26. Namastrovje 🙂 deine Stefanie

  27. Lieber Wolf Dieter Storl, vielen Dank für diese Zeilen. Ich habe geglaubt, dass ich mit meinen Ansichten über die Welt der alten Wege, alleine bin. Seit heute weiß ich, dass ich es nicht bin. Mir fällt zum aktuellen Weltgeschehen die Prophezeiungen der Hopi Indianer ein. Wir sind nicht mehr in der Welt des Wandels sondern in der Welt der Reinigung. Nur die Menschen, die im Einklang mit den Naturgesetzen leben, werden überleben. Aho!

  28. Ich bedanke mich herzlich!💖🙏

  29. Lieber Wolf-Dieter!

    von Herzen danke ich Dir für diesen tiefen Einblick in die aktuellen Entwicklungen und Deine so profunden und geistig anregenden Ausführungen! In Liebe, Michael

  30. Lieber Wolf-Dieter
    Das tut so gut. Deine Ausführungen inspirieren mich wieder zu mir zu kommen. Mich wieder zu spüren und mit der Natur zu verbinden. Innezuhalten und diesem irren Tempo rings herum Stille und seinSein entgegenzusetzen.
    Herzlichen Dank
    Wolf

  31. Lieber Wolf-Dieter,
    dies alles was Du oben schreibst ist auch mir eine Herzensangelegenheit Und danke Dir in innerer Verbundenheit. Unsere Herzkraft hilft uns den vermeintlichen Zauberern nicht hinterherzulaufen. Und die Versuchung ist groß. Klar wir sind auch einTeil dieser gegenwärtigen Strömungen und wir sollten Sie nicht mit den gleichen Mitteln bekämpfen sondern sondern dem Göttlichen in unserem Herzen zuhören.
    Dann wird auch unser Singen und Handeln von diesem genährt und wir dürfen wahre Träume erleben und kennenlernen.Zumindest versuche ich es….
    Gruß
    Johannes

  32. Herzlichen Dank für den wunderbaren, allumfassenden Text. Er hat mich gestärkt und bestärkt, auf meinem Weg mitten in der Natur am Schwarzwald-Belchen weiterzugehen und Kraft zu tanken. Dabei auch meinen Mitmenschen vom Geschenk der Natur weitergeben.

  33. Sehr schön geschrieben, lieber Dieter, herzlichen Dank!
    Das tut gut in dieser momentan dunklen Zeit.

  34. Danke. Großen Hilfe in dieser Zeit. Namaste

  35. Durch diesen wunderbaren, im wahrsten Sinne des Wortes, geschriebenen und erklärenden Text fühle ich mich gestärkt und finde Mut in dieser Weise weiter zu gehen und dafür einzustehen. HerzensDank

  36. Lieber Wolf-Dieter Storl,
    Ihre Worte berühren mein Herz und machen mir Mut, aufrecht den kommenden Ereignissen ohne Angst entgegen zu sehen. Bleiben wir mit allem verbunden, dann kann können uns die “technokratischen Mächte” nicht unterjochen.
    Vielen Dank

  37. Tränen laufen mir über die Wangen. So stark ist die Resonanz.
    Sie erklären mir einen Teil meiner aktuellsten Gefühle, geben Antworten auf innere Verwirrung und gleichzeitig Bestätigung und Hoffnung für mein Sein und Wirken.
    Von ganzem Herzen DANKE.

  38. nach dem Aufnehmen dieses Textes fühle ich wie es in mir schwingt und tief in mir eine Kraft wieder erweckt wird. aus dem Herzen Dank.

    • <3 mir geht es ganz genauso <3

  39. Das ist die Antwort die ich immer gesucht habe. Ich danke dir aus tiefstem Herzen. SmileLittleMotherSun ❤️

  40. Ihre Worte gehen immer ganz tief ins Herz!

    Ich sag Danke

    Liebe Grüße
    Lisa

    • Ein schöner Text. Ihn zu lesen tut gut. Eine echte Ermutigung weiter zu gehen. Danke dafür.

  41. Ich bin wie du und du bist wie ich. Gerne würde ich dich und deine Frau zu mir einladen . Danke für deine Offenheit und Weisheit. Chaja

  42. Lieber Wolf-Dieter, herzlichen Dank für deine aufklärenden Worte. Dies haben mir wieder sehr gut getan, es ist für mich ein zurechtrücken der Gedanken und meiner Gefühle angeregt worden. Ja wir haben eine schwierige Zeit und du gibst mir viel Kraft und Zuversicht.
    Danke für deine Worte, in tiefer Verbundenheit, herzlichst Matthias B. aus Hennigsdorf

  43. Meine innere Dualität zu überwinden, ist für mich eine fordernde, tägliche Arbeit. Gelingen tut es mir nicht immer. Schnell einmal sind da abwertende Ego-Gedanken, über was und wen auch immer. Und dennoch, mein Bewusstsein weilt immer mehr in meinem Herzen und ich erinnere mich, wer bzw. Was ich bin und handle/reagiere entsprechend. Dieser Wandel macht mich stark und zieht Kreise in meinem Umfeld. Für meine Rückbesinnung bin ich enorm dankbar, sie ist heilsam und wahrhaftig. Begonnen hat dieser persönliche Prozess mit einer Krankheit und dem Buch „Urmedizin“, welches mir die Schuppen vor den Augen vertrieb und meine Seele zum Singen veranlasste. Dafür danke ich Wolf-Dieter Storl aus tiefstem Herzen! Magdalena

  44. Berührend dies in dieser Zeit zu lesen – in dieser noch nie dagewesenen ver rückten Welt, wo das Dunkel das Licht zu übermannen droht. Wir müssen mit Hilfe unserer Mutter Natur und unserer Vorfahren das Licht suchen, um diese Welt zu erhalten für unsere Kinder und deren Kinder…. OM.

  45. Danke für die ausführliche Antwort . Ich lese und bemühe mich zu verstehen.Den Ausschnitt von Rudolf Steiner und die Zusammenfassung allgemein hat mich sehr inspiriert.

  46. Schon als Kind habe ich mich über die Erwachsenen gewundert, dass sie so geschäftig in der Welt umherirren und dem Mamon Geld und materieller Reichtum frönen, scheinbar nicht wissen, was sie tun.
    Jetzt kommen mir die Tränen, weil ich fühle, dass wir an einem Scheidepunkt angekommen sind indem wir begriffen haben, dass die Natur uns nicht braucht – aber wir brauchen die Natur! Möge das Pendel in die Richtung schlagen, wo das Leben wieder lebenswert ist.

    • Im Herzen ganz mit Ihnen Herr Willy und wunderbar zu wissen, dass wir nicht alleine sind.

    • Diese Erkenntnisse von Storl decken sich mit meinen langen Forschungen zum Ursprung von Gewalt wie auch der modernen zivilisatorischen Entartung. Ich arbeite selber seit 24 Jahren schamanisch, und habe mehrfach als Antwort bekommen, dass es ähnlich ist wie im Herr der Ringe und den Zwergen: wir haben zu tief gegraben… Und bei der Suche nach bodenschätzen Dämonen freigesetzt, hier das titanische genannt, die jetzt an der Erdoberfläche im Licht ihr Unwesen treiben. Auch bei den Römern war der Gott von Krieg und Zerstörung bekanntermaßen Mars, der gleichzeitig das Eisen repräsentierte, das ja wieder um aus der Erde gewonnen wird und bis heute die Grundlage der zivilisatorischen Entwicklung darstellt… Vielseits zum Nutzen, aber den innewohnenden spirit bzw unter erotischen Dämon, der eigentlich ins Dunkel gehört, und den wird durch die Nutzbarmachung ans Licht geholt haben, haben wir noch nicht wirklich gebändigt. Wie das wirklich geht, ohne zurück in die steinzeit zu gehen, ist mir noch nicht ganz klar, aber das buddhistische Prinzip, die Dämonen zu lieben, bis sie ihre Macht über uns verlieren, weißt sicherlich den richtigen Weg… In diesem Sinne: wir schaffen das!

  47. Wundervoll geschrieben. Inspirierend. Der Wunsch nach mehr Weisheiten und Wahrheiten…

    • Diese Erkenntnisse von Storl decken sich mit meinen langen Forschungen zum Ursprung von Gewalt wie auch der modernen zivilisatorischen Entartung. Ich arbeite selber seit 24 Jahren schamanisch, und habe mehrfach als Antwort bekommen, dass es ähnlich ist wie im Herr der Ringe und den Zwergen: wir haben zu tief gegraben… Und bei der Suche nach bodenschätzen Dämonen freigesetzt, hier das titanische genannt, die jetzt an der Erdoberfläche im Licht ihr Unwesen treiben. Auch bei den Römern war der Gott von Krieg und Zerstörung bekanntermaßen Mars, der gleichzeitig das Eisen repräsentierte, das ja wieder um aus der Erde gewonnen wird und bis heute die Grundlage der zivilisatorischen Entwicklung darstellt… Vielseits zum Nutzen, aber den innewohnenden spirit bzw unter erotischen Dämon, der eigentlich ins Dunkel gehört, und den wird durch die Nutzbarmachung ans Licht geholt haben, haben wir noch nicht wirklich gebändigt. Wie das wirklich geht, ohne zurück in die steinzeit zu gehen, ist mir noch nicht ganz klar, aber das buddhistische Prinzip, die Dämonen zu lieben, bis sie ihre Macht über uns verlieren, weißt sicherlich den richtigen Weg… In diesem Sinne: wir schaffen das!


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