An der Schwelle zum Transhumanismus

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Eigentlich hängt einem das Thema zum Hals heraus, aber es muss noch mal gesagt werden: Viren, auch die Corona-Viren, sind keine Aliens. Sie haben unsere Entwicklung seit Urzeiten begleitet. Sie waren und sind wichtige Sparringpartner für unser Immunsystem. Bestimmte Viren, Phagen (griechisch phagós = „Fresser“) genannt, sind Bakterienfresser, die uns sogar vor Bakterien- und Bazillenbefall schützen. Sie werden medizinisch zunehmend gegen antibiotikaresistente Keime eingesetzt und gelten als mögliche Alternativen zu den Antibiotika. Sie wirken spezifisch und greifen die „guten“ Bakterien in unserm Körper nicht an.

„Die Welt ist heilig, Man kann sie nicht verbessern. Willst du sie manipulieren, dann wirst du sie zugrunde richten. Behandelst du sie wie einen Gegenstand, dann wirst du sie verlieren.“

Laotse, Tao Te King, Vers 29 [1]

Unser Abwehrsystem muss gestärkt sein

Viren – etwa die berüchtigten Grippe-Viren – werden lediglich problematisch, wenn unser Abwehrsystem durch schlechte Ernährung, ungesunder Lebensführung (Rauchen, Alkoholismus, Drogenmissbrauch), durch anhaltenden Stress, ständiger Angst, degradierter Umwelt, fortgeschrittenem Alter und ähnlichen ungünstigen Umständen geschwächt ist. Viren – auch Bakterien und andere Mikroorganismen – sind an sich nicht das Problem, sondern ein durch degradierte Lebensumstände geschwächtes Immunsystem. Zu ähnlichem Schluss kam schon der renommierte französische Arzt und Experimentalphysiologe Claude Bernard (1813-1878). Sein Fazit nach 40 Jahren Forschungsarbeit: Le germe n’est rien, le terrain est tou“. (Der Keim ist nichts, das Milieu ist alles). Auf dem Sterbebett gab ihm sein Gegenspieler und Mitbegründer der Keimtheorie. Louis Pasteur, schließlich recht. [2]

Claude Bernard, franz. Physiologe Arzt (1813 – 1876)

Claude Bernard, franz. Physiologe Arzt (1813 – 1876)
Nicht Impfungen alleine stärken das Immunsystem und halten es gesund, sondern Hygiene, sauberes Wasser, frische Luft, Sonnenschein, körperliche Bewegung, gesundes, unverdorbenes Essen, genügend Schlaf und seelische Faktoren, wie Liebe, Geselligkeit und die allgemeine Lebensfreude.[3] Angst, anhaltender Stress und soziale Isolation wirken dagegen verheerend. Wie Psychoneuroimmunologen zeigen können, spielen seelische Faktoren bei Ansteckungen und Verlauf einer Krankheit eine nicht zu unterschätzende Rolle. In Bezug auf Corona, hat die Isolierung der Alten und das sogenannte social distancing einen negativen gesundheitlichen Effekt. Auch das Tragen von Masken, das die für das gesellschaftliche Miteinander so wichtige non-verbale Kommunikation (Lächeln, Bewegung der Mundwinkel usw.) behindert, ist krankmachend.
Maske

Maskenpflicht in Deutschland.

Walter B. Cannon, Professor an der an der Harvard Medical School, konnte schon 1942 zeigen, wie folgenschwer die Ausschließung und Verbannung aus dem Kreis der Gemeinschaft sein kann. Bei den australischen Ureinwohnern werden Übeltäter hingerichtet, indem sie von der Gemeinschaft ausgeschlossen und mittels einen, von Zauberern (kurdaitsha men) auf sie gerichteten Knochen, verflucht werden. Ein kerngesundes Opfer wird danach in wenigen Tagen sterben.[4] Angst macht krank, verwirrt das vegetative Nervensystem und bringt das Immunsystem runter.[5]

Natürliche antivirale Mittel

In der alljährlich wiederkehrenden Grippesaison sollte man darauf achten, die Luft in den Räumlichkeiten mit Luftbefeuchter feucht zu halten. Wenn mangels genügender Humidität die Bronchien zu trocken werden, dann sind sie anfälliger für Viren. Zudem sollte man genügend Vitamin-C zu sich nehmen, diese sind enthalten in Kohlgemüse, Sauerkraut, Sanddornbeeren, Apfelbeeren (Aronia melanocarpa), Hagebutten, den roten Früchten des Hirschkolben-Sumachs (Rhus typhina) und importierten Zitrusfrüchten. Auch Vitamin D ist in der lichtarmen Zeit wichtig für unser Abwehrsystem. Dieses „Sonnenvitamin“ findet sich in Milchprodukten, Fisch und Meerestieren. Es ist das einzige Vitamin, das unser Körper selbst herstellen kann, vorausgesetzt wir gehen hinaus und nehmen frische Luft und Sonne auf. Sonnenlicht wirkt stimmungsaufhellend, Abwehrkräfte stärkend und harmonisiert Nerven- und Drüsensystem. Die entgegengesetzte Wirkung haben wir, wenn wir unsere Tage in geschlossenen Räumen verbringen bei Bildschirm und Kunstlicht – besonders unter dem Licht der sogenannten Energiesparlampen (LED-Birnen), deren kaltweißes, pulsierendes Licht den Wach-Schlaf- Rhythmus stören oder zu Kopfschmerzen und Nervosität führen kann.

Schafgarbe (Achillea millefolium)

Schafgarbe (Achillea millefolium)
Und wenn wir merken, dass die Grippe uns trotz vorbeugender Maßnahmen erwischt hat, stellt uns die Natur kraftvolle antivirale Mittel zur Verfügung. Diese müssen nicht exotische Kräuter und Elixiere sein. Wie ich in dem Artikel „Die Krone der Viren[6] zeigen konnte, gibt es viele einheimische Mittel, die oft direkt vor dem Haus wachsen: Holunderblüten und -beeren, Engelwurz, Schafgarbe, Meisterwurz, Wasserdost (Kunigundenkraut), Quendel (Thymian), Bärlauch, Dost und viele andere.

Gen-Impfung als erster Schritt in die transhumanistische Welt

Trotz dieser Erkenntnisse fokussiert man heute einseitig auf Impfungen. In einigen Fällen mag das Impfen Sinn machen. Bei Vireninfektionen, insbesondere durch RNA-Viren, ist das jedoch problematisch. Diese Gen-Schnipsel mutieren ständig. Das ist ihre „Überlebensstrategie“. Noch ehe ein Impfstoff entwickelt ist, ist dieser schon überholt und veraltet. Die Viren sind schon einen Schritt weiter; die Impfstoffe lösen die gewünschte, erregerspezifische Immunreaktion nicht aus, weil sich die Viren neu erfunden haben. Deswegen muss immer wieder von neuem geimpft werden. Auch das Corona-Virus (SARS-CoV-2) ist nicht mehr identisch mit dem, das im Frühjahr in Wuhan erschien. Das weiß man. Nun aber machen sich die Pharmakonzerne Hoffnungen auf eine ganz neue Art der Impfung – der sogenannten Gen-Impfung.

 

Der klassische Impfansatz war es, mit inaktivierten Viren (Totimpfstoff) oder abgeschwächten Viren (attenuierte Viren) das Immunsystem anzuregen Antikörper zu bilden. Bei der neuen Gen-basierten Impfung werden virale Nukleinsäuren (mRNA) in Zielzellen eingeschleust, so dass diese, wie eine Kopiermaschine, Fragmente des viralen Erbguts – etwa die Stacheln (die Kronenzacken) der Proteinhülle – selber herstellen und so die Immunabwehr anzuregen. Was die Zufügung von Wirkverstärkern (Adjuvantien) zu diesen neuen Impfstoffen betrifft, da gibt es widersprüchliche Informationen. Einerseits sollen sie keine solche (giftige) Zusätze benötigen, andererseits hört man, dass diese Impfstoffe starke Adjuvantien benötigen, um die erwünschte Immunreaktion auszulösen, was an sich problematisch sein kann.

Wo also liegt das Problem?

  • Die Gen-Impfung ist unausgegoren. Man weiß wirklich nicht, wie sie sich auf das überaus komplizierte menschliche Immunsystem auswirkt.
  • Es gibt Befürchtungen, dass das Abwehrsystem auf diese Vakzination überreagiert und Autoimmunkrankheiten – etwa Lupus oder gar Krebs – auslösen könnte.
  • Auch ein Zytokin-Sturm [7] könnte durch die Impfung in Gang gesetzt werden.
  • Genetischen Sequenzen könnten sich möglicherweise in unsere Chromosomen eingliedern, was uns zu genetisch veränderten Organismen (GMOs) machen würde. [8]
  • Durch die Impfung verändert sich das Erregerspektrum; andere Keime rücken in die Lücken.

Die Impfstoffindustrie hat freie Hand, sie ist, wenigstens in den USA, freigestellt von juristischer Haftung. Das Oberste Gericht entschied: „Kein Impfstoffhersteller haftet in einer Zivilklage für Schäden, eine impfstoffbedingte Verletzung oder Tod im Zusammenhang mit der Verabreichung eines Impfstoffs nach dem 1. Oktober 1988 entstehen, wenn die Verletzung oder der Tod auf Nebenwirkungen zurückzuführen ist.“[9] In Deutschland haftet der Staat – nicht der Hersteller – für Schäden bei öffentlich empfohlenen Impfungen.

Als es mit dem Corona-Virus in Wuhan anfing, sprach die WHO von Millionen von Toten, die zu erwarten wären. Angst und Schrecken wurden regelrecht geschürt. Die Medien zeigten Bilder von aufgestapelten Särgen mit angeblichen Coronaopfern; Ausgangssperren und Maskenpflicht wurden verhängt – wer nicht spurte, musste mit drastischen Strafen rechnen –, zwischenmenschlicher Abstand von mindestens 1,5 Metern wurde verordnet, Reisen, Konzerte und Sportveranstaltungen wurden abgesagt, Gaststätten und Schulen geschlossen, man ängstigte die Menschen mit übertriebene Statistiken von Infizierten. Und das alles, nachdem die SARS-CoV 19 Grippewelle – genauso wie jede winterliche Grippewelle – schon längst abgeklungen war. Zwar wurden diese Beschränkungen leicht gelockert, aber die Angst blieb. Erst dann, wenn es einen Impfstoff gibt, werde das normale Leben wiederkehren, verkündete Bill Gates, der übrigens weder Arzt noch Virologe ist, aber an Pharmakonzernen wie GlaxoSmithKline, Novartis, Roche, Gilead und Pfizer finanziell beteiligt ist und zugleich der größte Spender für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist. Angst ist, wie der Philosoph Michel Foucault treffend sagt, ein vorzügliches Machtinstrument um die Menschen fügsam zu machen.

Literaturtipp

In dem Buch, Ich bin ein Teil des Waldes, geht es darum, einige Hintergründe zu erhellen, die zu der Naturphilosophie führten, die in meinen anderen Werken zum Ausdruck kommen. Für mich ist die Natur nicht etwas Äußeres, etwas rein Gegenständliches, das man mit kühler Sachlichkeit analysieren und quantifizieren kann. Die Natur ist draußen und drinnen; sie durchwebt uns, nicht nur stofflich und energetisch, sondern sie durchdringt uns auch mit inneren Bildern, mit erhabenen Inspirationen, sie ist beseelt und Ausdruck kosmischer Intelligenz.

Die zweite Welle

Die Grippewelle erreichte Anfang/Mitte März ihren Höhepunkt und am 23. März, als das Kontaktverbot kam, war der Gipfel (peak) schon längst überschritten.[10] Inzwischen aber wird von Politikern eine zweite Welle regelrecht heraufbeschworen und die Medien berichten von steigenden Neuinfektionen und sogenannten hot spots (Infektionsbrandherden). Diese Neuinfektionen, die fast immer ohne Symptome verlaufen, beruhen auf zunehmendes Testen. Diese Tests sind jedoch ungenau, die Dunkelziffer ist groß. Sogar der Gesundheitsminister Jens Spahn musste bedauernd feststellen, dass der Test zu viele „falsch positive“ Resultate hervorbringt. Da könnte was dran sein. Cathy, eine Verwandte in Wyoming, schrieb, dass ihr Arzt in Sheridan, Wattestäbchen, mit denen er angeblich Abstriche im Rachenraum von 6 Patienten gemacht hatte, ins Labor schickte. Alle Sechs wurden als positiv bewertet, obwohl er gar keine Abstriche gemacht hatte. Er wollte nur mal sehen, wie gründlich das Labor die Überprüfung macht. Man könnte meinen, das sei lediglich eine belanglose Anekdote mit wenig Aussagekraft. Aber dann ließ der Präsident Tansanias, John Magufuli, Papayas, Öl und Ziegen testen; auch bei diesen war das Ergebnis positiv. Vielleicht wurde beim Testen ein Fehler gemacht.  Aber auch bei uns hört man, dass bei einem zweiten Testdurchgang oft ein anderes Ergebnis zustande kommt, als beim ersten. Wie sicher also sind die Tests?
Corona-Tests

Wie zuverlässig ist der Corona-Test?

Ohne die PCR-Tests, so der Virologe Dr. med. Wolfgang Wodarg, hätte es keinen Grund zur Aufregung gegeben; Corona verhält sich eigentlich nicht anders, als die übliche saisonale Grippe. Es auch gibt keine Übersterblichkeit gegenüber anderen Jahren. Und Antikörper im Blut sind kein Hinweis, ob der Mensch gegenwärtig krank ist. „Je mehr getestet wird, je mehr Corona-Infizierte“ bekommen wir, so der Infektionsepidemiologe Univ.-Prof. Dr. Sucharit Bhakdi. Bei den meisten positiv getesteten Personen sind keine Symptome vorhanden. Vielleicht handelt es sich, wie Dr. Bhakdi sagt, bei Corona doch um einen Fehlalarm.[11]

Bei der ganzen Angelegenheit scheint es sich aber nicht allein um Covid-19 zu handeln. Um die Menschen vor weiteren Pandemien zu schützen, wurde, zum Beispiel, das von der Bill and Melinda Gates Foundation (BMGF) gesponserte Projekt ID2020 in Gang gesetzt. ID2020, unterstützt von der Globalen Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (GAVI), hat als Ziel jeden Menschen der Erde mit einer personalisierten, tragbaren (portable), biometrischen Identität zu beglücken, die auf Lebzeiten besteht. Diese Identität, die das Gesundheitsprofil und den Nachweis von Impfungen enthält, soll mit einer globalen zentralisierten Datenbank verbunden werden. Durch diese Maßnahmen würde kein Mensch verloren gehen, Flüchtlingsströme könnten kontrolliert werden und bargeldloses Zahlen – „Bargeld ist ja so schmutzig und verbreitet Viren und Mikroben“ (WHO-Chef Tedros) – wäre möglich.

Transhumanismus

Die Bevölkerung sehnt sich danach, sich endlich wieder frei und unbekümmert bewegen zu dürfen und viele glauben, indem sie sich impfen lassen, wird alles wieder gut. Aber dem ist wahrscheinlich ist nicht so. Diese DNA- und RNA-Impfungen läuten ein neues Zeitalter ein. Sie stellen einen Dammbruch dar, ein Überschreiten des Rubikons. Sie sind ein erster Schritt in Richtung genetischer Manipulation der Menschen. Noch ist diese Manipulation als ethisch fragwürdig verboten, doch die Pharmakonzerne zerren förmlich an den Zügeln. Die Technologie ist vorhanden und wird bei Pflanzen und Tieren schon angewendet. Man kann in die Keimbahnen eingreifen und das Genom bearbeiten. Als Vorwand dient immer, dass man Hungernde ernähren und Kranke heilen will. Mit der Crispr/Cas-9 Genschere, lassen sich krankheitsverursachende Gene reparieren. Dem chinesischen Genetiker He Jiankui gelang es (November 2018), mittels dieser Genschere, das Erbgut der Embryonen von Zwillingsmädchen so zu verändern, dass sie vor Ansteckung durch ihren HIV-positiven Vater auf Lebzeiten geschützt sind. Der tabubrechende Wissenschaftler wurde zwar bestraft und verlor seine Anstellung an der Universität, aber er hat auch seine Bewunderer, insbesondere unter den sogenannten Transhumanisten.

Was ist Transhumanismus? Es ist eine Weltanschauung, die den Menschen, mittels Bio- und Medizintechnik perfektionieren will. Max Moore (University of Southern California), der als „transhumanistischer Visionär“ gilt, sagt, der Mensch ist nicht heilig, sondern ein Zufallsprodukt der Evolution. Wir sollten unsere Evolution in die eigenen Hände nehmen. Genetische Verbesserung sei „eines der moralischsten Dinge, die man tun kann“. Wir sind im Begriff die Grenze zwischen unserer animalischen Abstammung und der posthumanen Zukunft überschreiten. Der heutige Mensch, dessen Mentalität sich kaum vom primitiven Jäger- und Sammler unterscheidet, sei ein Auslaufprodukt. Die Zukunft gehört dem Cyborg, dem genetisch optimierten Hybriden, dem auf bessere Qualitäten gezüchteten Klon.

Ray Kurzweil, ein Chefingenieur bei Google, erklärt der Mensch wird nicht nur genetisch optimiert, sondern auch durch „add ons“, also Hightech-Zusätze, wie etwa implantierte Chips, verbessert.

Transhumanismus ist eine Religion ohne Gott. „Gott“ ist lediglich eine naive Konstruktion des primitiven Primatenhirns. Der „Geist“ lässt sich durch die Funktion der neuralen Synapsen und durch Hirnchemie erklären. Auf Gott-Fantasien können wir getrost verzichten. [12] Indem wir unsere Evolution selber gestalten, verwandelt sich der Homo sapiens zum Homo deus, dem gottgewordenen Menschen. So wenigstens sieht es der israelische Bestsellerautor Yuval Noah Harari. [13]

Für die transhumanistischen Visionäre ist der Tod ein wissenschaftliches Problem, das es zu lösen gilt. Das „Todes-Gen“, das den Zelltod programmiert, soll ausgeschaltet werden; Nanotechnologie wird die Venen sauber halten und Krebszellen töten; genetische Impfungen werden Krankheiten eliminieren und künstlich gezüchtete Organe alte, ausgeleierte ersetzen.

Julian Huxley, englischer Biologe (1887-1775)
Julian Huxley, englischer Biologe (1887-1775)

Einer der „Priester“ dieser neuen „Religion“ war der renommierte Verhaltensforscher, Biologe, Vordenker der Eugenik und erste Generalsekretär der UNESCO, Julian S. Huxley (1887-1975). Huxley, der das Wort transhumanism prägte, befürwortete Bevölkerungsreduktion und die Züchtung hochwertiger Menschen. Man könne die Natur nur durch Verringerung der Zahl der Menschen retten.

Man könnte sich fragen, was der Sinn des Lebens in einer gottbefreiten, technokratischen Welt sein könnte. Für Julian Huxley und seine Gesinnungsgenossen lautet die Antwort: „Das Ziel ist, das größtmögliche Glück für so viele wie möglich.“ Das Glück besteht darin, Leid und Krankheit zu mindern, den Tod zu besiegen, Vergnügen und Spaß (fun) mittels ungebundener Sexualität (auch Cybersex), Konsumfreuden, Unterhaltung und euphorisierende Drogen zu steigern. Dazu gehört es auch, alle Grenzen und Beschränkungen, die sich durch Religionszwänge, Tradition, Rassenzuweisungen, Nationalität, Familienbanden und Geschlechterzuordnung ergeben, zu überwinden; das würde auch Konflikte und Kriege verhindern. Die ethische Dimension beinhaltet die Verlängerung des Lebens, die Erhöhung der Intelligenz und die Verbesserung der Menschen durch Genetik, Technologien, Robotik, Informationstechnologie und Nanotechnologie. Julian Huxley ist übrigens der Bruder von Aldous Huxley, der sich in seinem prophetischen Roman Schöne neue Welt (engl. Brave New World) über eine derartige futuristische totalitäre Utopie kritisch äußert.

Eine metaphysische Schlacht

Diese Zukunftsvision zielt auf eine brave new world hin. Nicht jeder begrüßt diese Entwicklung. Für den russischen Philosophen Alexander Dugin ist diese Moderne kein Resultat des Fortschritts, sondern des Verfalls; es ist das Reich des Antichristen. Ernst Jünger sprach diesbezüglich vom Ansturm der Titanen, von jenen Söhnen des Chaos und Feinden des Lebens, die einst von den Himmlischen in Ketten gelegt und in die Erdentiefen gebannt wurden, damit Frieden und Eintracht auf Erden herrsche. In einem Zeitalter, jedoch, indem Tugend und Güte schwinden, heißt es in der griechischen Mythologie, da rütteln die Titanen immer heftiger an ihren Ketten und versuchen aus dem dunklen Abgrund hervor zu brechen.[14]

Mein Lehrer in Sachen Naturspiritualität, der Bergbauer Arthus Hermes, der seine Erkenntnisse in der Sprache der Anthroposophie ausdrückte, nannte es „die Zeit des schrecklichen Friedens.“ Es sei die Zeit der Etablierung des seelisch kalten, technokratischen, totalitären Reichs eines ahrimanischen Geistes. Nach Ansicht Rudolf Steiners ist alles Denken, das das Lebendige alleine nach den Gesetzen des Physischen beurteilt, Teil dieses Geistes. Es ist ein Reich des Zwanges und der Angst. „Ahrimanisch ist die Auffassung, dass Geist und Seele ohne physischen Körper nicht existieren und ein Weiterleben nach dem Tode grundsätzlich unmöglich sei; ahrimanisch sind Zuchtwahl, Abtreibung, die Vernichtung menschlichen Lebens aus Nützlichkeitsüberlegungen oder „Mitleid“ – so das Wörterbuch der Anthroposophie.[15]

Mit dem 95-jährigen Arthur Hermes

Mit dem 95-jährigen Arthur Hermes

Um die Herrschaft dieses Geistes zu verwirklichen, brauche es spirituell blinde Menschen. Menschen, die nicht mehr erkennen, dass sie in einem vieldimensionalen, lebendigen, durchseelten und durchgeistigten Universum leben. Dazu zwei Zitate aus Vorträgen, die Rudolf Steiner vor hundert Jahren hielt:

„Die Seele wird man abschaffen durch ein Arzneimittel. Man wird aus einer «gesunden Anschauung» heraus einen Impfstoff finden, durch den der Organismus so bearbeitet wird in möglichst früher Jugend, möglichst gleich bei der Geburt, dass dieser menschliche Leib nicht zu dem Gedanken kommt: Es gibt eine Seele und einen Geist. – So scharf werden sich die beiden Weltanschauungsströmungen gegenübertreten. Die eine wird nachzudenken haben, wie Begriffe und Vorstellungen auszubilden sind, damit sie der realen Wirklichkeit, der Geist- und Seelenwirklichkeit gewachsen sind. Die andern, die Nachfolger der heutigen Materialisten, werden den Impfstoff suchen, der den Körper «gesund» macht, das heißt so macht, dass dieser Körper durch seine Konstitution nicht mehr von solch albernen Dingen redet wie von Seele und Geist, sondern «gesund» redet von den Kräften, die in Maschinen und Chemie leben, die im Weltennebel Planeten und Sonnen konstituieren. Das wird man durch körperliche Prozeduren herbeiführen. Den materialistischen Medizinern wird man es übergeben, die Seelen auszutreiben aus der Menschheit.“  (Steiner, Gesamtausgabe 177, S. 97) [16]

„Ich habe Sie darauf hingewiesen, dass ja freilich die Menschenleiber sich so entwickeln werden, dass in ihnen eine gewisse Spiritualität Platz finden kann, dass aber der materialistische Sinn, der sich immer mehr ausbreiten wird durch die Anweisungen der Geister der Finsternis, dagegen arbeiten und mit materiellen Mitteln dagegen kämpfen wird. Ich habe Ihnen gesagt, dass die Geister der Finsternis ihre Kostgeber, die Menschen, in denen sie wohnen werden, dazu inspirieren werden, sogar ein Impfmittel zu finden, um den Seelen schon in frühester Jugend auf dem Umwege durch die Leiblichkeit die Hinneigung zur Spiritualität auszutreiben. Wie man heute die Leiber impft gegen dies und jenes, so wird man zukünftig die Kinder mit einem Stoff impfen, der durchaus hergestellt werden kann, so dass durch diese Impfung die Menschen gefeit sein werden, die «Narrheiten» des spirituellen Lebens nicht aus sich heraus zu entwickeln, Narrheiten selbstverständlich im materialistischen Sinne gesprochen […]

Das alles tendiert aber dahin, zuletzt das Mittel zu finden, durch das man die Leiber impfen kann, damit sie nicht Neigungen zu spirituellen Ideen aufkommen lassen, sondern ihr ganzes Leben hindurch nur an die sinnenfällige Materie glauben. So, wie man aus den Impulsen, welche die Medizin aus der Schwindelsucht – pardon, verzeihen Sie -, aus der eigenen Schwindsucht heraus gewonnen hat, gegen die Schwindsucht heute impft, so wird man impfen gegen die Anlage zur Spiritualität.“ (Steiner Gesamtausgabe, 177 S. 236)

Vielleicht hat Steiner recht. Die Homöopathen Dr. J.-F Grätz, Dr. vet. W. Mettler und Dr. med. Rolf Kron schreiben „Impfungen stehen aber nicht nur im direkten (zeitlichen und biologischen) Zusammenhang der Entstehung  und Entwicklung vieler chronischer Erkrankungen, sie behindern zudem die geistige (kognitive) und spirituelle Entwicklung des Menschen da neben biologischen Einwirkungen auf das Immunsystem diverse schwere neurotoxische Substanzen wie beispielsweise Quecksilber und Aluminium, Formaldehyde, etc. eingebracht werden, die dem Nervensystem (Gehirn) nachweislich schaden.“ [17]

Auf jeden Fall sind geimpfte Kinder kränklicher als ungeimpfte. [18] Und die früher kaum bekannten Autismusfälle stiegen parallel zur Durchimpfungsrate an.

Eigentlich tun mir die Transhumanisten, die „Weltverbesserer“, diese Zauberlehrlinge leid. Wie ängstlich, wie unsicher müssen sie sein, um alles beherrschen und kontrollieren zu wollen. Es fehlt ihnen das Gottesvertrauen, das Geborgensein im Sein, die alles heilende Liebe. Mögen sie erlöst werden!

Bleiben wir in unserer Mitte und mit dem göttlichen Geist verbunden

Ich hoffe, liebe Leser, dass Ihr mir diesen Ausflug in anthroposophische und metaphysische Dimensionen verzeiht. Aber Rudolf Steiner, der gewiss hellsichtig war, hat vieles vorhergesehen, wie etwa die Kinderarmut in Mitteleuropa gegen Ende des 20. Jahrhunderts oder, dass die Rinder „wahnsinnig werden“ – die BSE-Krise! – wenn man ihnen Schlachtabfälle ins Futter mischt. Die von ihm erwähnten „Geister der Finsternis“ kannte man schon lange. Sie sind die Rakshasa der indischen Mythologie, die Thursen, die zerstörungswütigen Riesen der Nordgermanen oder die lebensfeindlichen Titanen, der alten Griechen. Mögen diese sich beruhigen und ihren Platz im universellen Dharma einnehmen.

Ich halte mich an die Sichtweise vieler Naturvölker: Die Welt, die Natur, ist gut. Sie braucht keine Manipulierung, keine Verbesserung. Unser Mut, unser Bekenntnis zur Wahrheit, unsere Liebe, das göttliche Selbst, das in unserem Herzen wohnt, lässt uns die Illusion und den Wahn, dem die Menschen immer wieder verfallen, durchschauen.

Wir sind freie Menschen, wir brauchen keine staatliche Bevormundung. Und wer sich impfen lassen will, soll es aus freiem Willen tun, nicht aber aus Zwang. Die Würde des Menschen ist unantastbar!

„Wenn das Starke dem Schwachen Gewalt antut
heißt das: Es stellt sich gegen den Weg (gegen das Tao).
Was sich gegen den Weg stellt,
wird sehr bald zu Ende gehen.“

Lao Tse, Tao-Te-King (Vers 55)[19]
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[1] Übertragung von Stephen Mitchell. Deutschsprachige Ausgabe bei W. Goldmann Verlag, München, 2003

[2] In Deutschland war es Robert Koch (1843–1910), der wie Pasteur die These vertrat, dass jeder Krankheit eine Mikrobe zugrunde liegt, die es zu bekämpfen gilt. 1884 fand Koch den bakteriellen Cholera-Erreger. Max Pettenkofer (1818-1901), der „Vater der Hygiene“, glaubte, dass der Erreger alleine nicht den Gallenbrechdurchfall (Cholera) auslösen könne, sondern dass verseuchtes Wasser, Abfall und Fäkalien in den Straßen und mangelnde Hygiene für den Ausbruch der Seuche mitverantwortlich seien. Um das zu zeigen, trank der 74jährige Forscher vor einer Ärzteversammlung einen Kubikzentimeter virulenter Cholerakultur, ohne dabei krank zu werden.

[3] Es wird immer wieder behauptet, dass die furchtbaren Seuchen, die die Menschen vor allem in den Frühphasen der Industriellen Revolution heimsuchten, durch Impfungen besiegt wurden. Wenn man jedoch genauer hinschaut, stimmt das nicht. Cholera, Typhus, Lungentuberkulose, Pocken und Diphterie waren schon am Schwinden, ehe man mit der Spritze anrückte. Sie hatten ihre Höhepunkte schon längst überschritten, als die Vakzine und Medikamente bereitstanden. Das Abebben der seuchenähnlichen Krankheiten hängt in erster Linie mit verbesserten Lebensumständen und Hygiene zusammen. Siehe W.-D. Storl, Von Heilkräutern und Pflanzengottheiten. 2019, S. 83

[4] Walter B. Cannon. American Anthropologist. 1942, S. 169-181

[5] https://www.youtube.com/watch?v=vVtCTCbI58k&feature=emb_rel_end

[6] https://www.storl.de/gesundheit-phytotherapie/die-krone-der-viren/

[7] Zytokine sind Signalproteine, die durch Entzündungen Infektionsverläufe steuern; sie können unter Umständen eine Immunüberreaktion auslösen.

[8] https://www.wodarg.com/impfen/.

[9] https://law.emory.edu/elj/content/volume-67/issue-3/articles/liability-vaccine-injury-united-european-world.html

[10] Reiss, Katrina und Sucharit Bhakdi. Coroana – Fehlalarm. Berlin: Goldegg Verlag, 2020, S. 60

[11] Mehr Auskunft zu diesem Thema: www.ACU2020.org , www.ÄRZTE-FÜR-AUFKLÄRUNG.DE und www.mwgfd.de

[12] Da es keine Götter, Geister oder Devas gibt, ist der Mensch als einziges selbstbewusstes Wesen alleine auf einem ökologisch degradierten planetarischen „Raumschiff“. Es braucht eine Weltregierung, eine technokratische Elite und Geo- Ingenieure, die das Raumschiff warten. Wichtig ist dann auch die Suche nach anderem „intelligenten“ Leben in der Galaxie. So die Fantasie der postmodernen Weltanschauung.

[13] Harari, Yuval Noah. Homo Deus: Eine Geschichte von Morgen. München: C.H. Beck, 2017

[14] Als Metalle, die einst im Schoß der Erde Millionen von Jahren schlummerten, rasen diese Gegengötter nun in Gestalt von Flugmaschinen, Raketen und Satelliten durch die Lüfte und Erdatmosphäre; als Kraftfahrzeuge, angetrieben vom schwarzen Blut der Erde, dem Öl, rauschen sie über schwarze Asphaltbahnen. Dabei verletzen sie die Haut der Erde, verpesten Luft mit Abgasen und Schadstoffen, das Wasser mit Abfällen, die die Kläranlangen überfordern, mit agrarchemischen Giften, Arzneimittelrückständen und Schwermetallen wie Quecksilber; sie bedrängen die organisch gewachsene Natur mit Zellchaos verursachenden, elektromagnetischen Strahlungen (Mobilfunk, Radar, 5G) und vermüllen das Meer mit (aus Erdöl hergestelltem) Plastikmüll. Ihre geballten Energien (Elektrizität, Atomkraft) bahnen Schneisen der Zerstörung. Diese gelten lediglich Kollateralschäden des Fortschritts.
Die entfesselten titanischen Energien sind etwas anderes als die für uns unmittelbar wahrnehmbaren, sinnlichen, natürlichen Kräfte, wie Wind, Wasser oder Sonnenschein. Sie sind auch nicht übersinnlich, sondern, wie Rudolf Steiner es formulierte, „untersinnlich“. Sie gehören, wie die Germanen es gesagt hätten, nicht zu Midgard, sondern brechen herein von jenseits des Ringes des Lebens, aus Utgard, wo die Thursen („Riesen“), die Feinde der Götter, hausen.
Wie war es überhaupt möglich, dass die Titanen/Thursen sich von ihren Fesseln befreien und Midgard stürmen konnten? Zu einem, weil sie äußerst klug und listig sind. Sie flüstern den schwachen, ängstlichen, tugendlosen Möchte-gern-Zauberern zu: „Befreit uns, öffnet uns das Tor. Durch uns werdet ihr die Macht, den Reichtum und die Anerkennung erlangen, die ihr so sehr begehrt. Auch eure Gelüste werden wir befriedigen können. Wir flößen euch die Inspirationen ein, so dass ihr in euren Laboren Maschinen und Geräte konstruieren könnt, in denen wir uns verkörpern können.“ Siehe dazu W.-D. Storl, „Titanische Illusionen“ in Lucy’s Rausch, Nr. 8, Nov. 2018. Solothurn: Nachtschatten Verlag; siehe auch https://www.youtube.com/watch?v=ojXgdt51TmI

[15] Baumann, Adolf. Wörterbuch der Anthroposophie. München: mvg-Verlag, 1991, S. 3

[16] https://anthrowiki.at/Impfstoff

[17] Grätz, J.F., W. Mettler undd R. Kron. „Macht Impfen chronisch krank?“ in SVH Folio. Olten2012. S. 54

[18] Tappitsch, Daniel. Impfen. Freiburg: Hans-Nietsch-Verlag, 2010 S. 161

[19] Diogenes Taschenbuch, 1990

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Diskussion

  1. Herzlichen Dank für diesen wundervollen Beitrag.

    Mehr kann ich dazu einfach nicht sagen!

    Liebe Grüße

  2. Immer wieder schön Ihre Kommentare zu lesen.
    Solange es Menschen gibt, die klar denken wird sich die Welt zu helfen wissen.
    Corona hat Opfer gefordert….aber man sollte sich die Zahlen genau anschauen!
    Krebs trifft durchaus auch Menschen, die keinerlei Vorerkrankungen hatten.
    Es gibt eben noch Kräfte und Einflüsse, die der Mensch prophylaktisch nicht verhindern kann. In ganz wenigen Ausnahmefällen hilft die gesündeste und beste Lebensweise nichts- weil der Mensch nicht alles beeinflussen kann.

  3. Herr Wolf-Dieter Storl ist ein super inspirierender Ethnobotaniker, ein Lehrer, ja geradezu Meister seines Faches. Ich liebe seine Bücher und ich liebe seine Vorträge. Daran ändert sich nichts.
    Dennoch möchte ich ihm gerne sagen: Schuster, bleib bei Deinem Leisten!
    Natürlich kann man über den Sinn von Viren spekulieren und deren Dasein spirituell erfassen wollen. Viren waren wirklich schon lange vor uns da, auch vor den ersten Einzellern. Daher könnte man fast behaupten, Viren haben Heimrecht auf dieser Erde. Nun haben sich die anderen, komplexeren Lebewesen, bis hin zu uns Menschen auf den Informationen und “Ideen” der Viren aufgebaut, sodass unser Körper – wissenschaftlich frei formuliert – ein komplexes Zusammenspiel von Viren und deren Nachfahren darstellt.
    Dass es aber nur “liebe, nette” Viren gibt, stimmt halt nicht. Genauso wie es auch nicht nur “liebe, nette” Bakterien oder Menschen gibt. Nein, es gibt auch Terroristen. Und mal ehrlich, wer möchte schon gerne durch ein Attentat sterben?
    Klar, weit oben im Bewusstsein, hoch über all dem Verstand, stellt sich die Frage, was deren Aufgabe ist. Womöglich gibt es wichtige Gründe dafür, dass auch die üble Seite für das Leben einen wichtigen Sinn hat.
    Auch die Hölle gehört zum Himmel.
    Nun zurück ins Irdische.
    Niemand gibt sein Leben einfach so hin. Selbst Jesus, der sein Leben für uns gab, auch all die Freiheitskämpfer, die für “eine gute Sache” starben, all die Lebensretter, die beim Retten anderer ihr Leben lassen mussten, hatten Angst und mussten gegen den tief in uns verankerten Selbsterhaltungstrieb ankämpfen.
    Deshalb wollen sich Menschen ja auch vor Krankheiten schützen.
    Es ist wie immer das rechte Maß, das über das gute Gelingen entscheidet.
    Das Training unseres Immunsystems ist sehr wichtig, um zukünftige Angriffe besser abwehren zu können. Ein gutes Training muss aber innerhalb derer Grenzen stattfinden, die noch mit dem Leben vereinbar sind. Trainiert jemand seine Kältetoleranz, wird er sich nicht unbekleidet 24h lang im sibirischen Winter bei -50° in den Schnee legen.
    Auch käme niemand auf die Idee, sein Immunsystem mit HIV trainieren zu wollen.
    Selbst mit Noro-Viren mag niemand gerne trainieren, obwohl sie gesunde, immunstarke Menschen nicht in Lebensgefahr bringen, Spiritualität hin oder her.
    Warum nun aber ausgerechnet mit dem neuen Sars-CoV 2?
    Die Sterblichkeit bei Covid-19 liegt deutlich über der bei Grippe, Langzeitfolgen noch nicht evaluiert. Wer sagt denn, dass Sars-CoV 2 nicht wie EBV oder Herpes, wenn einmal im Körper, ständig im Untergrund vorhanden bleibt und vor sich hin schwelt, geradezu abwartend, bis das Immunsystem mal schwächelt?
    Wer kennt deren Wechselwirkungen mit Umweltfaktoren?
    Und wieso eigentlich entstehen bei der Diskussion um die rechte Vorgehensweise, damit so viele Menschen wie möglich geschützt werden, so viele negative Emotionen, so viel Hass, so harte Fronten?
    Wieso wird Menschen, die die Maßnahmen zur Reduktion der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Sars-CoV 2 weitgehend gut finden und sich daran halten, unterstellt, sie würden schlafen, nicht merken, was vor sich gehe, wären manipuliert durch Mainstream?
    Wer ist der Mainstream überhaupt?
    Darf ich als freier, mündiger Bürger nicht so frei sein, dass ich die Maßnahmen richtig finden darf?
    Klar, auch diejenigen sind frei, die die Maßnahmen ablehnen möchten, die nicht an Corona glauben oder niemandem mehr trauen, nicht mal Wissenschaftlern.
    Wenn sich deren Verhaltensweise nun aber gefährlich auf die Gesundheit anderer auswirken kann, muss man erlaubt sein, dies schlecht zu finden und ablehnen zu dürfen.
    Ein Beispiel:
    Wir fühlen uns oft in unserer Freiheit eingeschränkt, wenn wir uns an die Verkehrsregeln halten sollen, aber wir halten uns weitgehend dran. Allerdings, auch in diesem Bereich nimmt die Aggressivität zu, viele pochen auf ihre Rechte und legen Regeln für sich aus.
    Jedem ist der Sinn von Verkehrsregeln weitgehend klar, auch wenn es nervt, an einer roten Ampel stehen zu müssen oder durch ein Wohngebiet nicht mit 100km/h fahren zu dürfen.
    Wenn jemand mit einer Studie daherkommen würde, warum es schlecht für die Psyche sei, wenn man an einer roten Ampel warten muss, würde man das halt hinnehmen. Denn wenn wir nun anfangen würden, trotz roter Ampeln in die Kreuzung zu fahren, wäre das meistens nämlich weitaus schlechter…
    Warum ist es bei den Hygieneregeln dann so schwer, diese mehr oder weniger zähneknirschend hinzunehmen, auch wenn es Einschränkungen bedeutet?
    Das verstehe ich nicht.
    Sind wir Menschen schon so egoistisch oder gleichgültig geworden?
    Oder steckt womöglich Absicht dahinter, dass Menschen getriggert werden, dass sie sich gegen die Maßnahmen stellen (und gegen diejenigen von uns, die diese Maßnahmen weitgehend für richtig erachten), die sich dabei gleichzeitig gegen die Medien und gegen die Regierung zu stellen?
    Steckt vielleicht eine Verschwörung der anderen Seite dahinter? Eine Verschwörung gegen die Verschwörungsideologie?
    Hirnverschwurbelung hin oder her, ich finde die Maßnahmen lästig aber richtig und halte mich nach bestem Wissen und Gewissen daran. Und ich benutze auch nicht den Begriff “social distancing”, weil ich den falsch finde, sondern benutze “physical distancing”. Denn die Krise meistern wir nur, wenn wir uns sozialer verhalten, auch wenn wir körperlich Abstand halten sollen.

    • 😂😂😂
      So viel Text wird immer dann benötigt, wenn Verfasser mit falschen Fakten verwirren will.

      Danke für die erhellenden Worte.

    • Schon B. Franklin sagte einmal:
      “Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.”

      Sehr geehrter Herr Knauss, machen Sie sich doch bitte die Mühe zu recherchieren, wie der wissenschaftliche Stand der Dinge ist, siehe Die Great Barrington Erklärung.
      Ihre Desinformation tut soo0 weh.

    • Lieber Herr knauss
      – wann und wodurch wir sterben, bestimmen wir nicht. Deshalb täten wir besser daran es weder gerne noch ungerne in bestimmter Art und Weise tun zu wollen. Es wäre gesünder, den Umstand, dass jeder/e von dieser Welt gehen muss zu akzeptieren und nicht aufhört zu leben, aus Angst davor zu sterben.
      – vor Krankheiten schützt uns:
      Gute Ernährung, gesunde Lebensführung, Bewegung an der frischen Luft, Lebensfreude.
      – sicher nicht: zu viel Desinfektionsmittel (fördert resistente Keime), ich persönlich kann unter der Maske kaum atmen. Jeder Yogi weiss, wie elementar wichtig der tiefe Atem für einen gesunden Körper und Geist ist.
      -mit Mainstream sind die sogenannten öffentlich rechtlichen Medien gemeint, deren Berichterstattung derzeit augenscheinlich ziemlich genau in eine einzige Richtung zielt, statt, was eigentlich ihre Aufgabe wäre, die Öffentlichkeit umfassend und breitgefächert zu informieren.
      Ich war auf einer Demo gegen das Notstandsgesetz, das ja bekanntlich alle Grundrechte -die Grundpfeiler der Demokratie- ausser Kraft setzt. Notrecht darf nur in extremen Situationen (zB, es bricht ein Krieg aus) ausgerufen werden, sicher nicht wegen einer -wegen mir- äusserst schweren Grippewelle. Notrecht wurde in der Schweiz klammheimlich verlängert bis Ende 2021! Hat gar keiner gross bemerkt… Die meisten haben geschlafen oder zu viel Mainstream-medien geschaut.
      In der Presse wurde es so dargestellt, als wären an der Demo ca 2000 geistig verwirrte, rechte Covidioten aufgetreten. Das ist beleidigend! Ich bin weder rechts, noch ein Idiot. Und auch sonst waren weitaus mehr als 2000 wirklich tolle Menschen dort, auf die diese Beschreibung wahrhaft nicht zutrifft… Was also soll ich halten von der Berichterstattung der von ihnen als Mainstream Medien bezeichneten Boulevardblätter und Fernsehsender.? Wenn sie mich an diesem, von mir selber überpfüfbarem Punkt derart belügen, ziehe ich zumindest die Möglichkeit in Betracht, auch an anderen Stellen belogen zu werden. Natürlich stellt sich die Frage nach dem Warum, Wozu das Ganze?!
      – Regeln einzuhalten, die einen Sinn ergeben, bereitet mir persönlich keinerlei Probleme. In der hinduistischen Philosophie spricht man von Dharma, sogenannte kosmische Gesetze und Verhaltensregeln. Zb, dass man niemandem Leid zufügt. Ich glaube eben nicht daran, dass ich jemandem Leid zufüge, wenn ich ohne Maske zum Einkaufen gehe. Bis vor zwei Wochen ging ich auch noch ohne und mein gesamtes Umfeld hat es gut überstanden, während die Großmutter einer Freundin 95jährig allein! im Krankenhaus verstarb. Obwohl sie drei Kinder und 8 Enkelkinder gross gezogen hat. Besuchsverbot.
      In früheren Kulturen war der Rat der Alten gefragt, in diesen Zeiten werden sie entmündigt und isoliert. Das ist unmenschlich. Ich weiss von vielen alten Menschen die sehr gelitten haben unter der Isolation.
      Das Problem ist, so wenig wie sie uns verstehen, so wenig verstehen wir das!
      Ehrlich? Ich lebe lieber 80 Jahre glücklich und zufrieden als 150 Jahre zähneknirschend voller Angst.
      Ja ich kann mich des Verdachts nicht erwehren, dass leider zu viele Menschen Recht nicht von Unrecht, und Wahrheit nicht von Lüge unterscheiden können.
      Und ich muss ihnen nochmals widersprechen!
      Dies ist ein sagenhafter Artikel, den Herr Storl da verfasst hat, gut und umfassend recherchiert, uralte Weisheiten, in direkten Bezug zur heutigen Situation gestellt. Von Herz zu Herz! Danke Herr Storl und allen anderen die hier schreiben, es tut gut zu wissen, ich bin nicht allein.

  4. Wenn gleich viel Geld wie für die Herstellung von lukrativen Medikamenten in die Herzens- und Menschenbildung eingesetzt würde, sähe es auf dieser Welt auch anders aus. Mit Menschenbildung meine ich den persönlichen Anteil der sozialen Verantwortung, das vorurteilsfreie und neugierige Denken und die gelebte Ethik.

  5. Lieber Herr Storl,
    Herzlichen Dank für ihre wahren Worte, sie haben mir aus der Seele geschrieben.
    Wir hoffen auf eine bessere und liebevolle Zukunft.
    Viele liebe Grüße

  6. Lieber Herr Storl,

    ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihre wahren Worte. Sie gehören in dieser Zeit zu meinen Ankern, die mir Hoffnung geben und mir viel beibringen, z.B. Vertrauen in die Natur. Es hilft mir sehr, zu wissen, dass wir unserer Natur vertrauen können. Ich denke, all diese schlimmen Dinge, die “sie” mit uns machen, ist der Dreck, der schmerzvoll hinaufgespült werden muss, damit alles gereinigt wird. Das ist mein einziger Trost und der einzige Gedanke, der mich nicht verzweifeln lässt. Lasst uns in unserer Mitte bleiben und Kraft beieinander finden. Vielen Dank für die wahren Worte und Ihren Mut. Lassen Sie sich durch die aus den öffentlich-unrechlichtlichen Medien kopierten Meinungen nicht nieder machen. Nachplappern kann jeder, hinterfragen ist hier die hohe Kunst. DANKE!

    Jasmin

  7. Guten Tag,

    mit diesem Artikel provozieren Sie Kommentare, die mit Begriffen wie “Elite” hantieren. Das sind Begriffe die den “Neuen Rechten” zuzuordnen sind. Es wird ein Narrativ gewählt, welches Kräfte in diesem Land unterstützt, die ganz sicher nicht lebenfreundlich gesonnen sind…auch Steiner unkritisch zu zitieren finde ich gefährlich. Und sind Sie wirklich der Meinung, das Abtreibung schlimm ist? Ich glaube, das ist alles etwas zu einfach gedacht…und zu den Masken kann ich persönlich nur sagen, dass es für mich auch total erleichternd ist, nicht ständig gemustert zu werden und mich Bewertungen aussetzen zu müssen, wie ich denn heute aussehe und wie ich drauf bin. Ich kann plötzlich Verschleierung auch ganz anders sehen (natürlich nicht als religiöser Zwang)…für mich und viele andere haben sich die Kontakte einfach auf die wesentlichen reduziert, was für sehr engen und dankbaren Kontakt sorgt…interessante und schöne Erfahrung…ich finde es toll, dass Sie sich mit den hiesigen Kulturen beschäftigen und deren Medizin. Ich suche schon lange nach einem undogmatischem Buch. Nun bin ich doch etwas verunsichert…auch ich durfte mein Sein erfahren und auch die Welt in Liebe spüren. Ich finde, es ist eine Gradwanderung in spirituellen Kreisen nicht auf verdeckte Diskriminierung (Mann-Frau-Rollen), Verbote und Allmachtsgefühle (ich hab es verstanden, ihr nicht) reinzufallen, oder?
    Nun ja, mein kurzer Kommentar könnte besser geschrieben sein, es sind kurze Gedankenfragmente, die mich aber in letzter Zeit immer wieder umtreiben…
    liebe Grüße
    Anna

    • 😂😂😂
      Wo kommen die Wesen nur her die solche Texte verfassen?

      Danke für die erhellenden Worte!

  8. Vielen Dank Herr Storl für diesen Beitrag!

    Hier ein Statement an die Herren, Frauen und die Elite die den Transhumanismus vorantreiben.

    Wohin man sieht, dieses satte Milieu, diese bedauernswerten Männer, aber auch Frauen, denen die Gesichtszüge entgleiten, weil wieder irgendeine kleine Gangstersache aufgeflogen ist, und die sich zeitgleich als die Apologeten der neuen Zeit sehen, als Macher des rechten Mainstream, der in Wahrheit nur ein narzisstischer Spiegel ist.

    In tiefer Verbundenheit.

    Ihre Gudrun

  9. Sehr geehrter Herr Storl. Überwiegend bin ich bei Ihnen was Ihr Text zum Transhumanismus angeht. Überwiegend sind keine 100 %, deshalb ein Kommentar von mir.

    In einem Video-Vortrag erwähnen Sie, dass Sie das Wort “Unkraut” nicht mögen. Es geht gegen Ihre Auffassung von Leben und Ihrer Lebensphilosphie. Auch Unkraut hat seinen Wert. Gleich darauf mahnen Sie davor irgendwann auch “Unmenschen” zu beseitigen.

    Zitat aus Ihrem Text – An der Schwelle zum Transhumansimus:
    “Viren – etwa die berüchtigten Grippe-Viren – werden lediglich problematisch, wenn unser Abwehrsystem durch schlechte Ernährung, ungesunder Lebensführung (Rauchen, Alkoholismus, Drogenmissbrauch), durch anhaltenden Stress, ständiger Angst, degradierter Umwelt, fortgeschrittenem Alter und ähnlichen ungünstigen Umständen geschwächt ist.”
    Hoffe Sie erklären o.g. schwächelnde Zeitgenossen und Zeitgenossinnen nicht zu Unmenschen.
    Und es sollen ja auch schon wirklich gesunde Menschen am / an Coronavirus SARS-CoV-2 / Covid-19 gestorben sein.

    Zitat von Laotse am Ende Ihres Textes – An der Schwelle zum Transhumanismus:
    “Wenn das Starke dem Schwachen Gewalt antut
    heißt das: Es stellt sich gegen den Weg (gegen das Tao).
    Was sich gegen den Weg stellt,
    wird sehr bald zu Ende gehen.”
    Lao Tse, Tao-Te-King (Vers 55)[19]

    In meiner Interpretation an manchen Stellen Ihrer Aussage sehe ich hier einen Widerspruch zu Laotse. Denn “irgendwie” wollen Sie ja den schwachen, schwächelnden Menschen keine Rücksicht Corona betreffend zukommen lassen (Schutzmaske und Mindestabstand).
    Aber machen Sie sich nichts drauss. Auch Laotse ist manchmal im Widerspruch verfangen.

    Obwohl auch ich an ein universelles Bewusstsein und eine durchseelte Welt glaube, frage ich mich was Sie von dem Konzept der “Nächstenliebe” halten?

    Nun zu Laotse. Es ist ja nicht bewiesen dass er Jemals gelebt hat. Trotzdem sind seine ihm zugesprochenen Verse mir schon seit Jahrzehnten eine Quelle der Labsal. Auch gibt es viele Übersetzungen “seines” Werkes.
    Hier zwei Verse von Laotse, die einen Widerspruch aufzeigen.

    “Das Allerweicheste auf Erden überholt das Allerhärteste auf Erden.
    Das Nichtsein dringt auch noch ein in das was keinen Zwischenraum hat.
    Daran erkennt man den Wert des Nichthandelns.
    Belehren ohne Worte, den Wert des Nichthandelns, erreichen nur wenige auf Erden.”

    An und für sich eine schöne Aussage.

    “Wahre Worte sind nicht schön. Schöne Worte sind nicht wahr.
    Tüchtigkeit überredet nicht. Überredung ist nicht tüchtig.
    Der Weise ist nicht gelehrt. Der Gelehrte ist nicht weise.
    Der Berufene häuft keinen Besitz auf.
    Je mehr er für andere tut, desto mehr besitzt er.
    Je mehr er anderen gibt, desto mehr hat er.
    Des Himmels Tao ist fördern ohne zu schaden.
    Des Berufenen Tao ist wirken ohne zu streiten.”

    Die Aussage der ersten Zeile des zweiten Verses ist (für mich) nicht schön.

    Das würde heißen, dass zumindest die erste Zeile des ersten Verses nicht wahr ist. Denn schöne Worte sind laut der ersten Zeile des zweiten Verses nicht wahr.

    Für Interessierte hier ein Link zu Laotse:

    https://www.gutzitiert.de/biografie_lao-tse-bio1575.html#:~:text=sind%20unsicher%20und%20niemand%20wei%C3%9F,und%20Verfall%20des%20Reiches%20voraus.

    Leider nur ein Link zum kopieren. Mein derzeitiges Schreibprogramm gibt nicht mehr her. Vor ein paar Tagen ging mein anderer Rechner mit installiertem Word leider zur Reparatur.

    Herzlichen Gruß

  10. Danke, Danke, Danke, lieber Wolf-Dieter Storl, für diese klaren Worte !!! Das ist die Wahrheit.
    Wir, liebe beseelten Menschen, dürfen uns nicht gefallen lassen, was Transhumanisten, Eliten oder wie sie sich auch nennen, mit uns vorhaben. Wacht auf, habt keine Angst, bleibt Mensch und in eurer Mitte.
    Das Universum unterstützt uns, dass wir Menschen uns, und Mutter Erde, jetzt von denen befreien.
    In herzlicher Verbundenheit und Liebe
    cornelia schoch-koegel

  11. Vielen herzlichen Dank für diesen wunderbaren Artikel. Es ist wie mir aus dem Herzen gesprochen.
    Obwohl Rudolf Steiner für mich oft schwierig zu verstehen ist, spüre ich doch die WAHRHEIT die durchdringt. Danke!

  12. Vielen lieben Dank für diesen wunderbaren Bericht! !!
    DANKE!

  13. Vielen Dank ⚘

    • Lieber Herr Storl,

      Sie sprechen mir aus der Seele. Danke, dass es Menschen gibt wie Sie. Die Wege mit Corona umzugehen, die die Politik gerade einschlägt, ist nicht auszuhalten.
      Ich selbst lege seit Jahren Vertrauen in die Pflanzenheilkunde. Zum Glück wurde mir dieses Vertrauen schon als Kind durch meine Mutter mitgegeben. Vor Jahren war ich schwer erkrankt und das einzige was geholfen hat, war die Pflanzenheilunde, das Vertrauen an die Götter und die Liebe.
      Herzlichen Dank Herr Storl und machen Sie weiter so!!!

  14. Danke für die Hinweise, besonders Lao Tse ist wundebar klar – aber da ist ein Problem im Artikel : der Gegenspieler zu Louis Pasteur war nicht Claude Bernard (der zwar das ‚milieu intérieur’ thematisierte in Sinne der Homöostase, aber nicht den bakteriologischen Urgrund, der heute als Mikrobiom thematisiert wird), sondern es war Antoine Béchamp. Auf ihn war das Zitat gemünzt “Le germe n’est rien, le terrain est tout” (wo Wolf-Dieter Storl noch das letzte T wegliess), wo aber nicht sicher ist, dass das schriftlich vorliegt (das wüsste ich gern!). — Nur so als Bemerkung ….

    • Vielen Dank für den Hinweis!

  15. Eine tiefe Dankbarkeit fühle ich für diesen von Dir verfassten Bericht!
    Wie immer, sind die Worte besonnen und sehr gut recherchiert. Erweckend und für jeden Verständlich – so wie ich es mir auch in den öffentlichen Medien wünschen würde.
    Deine Gabe, die Dinge in den Zusammenhang zu bringen und die Scheuklappen abzulegen ist für viele Menschen zu einem wunderbarer Halt geworden. Aus tiefstem Herzen danke ich dem “Zufall” unserer Begegnung und wünsche mir noch viele solcher hoffnungsstarken Berichte von Dir.

  16. Lieber Herr Storl,

    über Ihre deutlichen Worte habe ich mich sehr gefreut in einer Zeit, in der man beginnt sich zu fragen, ob man nun selbst verrückt ist, oder ob es all die anderen sind. Vieles, was Sie geschrieben haben, ist dem, was ich selbst über die derzeitige Situation denke, sehr nahe. Einiges Dinge waren auch neu für mich, zumindest in diesem Zusammenhang und werden sicher zu einer Anregung, weiterzudenken.
    Bitte bleiben Sie weiter so gerade und aufrecht in einer Zeit, in der man all zu leicht den Stempel des Rechtsradikalismus, Verschwörertums oder der esotherischen Spinnerei angeheftet bekommt, wenn man anderer Meinung ist, als die Medien sie propagieren.

    Mit ganz herzlichen Grüßen

    Alexandra Robel-Berger

  17. Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihren wunderbaren, so dringend notwendigen ganzheitlichen Ansatz in diesem wohltuend objektiven Ansatz. Danke vielmals ?

  18. Vielen Dank für diesen wunderbaren Artikel, die Dinge beim Namen zu nennen. Hier wurde alles gesagt!

  19. hm, ich mag den storl ja gern, als botaniker!
    Seine Bücher hab ich verschlungen, also seine botanischen.

    Bei seiner Sicht auf Corona jedoch seh ich ihn schon
    am Brandenburger Tor mit all den anderen Wodarg Schwurbeltrollen zu schmanischen Trommeln tanzen
    neben Reichsflagen und QAnon Anhängern.
    Oh Gott, lass uns eine Pflanze entdecken die alle Synapsen wieder auf Realität schaltet 😉

  20. Lieber Wolf Dieter Storl, ich liebe ihre tiefe Weisheit das grosse Wissen, den Mut, die Wildheit, der Fleiss zu recherchieren und dranzubleiben, ihre Bücher und den Newsletter..ich bin voller Lob für sie und ihre Frau. Herzlichen Dank ☺️

  21. Lieber Herr Storl,
    ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihre weisen und weitsichtigen Worte, Ihre Beschreibung der Schwelle, an der wir stehen. Ich habe dadurch noch einmal mehr und tiefer verstanden, um was es geht.
    Und ich hoffe sehr, dass die Menschheit sich besinnt auf ihre Natürlichkeit anstatt zu menschlichen Robotern zu werden.
    Herzlichst,
    Ihre Katrin

  22. Lieber Herr Storl,
    vielen Dank für Ihren wieder mal wunderbaren Newsletter!
    Sie treffen den Nagel voll auf den Kopf und sprechen mir damit
    tief aus meiner sorgenvollen Seele. Möge Gott uns beistehen!
    Liebe Grüße!
    Robin Lambertz

  23. Lieber Herr Storl,

    ich habe schon mehrere Bücher von Ihnen gelesen und schätze ihre Sicht auf die Welt.

    Allerdings muss ich mich wundern, dass Sie hier der Gleichsetzung von Corona und Influenza das Wort reden. Haben Sie die Zahlen wirklich genau studiert?
    Der Höhepunkt der Coronawelle war bei uns in Deutschland Anfang/Mitte April (bestätigte Infektionen), der Hochpunkt der Todesfälle Mitte April.
    Die Sterblichkeit von Covid-19 ist sehr unterschiedlich, bei uns in Deutschland im Schnitt 0,7% der Infizierten, in anderen Ländern, z.B. Mexiko, bei über 10%, weltweit schätzt man 5,4%. Aber auch bei den Überlebenden gibt es zum Teil erhebliche Spätfolgen, von denen man nicht nicht weiß, ob sie jemals überwunden werden.
    Jedenfalls sind die Unterschiede zur Influenza erheblich! Sprechen Sie mit Intensivärzten, die werden Ihnen die Unterschiede erklären. Patienten mit COVID-19 Erkrankung waren fast doppelt so lange auf der Intensivstation als Patienten mit H1N1- Influenza im Pandemiejahr 2009. Grippetote werden übrigens gar nicht richtig gezählt, sondern anhand der Unterschiede zur “normalen” Sterberate geschätzt (Exzess-Mortalität).
    Fazit: COVID-19 ist eine wirklich gefährliche Krankheit und wir sollten froh sein, dass Maßnahmen zum Schutz dagegen getroffen werden. Natürlich müssen diese Maßnamen stetig evaluiert werden.
    Zum Thema impfen: Wir haben keine Impfpflicht und ich denke, das muss jeder für sich entscheiden. Bei dem RNA-Impfstoff würde ich persönlich auch erst einmal abwarten.
    Noch etwas zu den Test: Auch hier ist, wie Sie als Wissenschaftler sicher wissen, zwischen Sensitivität und Spezifität zu unterscheiden. Gerade bei einem geringen Anteil Infizierter, einer kleinen Anzahl von Getesteten und einer nicht repräsentativen Auswahl der Probanden steigt die Fehlerquote der vorhandenen Testverfahren. Eine geringe Prävalenz wirkt sich stärker auf die Zahl der falsch-positiv Getesteten aus. Insbesondere die Angabe absoluter Zahlen von positiven Testergebnissen erlauben daher keine Aussagen, wenn sie nicht in Relation zu der Anzahl der Probanden und in einen sinnvollen Zusammenhang mit deren Auswahl gesetzt werden.

    Noch ein Wort: Schlimm finde ich den Tenor mancher Kommentare hier, die so tun, als würden wir unter einer Meinungsdikatur leben. Nein, das ist nicht der Fall! Wie man zahlreich sehen kann, werden vielfältige Meinungen veröffentlicht, auch in den sog. “Mainstreammedien”. Wir haben ein demokratisches System, welches im Großen und Ganzen gut funktioniert.

    So, der Text ist viel zu lange geworden. Ich gehe jetzt wieder in meinen Garten, setze mich unter den uralten Haselnussbaum und genieße die frische Luft.
    Vielen Dank und herzliche Grüße, D.V.

  24. Danke Dir von Herzen – das ist so eine sagenhafte, tiefwahrheitsvolle Erklärung – eine Bestätigung für das, was ich bemerke, nur nicht so belegen und ausdrücken konnte.
    D A N K E
    Liebe Grüße, Christine

  25. Lieber Wolf Dieter!
    Schön hast du das geschrieben!
    Danke!
    Sanatana Dharma, mögen wir auch jetzt unseren Weg gehen, auf dem Pfad des ewig gültigen Gesetzes.

    Om namoh narayana
    Magdalena

  26. Lieber Herr Storl,
    Sie haben einmalige Worte gefunden für diese Zeichen der Zeit, denen kaum etwas hinzuzufügen ist, und die umso mehr wiegen, als sie Ihrer innersten Überzeugung entsprechen. Ich werde diese Worte im Freundeskreis verbreiten, da es kaum wichtigeres gibt, als ein Bewusstsein für die Lügen in dieser Welt zu schaffen. Mögen wir auch den Lauf der Dinge, wie sie bereits Gott ankündigte, nicht aufhalten können, so können wir doch wenigstens auf dem gottgewollten Weg verbleiben – wenn wir denn wissen, wo dieser verläuft. Es tut gut, die Gedanken gleichgesinnter Menschengeschwister in sich aufzunehmen und zu wissen, dass man auf diesem Weg nicht allein ist. Geben Sie auf sich acht.

  27. Vielen, vielen Dank für dieses wunderbare Geschenk – möge es einfach viele zum Wiederfinden und Nutzen ihres eigenen Denkens anregen – um darauf basierend die richtigen Entscheidungen treffen zu können.
    Ich wünsche mir mehr Menschen, die diese Informationen in die Welt hinaustragen und anderen zumindest eine kleine Brücke bauen können in dieser Zeit, in der viele Menschen echt verzweifelt den Weg aus tiefer Angst suchen – es sind wirklich transformatorische Zeiten. Lasst uns die Spaltung, in die unsere Gesellschaft immer mehr abdriftet, überwinden, indem wir anderen die Hand reichen, die wir auch selbst immer wieder brauchen um zu wachsen. Wer macht mit?

  28. Herzlichen Dank. Für die klaren Worte .
    Liebe Grüsse
    Jenny Streit

  29. Lieber Wolf-Dieter Storl,

    vielen vielen Dank für die aufschlussreichen Worte, die bestätigen, was das Herz und die Seele in der jetzigen Zeit erahnen. Der Mensch hat den Punkt in seiner Entwicklung überschritten. Nur mit Bewusstsein wird er überleben und Mensch bleiben. Lasst uns alle beten, dass die Menschen aufwachen.

  30. Hallo Wolf-Dieter Strol,
    Vielen Danke fuer die umfangreiche Artikle. Ich wohne in California und habe geradean an Facebook von Rudlolf Steiner einen Brief ueber Impfungen gelesen.
    Alles sehr interesant und ich stimme Steiner und Ihnen vollkommen zu.
    Liebe Gruesse,
    Christine

  31. Vielen herzlichen Dank für diesen wunderbaren, lehrreichen Artikel! Das Zitat am Ende ist für mich sehr trostreich.

  32. Ein hervorragender Aufsatz, der das wesentliche des menschlichen Seins auf so vielen Ebenen berührt. Uns nochmals die Augen öffnet und den Mut das Gute und Richtige zu erkennen einimpft

  33. Tausend Dank und noch einen, speziellen, für Ihren Newsletter. Danke für das Licht in dieser, ach, so negativ-materiellen Welt. Habe den Brief erst überflogen, da ich meine Zeichnung noch vor der Nacht beenden möchte. Habe nur eine Frage, wie sollen sich Menschen denn verhalten, die stigmatisiert und ausgeschlossen sind, und auch nicht die Knete haben, für unters Volk zu gehen? Der Herbst steht vor der Türe und bald der Winter, eine zugige Angelegenheit auf den Parkbänkchen…
    Mit den besten Grüssen,
    (ist gerade ein Asteroid vorbeigesaust, seit ca 18 Uhr ???) 😉 🙂 😉
    Ihre Marianne
    P.s,,,Nicht dass ich mich langweile in unserer Klause,
    Wir amüsieren uns bestens!

  34. Lieber Wolf-Dieter, vielen Dank für diesen umfassenden, erhellenden Artikel, diese Zusammenfügung dieser Wissensbausteine und dieser Gedanken zu diesem Thema! Für mich sehr sinnvolle wichtige Betrachtungen! Danke für dieses Kundtun dieser tiefeindringenden Sichtweise in das aktuelle Zeitgeschehen! Liebe Grüße, Johanna

  35. Ich danke Ihnen!

  36. Sehr geehrter Herr Storl!

    Wie immer sprechen Sie mir aus dem Herzen. Als nunmehr ausgetretene Anthroposophin danke ich Ihnen für des wunderbare Foto aus Ihrer Jugend mit einem wahrlichen Urgestein der Anthroposophie. Wo sind diese Leute heute? Sie sind (für mich) der erste, der diese Stellen Rudolf Steiners zitiert – als Outsider :-). Ich danke Ihnen! Mögen Sie gehört werden und mögen wir uns alle aus dieser Schreckensvision für immer befreien können und aus der jetzt schon unsäglichen Drangsalierung unserer Freiheit. Bei keinem habe ich bis anhin eine so fundierte, eloquente, tiefgründige Zusammenschau aller wesentlichen Aspekte dieser Pandemie kurz und bündig gelesen, ich bin sehr dankbar dafür.

    Auch für Ihre Frau (…ich liebe ihr Kräuterbuch) und Familie von Herzen alles Gute, Yvonne Tripodi

  37. Nie habe ich mich bisher so über Ihren Newsletter/Ihre Gedanken gefreut, wie heute. Ich befürchtete schon, dass Sie nach Ihrem “gewagten” Newsletter (direkt nach Ihrem Urlaub), ein wenig Angst (oder Druck) bekommen hätten wegen des vorherrschenden Totalitarismuses in unserer Zeit. Sie verglichen es damals mit der Atmosphäre der Hexenverfolgung.
    Aber nun sehe ich, dass Sie trotz unseres Totalitarismusses sich immer noch trauen, Ihre eigenen gegenläufigen Ansichten zum Mainstream zu verbreiten.

    Vielen Dank dafür!

    B. Bergmann

  38. Lieber Her Dr. Storl,
    ich bin immer wieder fasziniert über Ihre Vorträge und Bücher. Das 1. Buch, Kosmos im Garten. Seit diesem Buch haben wir viel verändert im Garten.(Wir versuchen Selbstversorgung). Ich kaufe kaum noch Produkte, die sehr viel E beinhalten. Je kleiner die Schrift des Inhaltes, desto mehr Mist ist drin.
    Der amerikanische Schock, tja 2x gelesen. Mittlerweile sage ich, ich kann nur noch einem glauben, das ist Dr. Wolf-Dieter Storl.
    Ich hatte mich gefreut zu Ihnen, zu einem Seminar zu kommen. Die Hoffnung gebe ich nicht auf, nächstes Jahr 2021.
    Ach übrigens, ich trage keinenMundnasenschutz, habe mir aus einem Schnellhefter, der nach der Saison geschmückt ist, gebastelt. Nirgends steht geschrieben aus was und wie dieser Schutz bestehen oder aussehen soll. Im Gegenteil, die Leute finden es gut.
    Alles Gute für Sie und Ihre Familie. Liebe Grüße aus der Pfalz. Renèe-Odette Roos

      • Vielen Dank für diesen so wichtigen Text! Ich hoffe, dass die spirituellen Menschen stark genug sein werden, eine Alternative zu leben!!!

    • Lieber Herr Storl, Sie sprechen mir aus der Seele, Danke.

      • Herzlichen Dank für diesen wahrhaftigen gut recherchierten und besseelten Beitrag. Es ist wunderbar, dass es noch Menschen gibt, die mir aus der Seele sprechen. Danke Danke Danke

        • Danke, dem Beitrag stimme ich voll und ganz zu.
          Angelika Busse

          • Antwort auf den Beitrag von Paul Knauss vom 4. Oktober
            Danke, ich stimme dem Beitrag voll und ganz zu.
            Angelika Busse

  39. …ich bin sprachlos. Es wurde im Artikel alles gesagt. Wir befinden uns an einer gefährlichen Schwelle – aber am Ende wird alles gut werden.

    • Ich bedanke mich von Herzen für die wahren Worte. Es ist schön zu lesen, daß ich nicht alleine daran festhalte Beseelt und Vertrauen zu allem haben, ist so wichtig auch für die Erde. Das sie uns erhalten bleibt.

  40. Lieber Herr Storl,
    danke für diesen umfassenden, großartigen Artikel. Mögen wir Menschen menschlich bleiben in all unserer Komplexität, Schwäche, Stärke und Liebe.

    Herzlichst, Babette Dieterich


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