Vortrag: “Wir sind Geschöpfe des Waldes”

Share on email
Share on print
Share on facebook

Der Wald ist nicht nur ein Ökosystem irgendwo da draußen; der Wald ist auch in uns, er ist Teil unserer Seelenlandschaft. Unsere Verbundenheit mit den Bäumen hat innige und tiefe evolutionäre Wurzeln: Sie entstanden vor 70 Millionen Jahren, als wir als Primaten durch das Geäst der tropischen Urwälder Afrikas huschten. Begleitet mich auf die Reise zu den Waldvölkern und ihren heilenden Bäumen.

Play Video

Literaturtipp

In diesem Buch “Wir sind Geschöpfe des Waldes” möchte ich euch den Wald wieder näherbringen. Den ganzen Winter schrieb ich wie besessen daranEs fängt an mit den Schachtelhalmwäldern im Perm und Karbon vor rund 400 Millionen Jahren, in denen wir als kleine Lurche lebten; es geht weiter in die Wälder des Tertiär, wo wir als primitive Primaten in den Kronen der Baumriesen herumkletterten, bis wir, von stärkeren Menschenaffen aus dem Waldparadies vertrieben wurden und als Vormenschen die Baumsavannen besiedelten. Über diese Jahrmillionen haben uns die Bäume und der Wald entwicklungsgeschichtlich physisch und geistig geprägt.

Mehr Artikel entdecken

Wolf-Dieter Storl mit Kira

Mein neues Buch “Einsichten und Weitblicke”

Kann unser im harten Schädel verschanztes Primatenhirn die unendliche Fülle des Seins wirklich erfassen, kann der Kopf diese Fülle verstehen? Ich habe da meine Zweifel...
Weiterlesen →

Schamanenpflanzen – was können wir von ihnen lernen?

Schamanen und Medizinleute der Indianer und Sibirier, die indischen Sadhus und die Weisen der Naturvölker sagen uns, dass Erde und Himmel, und alles was dazwischen ist, beseelt, durchgeistigt und ansprechbar ist, dass man mit Tieren, Pflanzen und sogar den Steinen Zwiesprache halten, Segen und Eingebungen erfahren kann.
Weiterlesen →
Bär

Der Bär – Krafttier der Schamanen und Heiler

Etwa fünf Jahre lang lebte ich in bear country in den Rocky Mountains und an der pazifischen Küste Nordamerikas, wo Bären, vor allem Schwarzbären, noch recht präsent sind. Sechs Monate davon verbrachte ich in der Wildnis von Yellowstone, wo einem Meister Petz nahezu täglich begegnete: Die Düfte der Küche lockte ihn, neugierig schnüffelte er an Türritzen und Abfallbehältern. Man begegnete ihm auf abgelegenen Holzwegen und Wanderpfaden und blieb – eine respektvolle Distanz haltend – bewundernd stehen. Während man nachts am Lagerfeuer döste, hörte man ihn gelegentlich da draußen im Dunklen schnaufen oder brummen. Man sah ihn mit tollenden Jungen am See planschen, baden oder fischen; man sah ihn genüsslich mampfend in den Beerenschlägen, sah seinen von Heidelbeeren blau gefärbten Kot, seine Sohlenabdrücke im Schlamm.
Weiterlesen →
Berge

Titanische Illusionen

Bolo, die Schwester eines Schamanen, führte unsere Gruppe von Heilkundigen durch die schier endlose Grassteppe der Nordmongolei, dort wo Nomaden mit ihren Jurten ihren Herden folgen. Dabei kamen wir auch durch verwüstete Landschaften, in denen internationale Bergbaukonzerne auf Suche nach Mineralien und Seltenerdmetalle die Steppe aufwühlen. Es sind die Rohstoffe, welche die Industrienationen für Elektromobilität, I-Phones und Windräder benötigen; anderswo sahen wir große Flächen des fragilen Steppenbodens, die von ausländischen Agrarkonzernen umgepflügt wurden, um pflanzliche Erzeugnisse für den globalen Markt zu gewinnen.
Weiterlesen →
Wurzeln

Vortrag: „Die Völker und ihre Mysterien“

In Indien habe ich wieder etwas Anderes erlebt. Der Mensch ist wie eine Form, aber wer diese Form ausfüllt, das kann ein Dämon, eine Gottheit oder ein anderes Wesen sein. Manche Menschen sind Dämonen in Menschengestalt. Es kann aber auch ein Gott sein, und wenn die Sinne klar und unverfälscht sind das Herz rein, dann sieht man sie, die die Gottheit.
Weiterlesen →
Was sagst du dazu?

Diskussion

Noch kein Kommentar, Füge deine Stimme unten hinzu!


Kommentar hinzufügen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.