Schamanenpflanzen – was können wir von ihnen lernen?

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Schamanen und Medizinleute der Indianer und Sibirier, die indischen Sadhus und die Weisen der Naturvölker sagen uns, dass Erde und Himmel, und alles was dazwischen ist, beseelt, durchgeistigt und ansprechbar ist, dass man mit Tieren, Pflanzen und sogar den Steinen Zwiesprache halten, Segen und Eingebungen erfahren kann.

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Dr. Claudia Müller-Ebeling & Dr. Christian Rätsch kommen ins Allgäu

Das Ethnologenpaar erforscht seit über zwanzig Jahren schamanische Kulturen weltweit. Wir freuen uns, dass die beiden im September ein Seminar über das Thema „Schamanenpflanzen weltweit“ geben werden.

Alle Informationen zum Seminar: www.forum-sempervivum.de/veranstaltung

 

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Literaturtipp

Angefüllt mit Geschichten und Mythen, bietet Schamanentum einen Überblick über die schamanischen Wurzeln unserer Kultur und bringt dir in Kontakt mit diesen alten Wegen, die auch heute noch in uns lebendig sein können. Ein Baum ohne Wurzeln kann nicht leben. Der Mensch auch nicht. Zusammen mit Wolf-Dieter Storl gehen wir den schamanischen Praktiken der indigenen Völker Europas nach.

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Bär

Der Bär – Krafttier der Schamanen und Heiler

Etwa fünf Jahre lang lebte ich in bear country in den Rocky Mountains und an der pazifischen Küste Nordamerikas, wo Bären, vor allem Schwarzbären, noch recht präsent sind. Sechs Monate davon verbrachte ich in der Wildnis von Yellowstone, wo einem Meister Petz nahezu täglich begegnete: Die Düfte der Küche lockte ihn, neugierig schnüffelte er an Türritzen und Abfallbehältern. Man begegnete ihm auf abgelegenen Holzwegen und Wanderpfaden und blieb – eine respektvolle Distanz haltend – bewundernd stehen. Während man nachts am Lagerfeuer döste, hörte man ihn gelegentlich da draußen im Dunklen schnaufen oder brummen. Man sah ihn mit tollenden Jungen am See planschen, baden oder fischen; man sah ihn genüsslich mampfend in den Beerenschlägen, sah seinen von Heidelbeeren blau gefärbten Kot, seine Sohlenabdrücke im Schlamm.
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Heilung durch die Kraft der Wildnis

In den weiten Steppen der Mongolei und der Taiga Sibiriens, jenseits unseres „domestizierten Daseins“, ist der Vorhang zur Anderswelt dünn, fast transparent. Wolf-Dieter Storl ist im Sommer 2017 einen Monat lang von Ulan Bator nach Irkutsk gereist – vor allem, um die dortigen Pflanzen kennenzulernen. Was er fand und ihn unendlich faszinierte, war aber auch die Verbundenheit der indigenen Völker, der Mongolen und der Burjaten, den „Waldmongolen“, mit der Natur.
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Berge

Titanische Illusionen

Bolo, die Schwester eines Schamanen, führte unsere Gruppe von Heilkundigen durch die schier endlose Grassteppe der Nordmongolei, dort wo Nomaden mit ihren Jurten ihren Herden folgen. Dabei kamen wir auch durch verwüstete Landschaften, in denen internationale Bergbaukonzerne auf Suche nach Mineralien und Seltenerdmetalle die Steppe aufwühlen. Es sind die Rohstoffe, welche die Industrienationen für Elektromobilität, I-Phones und Windräder benötigen; anderswo sahen wir große Flächen des fragilen Steppenbodens, die von ausländischen Agrarkonzernen umgepflügt wurden, um pflanzliche Erzeugnisse für den globalen Markt zu gewinnen.
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Wurzeln

Vortrag: „Die Völker und ihre Mysterien“

In Indien habe ich wieder etwas Anderes erlebt. Der Mensch ist wie eine Form, aber wer diese Form ausfüllt, das kann ein Dämon, eine Gottheit oder ein anderes Wesen sein. Manche Menschen sind Dämonen in Menschengestalt. Es kann aber auch ein Gott sein, und wenn die Sinne klar und unverfälscht sind das Herz rein, dann sieht man sie, die die Gottheit.
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Was sagst du dazu?

Diskussion

  1. Sehr geehrter Herr Storl,
    zur Zeit befindet sich die gesamte Bevölkerung der Erde in einem Ausnahmezustand, der durch das Corona Virus ausgelöst wurde.
    Die gute Seite daran ist, dass sich alle Menschen auf Anordnung der Landesregierungen zurückziehen und sich hoffentlich in dieser Zeit des Rückzuges auf die wahren Werte des Lebens besinnen.
    Heute möchte ich Sie um Ihre Hilfe bitten: Gibt es eine Hilfe aus dem Reich der Pflanzenwesen gegen dieses Virus.
    Angelika Kawalek
    eine Kräuterpädagogin aus Niedersachsen

    Sehr geehrte(r) BearbeiterIn dieser Mail:
    Bitte leiten Sie diesen Hilferuf an Herrn Storl weiter!!!


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