In den Fängen des Wahnsinns

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Die hier zitierte Strophe von Matthias Claudius aus seiner Liedkomposition „Der Mond ist aufgegangen“ enthält viel Weisheit. Sie hält uns in einer Zeit der Hybris und des Materialismus den Spiegel vor. Man mag heutzutage von dem Begriff „Sünder“ nicht viel halten. Aber im Gegensatz zur kirchlichen Moraltheologie, bedeutet das Wort lediglich „abgesondert“ sein, nicht mit dem Wahrheitsgrund verbunden, der Illusion und dem Wahnsinn hingegeben.

Wir stolze Menschenkinder Sind eitel arme Sünder Und wissen gar nicht viel; Wir spinnen Luftgespinste Und suchen viele Künste Und kommen weiter von dem Ziel

– Matthias Claudius

Dass der Mensch dem Wahnsinn verfallen kann, gehört zu seinem Wesen, zur sogenannten conditio humana. Im Vergleich zu den Tieren, ist der Mensch viel weniger an die Weisungen der Natur gebunden. Die vererbte Instinktsicherheit, die den Zugvögeln sagt, wo und wann sie im Herbst hinfliegen sollen, dem Bieber, wie Bäume zu fällen und Dämme zu bauen sind, oder der Katze, wie man Mäuse fängt, diese Sicherheit haben wir nicht. Wir haben uns von der Natur weitgehend emanzipiert. Die Sicherheit der Instinkte haben wir gegen kulturelles Verhalten eingetauscht, deren Grundzüge wir in einer – im Vergleich zu den Tieren – sehr langen Kindheit und Jugend erlernen müssen.

Für uns Menschen ist Kultur unsere zweite Natur. Diese Erkenntnis ist inzwischen anthropologische Binsenweisheit. Irgendwo soll Friedrich Nietzsche gesagt haben, „Der Mensch ist das einzige Tier das lügen kann.“ (Tiere können tricksen, aber lügen?) Er kann sich selbst etwas vormachen, in einem Wolkenkuckucksheim wohnen.[1]

 

Tiere sind an die Weisungen der Natur gebunden im Gegensatz zu den Menschen.

So wie sich der einzelne Mensch selber belügen und täuschen kann, so können auch ganze Menschengruppen, ganze Völker oder Zivilisationen dem Wahn anheimfallen. Und da die Gedanken, Vorstellungen und Lehrmeinungen oft nicht in der Wahrheit gegründet, sondern clevere Illusionen sind, bedeutet das, dass solche irregeleiteten Zivilisationen keinen Bestand haben werden und früher oder später auf ein Desaster hinsteuern. Denn nur das Wahre bewährt sich. Beispiele gibt es zuhauf.

Maya ist die verlockende Illusion, die Täuschung, das Unwirkliche als das Wirkliche anzusehen.

Martin Mittwede, Spirituelles Wörterbuch.

Der Hexenwahn

Ein Beispiel aus unserer westlichen Kulturgeschichte ist der Hexenwahn. Er deckt sich mit der Abkühlung des Klimas – der „kleinen Eiszeit“ –, die im 14. Jahrhundert einsetzte. Das führte zu Ernteausfällen, Hungersnöten, Preissteigerungen und gesellschaftlichen Unruhen. Wegen Mangelernährung und langen kalten Wintern verschlimmerte sich die Immunsituation der Bevölkerung; Pest und Seuchenzüge führten zu einer demagogischen

Katastrophe. Die damaligen Sachverständigen der Staatsmacht und der Kirche hatten eine Antwort parat: Die Menschen seien selber schuld. Durch ihre Sünden hätten sie den barmherzigen Gott dermaßen erzürnt, so dass er gezwungen war sie zu strafen.

Vor allem aber waren es die Hexen, die heimlich und böswillig das Wetter, die Ernten und die Fruchtbarkeit von Äckern, Tieren und Menschen verdarben. Um das zu verhindern, setzten die kirchlichen Autoritäten die Inquisition in Gang, um die Übeltäter ausfindig zu machen. Die Bevölkerung wurde angehalten, verdächtige Nachbarn anzuzeigen. Mit „peinlicher Befragung“ (Folter) pressten Dominikanermönche die Angeklagten zum Geständnis. Die Opfer wurden dabei mit Johanniskraut beräuchert, denn diese Pflanze, glaubte man, vertreibe den Teufel, so dass er den Hexen keine Eingebungen einflüstern konnte. Die Schuldigen wurden dann öffentlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt, ihr Besitz beschlagnahmt. Das galt als gnädig: man entriss sie dem Teufel, indem man den Leib verbrannte, die Seele aber durch das Feuer rettete. Ein Wahnsinn, der mehr als 200 Jahre anhielt.

 

Literaturtipp "Hexenmedizin"

Dieses Buch eröffnet einen erstaunlichen Zugang zu einem faszinierenden Bereich unserer Kultur- und Medizingeschichte: zur Heilkunst der Hexen, der verbotenen, geächteten, staatlich und kirchlich unterdrückten „alternativen“ Medizin. Hexenmedizin ist wilde Medizin, sie ist unkontrollierbar und entzieht sich der herrschenden Ordnung. Sie macht Angst, denn sie entscheidet über Leben und Tod. Hexenmedizin ist Kult – schamanischer Heilkult um heilige, das heisst wirkungsvolle Pflanzen. Sie macht mehr als nur gesund: sie bringt Lust und Erkenntnis, Rausch und mythische Einsicht.

Die Professoren und Gelehrten lieferten das gedankliche Rüstzeug dazu. Ein Gelehrter, der dem Wahn als solchen erkannte und die Wirklichkeit des Hexentums in Frage stellte, geriet in Gefahr, selber der Hexerei bezichtigt zu werden.

Das Volk der Xhosa in Südafrika

Belassen wir es bei diesem Beispiel in der Geschichte unserer Zivilisation. Nicht nur komplexe „zivilisierte“ Gesellschaften können einem solchen Massenwahn verfallen.

Ein tragisches Beispiel der Folgen eines Massenwahns finden wir bei dem Volk der Xhosa in Südafrika. Zwischen 1779 und 1879 gab es immer wieder Konflikte mit fremden Eindringlingen. Zuerst kamen die mit Pferden und Schusswaffen ausgerüsteten Voortrekker (Buren), es folgten mehrere Kriege gegen die Briten und auch gegen die, aus dem Norden ins Stammesland eindringenden, schlagkräftigen Armeen der Zulus, unter Führung Shakas, dem „Napoleon Afrikas“. Hinzu kam der kulturelle Druck durch die christlichen Missionare.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts hatten sich die Xhosa zwar mit modernen Feuerwaffen aufrüsten können, aber Dürre, Viehseuchen und Rinderdiebstahl, und auch die Taktik der „verbrannten Erde“ verschlechterten das Los des Stammes. Sie glaubten vor allem Hexerei (Mbuti) sei für die Seuchen und dem Malheur verantwortlich. Immer wieder traten Medizinmänner hervor, die vorgaben, mit ihrer Zaubermacht feindliche Kugeln zu Wasser verwandeln oder die Krieger unverwundbar machen zu können.

Historische Darstellung einer Xhosa-Siedlung um 1810 (Lodewijk Alberti)

Historische Darstellung einer Xhosa-Siedlung (Zeichnung: Lodewijk Alberti)

In dieser schwierigen Zeit ging ein fünfzehnjähriges Mädchen, namens Nongqawuse (1841-1898) Wasser holen. Als sie ihren Krug füllte, schaute sie ins Wasser des Gxara-Flusses, wo sie die Gesichter der Ahnen erblickte und ihre Stimmen hörte. Diese Geister verkündeten, alles würde wieder gut werden, die Toten würden wieder auferstehen, alle würden jung und schön sein; gesunde Rinder und fruchtbare Felder würden sich materialisieren. Krieger würden aus dem Schilf hervortreten und die Feinde ins Meer treiben. Aber es bräuchte Opfer seitens der Xhosa. Sie sollten alle ihre verhexten Rinder schlachten und ihre ebenfalls verhexten Getreidevorräte vernichten. Dann würde das Wunder gesehen, und zwar in den Morgenstunden des 17. Februars 1857. Die Stammesältesten, Häuptlinge und Medizinmänner traten zusammen, um zu beraten und um sorgfältig zu prüfen, ob die Vision des Mädchens echt war oder ob es sich lediglich um eine trügerische Vorstellung handele.

Anhand von Indizien entschieden die Stammesführer und Weisen, dass die Vision des Mädchens echt sei; sie verordneten die Schlachtung des Viehs und die Vernichtung der Ernten. Die Mehrzahl der Xhosa befolgten den Befehl. Aber am verheißungsvollen Stichtag geschah nichts. Weder die Ahnen noch gesunde Rinder erschienen. Wie konnte das sein, fragte man sich, und hatte die Antwort schnell parat. Es war wegen der zehn Prozent der Bauern, die die Wahrheit der Vision leugneten und sich geweigert hatten, ihr Vieh zu schlachten und ihre Hirse und Sorghum zu vernichten. Ihr Unglauben hätte die Ahnen verärgert. Die Leugner wurden hart verfolgt, einige sogar getötet.

Im Ganzen wurden bis zu 400,000 Rinder geschlachtet; rund 70,000 Xhosa verhungerten oder wanderten ab in die Kap-Kolonie. Das schwächte das „Volk der roten Decken“ nachhaltig.[2]

Rind Afrika

Um die 400,000 Rinder wurden geschlachtet. 

Eine Geschichte aus dem islamischen Kulturkreis

Dazu noch eine Geschichte aus dem islamischen Kulturkreis. Nasruddin, der Till Eulenspiegel der muslimischen Welt, kam in sein Heimatdorf zurück und fand, dass alle Bewohner wahnsinnig waren, verrückt umhersprangen und Unsinn sprachen. Ein böser Zauberer hatte nämlich einen Zaubertrank in den Dorfbrunnen, aus dem alle Einwohner tranken, geschüttet. Mit keinem vernünftigen Wort konnte er seine Nachbarn und Freunde zur Vernunft bringen. Er wusste nicht, was er machen sollte. Da nichts zu helfen schien, entschied sich Nasruddin, selber aus dem vergifteten Brunnen zu trinken und beim Narrentreiben mitzumachen.

So weit wie Nasruddin brauchen wir nicht zu gehen. Schauen wir lieber in die Natur, denn diese ist unsere seelische Heimat und sie ist wahr. Sie ist noch im Einklang mit den göttlichen Gesetzen.

Lasst die Pflanzen, die uns die Lebenskraft der Sonne vermitteln, uns nähren und heilen, unsere Gurus sein.

[1] Deswegen sagen Indianer, wie mein Freund und Lehrer Tallbull, Tiere sind weiser als die Menschen. Sie sind nicht dermaßen entfremdet; die Gruppenseele der Tiere ist noch im Einklang mit der Natur. So können Tiere unserer Lehrer sein, etwa für junge Leute, wenn sie auf Visionssuche gehen und ihren Geist in die seelischen Urtiefen schauend versenken, dann kann ein Tier erscheinen und für das Leben wichtige Wahrheiten kundtun. So etwas haben wir in unserer Kultur weitgehend vergessen.

[2]Nähere Ausführungen über die Xhosa, Revitalisations-Bewegungen und Massenwahn findet der interessierte Leser in meinem Buch Einsichten und Weitblicke (AT-Verlag, 2020)

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Diskussion

  1. Im Buch „Boten des neuen Morgens – Lehren von den Plejaden“ v. Barbara Marciniak ( v. 1992), steht auf S. 82: „… Ihr werdet kollektiven Wahnsinn auf diesem Planeten erleben, und Ihr werdet es kaum ertragen. Ihr werdet sehen, wie sich die Leute in Massen einem falschen, törichten Gott zuwenden…“ . Der wahre Wahnsinn kommt erst noch. Eine Herausforderung, die Ruhe zu bewahren.

    • Das ist interessant. Es erinnert mich an einen Vortrag Rudolf Steiners aus dem Jahr 1917.
      Er sagt darin, dass es eine Entwicklung gibt, in der sich die Seele der Menschen ganz ins Innere zurückzieht und den Körper nicht mehr ausfüllt.
      Somit wird er von anderen – negativen – Kräften eingenommen.
      Und er erwähnt auch einen Impfstoff, der die Menschen von der Existenz der Seele entfremden soll.
      Diese Gedanken kann ich nachempfinden. Es passiert mit den Menschen etwas Seltsames – nicht mit allen.
      Sie wirken wie ferngesteuert oder gehirngewaschen.
      Das ist mir schon letztes Jahr aufgefallen, als ich dachte ‘haben die alle den ‘Verstand verloren?’
      ‘Wie kann z.Bsp. die Partei der Grünen so dermassen von ihren demokratischen Werten Abstand
      nehmen?’

      • Tatsächlich sehr interessant Elisabeth, wie Sie (und andere Kommentatoren) das Gelesene gemäß Ihrer Denke interpretieren. Jeder deutet in Texte/Infos das hinein, was sowieso schon seiner Meinung entspricht. Die Worte des Autors können genauso gut die gegenteilige Position belegen. Meines Erachtens sitzt jeder in der Falle, so lange er behauptet, im Besitz der einzig richtigen Wahrheit zu sein. Und daraus das Recht ableitet, Andersdenkende abzuwerten. Als Schlafschafe, als Querdenker, als Hexen, als Untermenschen etc. etc. Das ist alles schon da gewesen. Das ist das Alte. DAS ist Illusion. Maya. Klar ist es herausfordernd, Nichtwissen auszuhalten. Klar sucht der Mensch, junger Winzling im unendlichen Kosmos, Halt in seinen Konstruktionen von der “Wirklichkeit”. Aber selbst die ausgeklügeltsten Denkgerüste bleiben halt dennoch Annahmen. Die Natur, der innige Kontakt mit den Elementen, Planzen, Tieren…kann da tatsächlich helfen. Helfen, um wertfrei im Moment und im Hier und Jetzt, im Sein anzukommen. Jenseits von Ängsten. Jenseits vom verkopften Denken und Rechthabenwollen… Statt Mauern bauen: Augen öffnen, Herzen öffen, Türen öffnen… Ich wünsche Ihnen, ach was uns allen, den Mut, sich diesem Weg zu stellen, anstatt mit dem Zeigefinger auf Andere zu zeigen…

  2. Ein sehr schöner Artikel! Ohne das böse C-Wort zu erwähnen halten uns die Geschichten vom kollektiven Wahnsinn in verschiedenen Kulturen den Spiegel vor. Auch wir sind nun in einer (oder sogar in mehreren) kollektiven Wahnvorstellung(en) gefangen. Hoffen wir mal, dass dies nicht so lange andauert wie der Hexenwahn

  3. danke mr. dreyfuss..also das altbewerte ich dache mir vielleicht wächst grad irgnein kraut besonders in hülle und fülle um uns mit bewusstheit zu helfen… 😉

  4. Danke für diesen qualitativen Artikel. Was der aktuelle Wahnsinn ist, ist klar. Was ich gerade bei allen kritischen Betrachtungen und Blicken über den Tellerrand schmerzlich vermisse, ist eine Perspektive. Was tun, außer am Rande des Wahnsinns sitzen, ihn zu kommentieren und zu warten und zu hoffen – für die nächsten …200…. (?) Jahre?

    • Grüsse an Alle hier kommentierenden.
      Ich kann mit Martina’s Gedanken gehen, denn ich spüre ebenso, das das in die Natur hineingehen, der Kontakt zu Pflanzen und Tieren, sowie zu Menschen, die hinter diese “Gedankenwände -und Mauern ” versuchen zu schauen, die nicht in Panik verfallen, trotz allder Schwingungen die spürbar sind, alldas kann hilfreich sein und die Freude darüber, das es immer noch die Schönheit unserer Mutter Erde gibt, die soviel erträgt und doch verzeiht. Sie hält uns lebendig, wenn wir mit wachen Sinnen und offenem Herzen hinfühlen, spüren und hören…

  5. Was bitte ist mit „im tiefschwarzen „ Bayern gemeint? BY ist bei allen Deutschen das beliebteste Urlaubs-Bundesland (Quelle: Deutscher Hotel- und Gaststätten-Verband) … was soll diese „Verunglimpfung“ bewirken? Btw: Ich wohne im LK Rendsburg-Eckernförde 😉

  6. Wenn ich daran denke, das wir allen manifesten Anzeichen nach erneut am Beginn eines ca. 50-60 Jahre dauernden grossen solaren Minimums stehen, genau so wie in der Zeit der Hexenverbrennungen zwischen 1650 und 1710, als ebenfalls ein grosses solares Minimum herrschte, welches heute das Maunder Minimum genannt wird, dann denke ich, dass wir uns sehr bald wieder mit z.B. europaweit sehr grossen Missernten, erhöhten Vulkanaktivitäten, sehr langen kalten Wintern, zu kalten und sehr nassen Frühjahren, im Extremfall auch der komplette Wegfall von Frühjahr und Herbst auf allen Kontinenten, extrem heisser Sommer, vielen neuen Seuchenzügen, vermehrten sozialen Unruhen weltweit und noch vielem mehr konfrontiert sehen werden.

    Das durch die solare Inaktivität sehr geschwächte Magnetfeld der Erde, wie auch die gegenwärtig zu beobachtenden grossen Veränderungen in der Struktur des Jetstreams sind nur z.B. nur zwei der Anzeichen, dass wir am Beginn eines erneuten grossen solaren Minimum’s stehen (GSM = Grand Solar Minimum).

    Im Laufe dieses solaren Minimums wird sich die Erde voraussichtlich wieder um 1-2 ° C abkühlen, so wie im Mauster Minimum auch, und als etwas vom Ersten wird uns allen dann wohl die grosse CO2-Lüge so richtig um die Ohren fliegen.

    Wie die gesellschaftlich relevanten Mächte diesmal mit all dem umgehen werden, darauf bleibe ich ja mal sehr gespannt, Hexen verbrennen geht ja wohl kaum mehr nehme ich mal an. Aber vielleicht findet man ja neue geeignete Strategien und Opfer, mal schauen, in Sachen Bösartigkeit und Niederträchtigkeit hat sich der Mensch bisher immer noch als sehr kreativ erwiesen, leider …. PS: und Nasruddin gefällt mir doch!

    • Es passiert ja schon weltweit…Mißernten bis hin zu Totalausfällen durch Wetterextreme..wobei da vielleicht sogar nachgeholfen wird..? 😉 Und Hexenverfolgung..Naja..Wir als Ungeimpfte dürfen uns sicher auch darauf einstellen..Also ich hoffe nicht, jedoch………

  7. welche kräuter fördern das erwachen — ?

    • Hallo Jen! Ich denke Cannabis kann das Erwachen fördern.
      Man kann es auch essen. niedrig dosiert. hab ich manchmal das
      gefühl als wenn ein Schleier sich hebt. oder ein vorhang geht auf.
      Aber regelmässige Meditation ist ebenso zum Erwachen geeignet
      und sicherer und kost nix. Inshallah Dreyfuss

      Wenn der Mensch den Wald verlässt verhärtet sein Herz
      Standing Bear

  8. Das bestätigt mein Gefühl zu dem globalen, faschistoiden Irrsinn, der gerade abzulaufen scheint…der lediglich auf dem fußt, was schon immer da war und ist, nämlich das Scheitern aller Versuche, die Kontrolle über etwas nicht fassbares zu gewinnen.
    Und ich habe schon oft gedacht, dies müsse eine kollektive Geisteskrankheit sein, bewusst wie unbewusst hervor-gerufen.

    • Zerstörungswut.
      Ein Mensch versucht, seine Umwelt seiner kaputten Innenwelt anzupassen.
      Werner Mitsch

  9. Ich werde nicht zum Nasruddin! Zur Zeit wiederholt sich der kollektive Wahnsinn!


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