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Dr. Wolf-Dieter Storl - Ethnobotaniker und Kulturanthropologe
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Tipp

Streifzüge am Rande Midgards

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15. Mai: Online-Webinar "Die alte Göttin und ihre Pflanzen im Frühlingserwachen"
15. Mai: Online-Webinar "Die alte Göttin und ihre Pflanzen im Frühlingserwachen" Online-Webinar
Die alte Göttin und ihre Pflanzen im Frühlingserwachen

Der beliebte Autor Wolf-Dieter Storl folgt in seinem aktuellen Buch Die alte Göttin und ihre Pflanzen der Göttin in den tiefen Wald. Im Rhythmus des Jahreskreises führt er uns über Mythen, alte Sagen und Märchen zu den Urgöttern und ihren heilenden Pflanzen.

Dr. Wolf-Dieter Storl ist ein renommierter Ethnobotaniker und Kulturanthropologe. Die traditionelle Pflanzenheilkunde der indigenen europäischen Waldvölker, der Kelten, Germanen und Slawen sowie des frühchristlichen Mittelalters interessieren ihn besonders. Dabei beschäftigt er sich mit Fragen wie: Welche Rolle spielen Frau Holle, Aschenputtel oder des Teufels Großmutter? Was bedeuten Holunderstrauch, Wacholder oder Gänseblümchen?

Entdecken Sie den tiefen Sinn, spüren Sie die Seele, die allem innewohnt und tauchen Sie mit Wolf-Dieter Storl in das Blühen und Grünen des Frühlings ein.

Sie können dem Autoren per Fragebox direkt Fragen stellen die dann live beantwortet werden. Um teilzunehmen benötigen Sie nur einen Computer oder ein Tablet. 

Wir freuen uns über Fragen und Kommentare aus dem Publikum!

Wann?
15. Mai 2015 um 19 Uhr
Preis?
gratis!
Wo? www.litlounge.tv/online-event/130

 
Neuauflage: "Ich bin ein Teil des Waldes"
Neuauflage: "Ich bin ein Teil des Waldes"

Neuauflage: "ich bin ein Teil des Waldes"

Liebe Leser,

das autobiographische Buch „Ich bin ein Teil des Waldes" - aufpoliert, ergänzt und mit einem extra Kapitel - ist nun erhältlich.

Es geht um mein Leben mit der Natur: Wanderungen mit Schamanen der Cheyenne, meditieren mit den Sadhus Shivas in Indien, arbeiten bei Schweizer Bergbauern und gärtnern in einer anthroposophischen Landkommune. Überall habe ich Menschen getroffen, die mir den Zugang einer Welt zeigten, die sich um Sagen, Mythen und die Heilkräfte der Pflanzen rankt.

Kommt mit auf eine spannende Lesereise - einen Einblick in eine Welt, in der die Natur dem Menschen ihre Seele und ihre unglaublichen Heilkräfte offenbart!

Wolf-Dieter

Inhaltsverzeichnis, Leseprobe und weitere Informationen

19,99 EUR
Ich bin ein Teil des Waldes bestellen
 
Ostergrüße: Winter adé
Frohe Ostern!

Ostergrüße: Winter adé

Schneeschuhlaufen über Berg und Tal und im Wald tat gut. Doch dann Mitte März - o Schreck - war die Sonne schon so stark, dass beim Bach, an der Böschung, aus der blanken Erde ein Himmelsschlüssel hervorlugte. Und am übernächsten Tag reckten schon frech die Huflattichblüten ihre strahlenden gelben Köpfe, wie kleine Sonnen, dem Himmel entgegen. Wenn es so weitergehen würde, dann wäre der Schnee von den Gartenbeeten verschwunden, das Unkraut - pardon, die Begleitkräuter - würden grün, würden lebenshungrig sprießen und sprossen und wuchern. Und ich armer Gärtner müsste graben und ackern und den reifen Kompost einbuddeln. Dabei war mein Buch noch gar nicht fertig geschrieben.

Das Schneereich schmolz dahin.

Da begegnete mir ein mürrischer Eisgnom, der lud mich ein, zum Schloss der Schneekönigin. Kriesensitzung! Alle Winterwesen waren da, Jack Frost, Raureifbold, Eisbein und Glace-Zwerg und die Winterwölfe. „Das Klima erwärmt sich. Die herrlichen Eisgebilde, Eiszapfen sind bedroht, wie auch die zarten Schneeflöckchen", jammerte die Königin; kristallene Tränen klirrten von ihren Augen. Die weiße Schneeeule wusste warum: „Menschen und Tiere atmen zu viel. Atem ist warm und erhitzt die Atmosphäre!" 
„Wir werden das Atmen besteuern!" erklärte ihre Majestät, „und zugleich die Eisheiligen rufen, den Bonifatius, Pankratius, Servatius und die Kalte Sophie!"

Nun, ja, zwar kam noch ein Sturm und eine Kaltfront in der Karwoche, aber ich sah wie der harte Wintermann seine Koffer packte und zu den Schweizer Alpen hinüber schielte. Die Frösche im Tümpel feierten schon Hochzeit. Ein bunter Schmetterling landete am Fensterbrett - der erste Schmetterling, den man im Frühling sieht, deutet das kommende Jahr an - es wird wohl bunt sein. Vögel zwitschern neue Lieder. Die Maikätzchen und die Haseln blühen. Scharbockskraut, Giersch, Löwenzahn- und Brennnesselspitzen werden sichtbar und sagen: „Komm, mach dir einen guten vitaminreichen, die Lebensgeister weckenden Salat, damit dann die Gartenarbeit flott vorangeht".

Da hör ich halt mit Schreiben auf, und beuge mich dem Willen der Götter und freue mich auf all die bunten Eier, die der Osterhase bringen wird.

Einen schönen Frühling wünsche ich Euch, 
Wolf-Dieter
 
Neuauflage "Pflanzendevas"
PflanzendevasNeuauflage "Pflanzendevas"

Liebe Leser,

was in den Botanik Büchern steht erklärt nicht vollkommen das Wesen der Pflanzenwelt. Pflanzen sind mächtiger, als wir allgemein glauben und naturnahen Menschen werden oft Einsichten gewährt die weit über das Schulwissen hinausgehen.

Ich freue mich die Neuauflage meines Buches „Pflanzendevas" anzukündigen. Wer mehr über Pflanzen, unsere Mitbewohner auf der Erde, die uns das Leben ermöglichen, wissen will sollte dieses Buch lesen. Es ist nun auch etwas günstiger geworden!


Das Buch soll ein Schritt sein, die unterbrochene Kommunikation zwischen Mensch und Pflanze wieder herzustellen. Ein Anhang mit praktischen Anleitungen zu Pflanzenmeditationen erleichtert die Kontaktnahme mit den Pflanzendevas.

Einen schönen Sonntagabend wünscht euch,
Wolf-Dieter

EUR 19,90


Pflanzendevas bestellen

 oder bei Amazon: Pflanzendevas
 
Ein Hinweis für alle Tierfreunde
Ein Hinweis für alle Tierfreunde

Liebe Tierfreunde,

oft werde ich gefragt ob ich eine gute Naturtierärztin kenne. Für alle, die auf der Suche  sind, hier ein guter Hinweis.

Seit ein paar Jahren geht es unseren Hunden gesundheitlich besser weil wir den Rat von Tierärztin und Heilpflanzenexpertin Alexandra Nadig nahmen. Wir sind ihr sehr dankbar und können sie nur weiterempfehlen. Vor kurzem gründete Alexandra Nadig mit ihrem Mann ein eigenes Heilpflanzenzentrum für Mensch und Tier  mit dem Namen AnimaPlanta in Lorch wo sie Vorträge und Seminare zu verschiedenen Themen, darunter Heilpflanzen für Tiere anbietet.

Infos dazu findet man unter: www.animaplanta.de

Liebe Grüße,
Wolf-Dieter
 
Umfrage: Videoreihe Selbstversorger-Garten
Umfrage: Videoreihe Selbstversorger-Garten

Umfrage: Videoreihe Selbstversorger-Garten


Liebe Freunde,

mehrere Jahre habe ich bei dem alten Gemüsegärtnermeister Stauffer gelernt, wie man einen Garten nachhaltig und ohne viel technischen Aufwand bewirtschaftet. Über hundert Leute haben wir in der Gemeinschaft damit versorgt und am Markttag noch gutes biologisches Gemüse in Genf verkauft. Seither habe ich jedes Jahr einen Garten, der uns in schweren Zeiten auch über Wasser hielt, angelegt  Daraufhin habe ich zwei Gartenbücher (Der Kosmos im Garten und Der Selbstversorger) sowie ein Gemüsebuch geschrieben.

Da kam die Frage auf, ob Ingo und ich eine Videoreihe drehen sollten, die sich über das Jahr hinwegzieht und, Monat für Monat, jeden Schritt des erfolgreichen Selbstversorgergärtnerns zeigt - also  Kompostierung und Düngung, Pflanzengemeinschaften, Fruchtfolgen, Nutzung der Begleitkräuter und Pflegemaßnahmen. Die Videos über den Jahreslauf im Garten, sollen ja nicht nur gute Anweisungen geben, sondern auch das Naturerlebnis des Gärtnerns vermitteln.

Einen solchen Film zu drehen ist aufwendig und wir müssen die Kosten selber tragen. Mehrere Leute müssten daran arbeiten. Da wollten wir Euch fragen, ehe wir die viele Zeit und den Aufwand für die Produktion (Kamera, Ton, Schnitt, Synchronisierung usw.) investieren, ob da überhaupt Interesse besteht?

Bitte, lasst uns wissen, ob ihr die Idee gut findet.

Mit naturverbundenen Grüßen,
Wolf-Dieter Storl

>> Link zur Umfrage <<
 
Winterzeit
Winterzeit

Winterzeit

Halte an und schaue:
Einmalig, immer neu und frisch ist unsere Welt
und voller Wunder.
Halte an. Rase nicht vorbei, wie ein Irrer gefangen in endlosen Gedankenschleifen 
und dem klebrigen Netz der Hirngespinste.
Schaue tief, 
schaue das Wunder, das Geschenk der Natur,
das Geschenk unseres wahren Selbst!

- Wolf-Dieter

Foto: Julian Burgmaier
 
Newsletter Weihnachten 2014

Liebe Freunde,

viele Zeitgenossen haben den Weihnachtsrummel satt, die ganze Kommerzialisierung, die frierenden Weihnachtsmänner mit Plastikbärten, das Gebimmel und die schwülstigen Christmas-Songs in den Kaufhallen und auf den Straßen, die Hektik mit dem Geschenke-Einkaufen und Einpacken, das Zuckerzeug, den Suff. Da fliehen viele, die es sich leisten können, in wärmere Gefilde, in die Karibik, nach Goa, Thailand oder eine subtropische Insel, wo Party-Time angesagt ist.

Christmas ist, neben Valentinstag, Halloween, Vesak (Buddhas Geburtstag), dem Farbenfest Holi u.a., inzwischen Teil der globalen One-World-Kultur geworden. Sogar in Mexiko, Tokyo und Kalkutta, sieht man Plastik Santas mit Rudolf, dem rotnasigen Rentier, zusammen mit giftgrünen Tannenbäumchen aus Kunststoff und Schnee aus Styropor.  

Winter im Allgäu
Weitere Informationen …
 
Neuaflage: Streifzüge am Rande Midgards
Liebe Leserinnen und Leser,

hier noch eine Ankündigung, eine Aufforderung zu einem Leseabenteuer: Das Buch Streifzüge am Rande Midgards ist nun als Neuerscheinung erhältlich im Taschenbuchformat beim KOHA Verlag. Ein weiteres Kapitel mit der Pilgerfahrt nach Tibet und der Umrundung des heiligen Berges Kailash ist hinzugefügt worden. Kailash gilt für die Buddhisten als das Herz-Chakra Buddhas, für die Hindus als der Sitz von Shiva und Parvati, für die Jainas und Bön als der Weltenberg.
Das Umschlagmotiv, ein berühmtes Gemälde des Russen Nikolai Roerich, zeigt den Heiligen Pantaleon beim Heilkräutersammeln im hohen Gebirge.

 

Streifzüge am Rande Midgards

Streifzüge am Rande Midgards
Streifzüge am Rande Midgards bestellen
12,95 EUR oder bei Amazon bestellen

Midgard ist bekanntlich der altgermanische Name für die natürliche Welt, für die Heimat der Menschen, Tiere, Pflanzen, Steine. Midearth, Middamgard, oder Middle Earth – Tolkien verwendet diese Bezeichnung in seinem Werk Herr der Ringe – sind bedeutungsverwand. Diese Mitte ist umgeben von anderen Bereichen des Seins, etwa Utgard, wo Riesen (Titanen) und andere Wesen mit chaotischen Kräften rumoren, oder Asgard, wo die Götter (Asen) wohnen, oder die Zauberwelten der Zwerge oder die der Elfen. Wir stehen in Wechselbeziehungen mit diesen anderen Ebenen des Seins und werden von ihnen beeinflusst. Die Riesen oder Titanen, die Herren der Metalle, des schwarzen Erdöls, der Elektronik und der atomaren Energien bestürmen derzeit die Natur, versuchen Fuß zu fassen in Midgard. Götter (in der christlichen Deutung, die Erzengel), wie Donar, Heimdal oder Widar, sind die Freunde der Bewohner Midgards und beschützen sie. Wesen wie die Zwerge, stecken voller Klugheit und Wissen, und die Elfen besitzen eine zauberische Schönheit, die uns blenden und verführen kann. Die traditionellen Schamanen und Zauberfrauen, die Walas und Veledas, die indischen Yogis und Sadhus, die tibetanischen Bonpö und andere magische Menschen besitzen die Techniken und das Wissen um diese Dimensionen zu bereisen und mit ihren Bewohnern zu sprechen, verhandeln oder um Heil und Segen zu erbitten. In diesem Buch erzähle ich von wirklich erlebten Streifzügen am Rande unserer natürlichen Welt, von dort, wo der Schleier zwischen den Welten dünn und durchsichtiger wird. Unser Dasein ist nämlich eingebettet in den neun Welten, und unsere Welt ist weit mehr als lediglich geistlose Energie und Materie. Bewusstsein, Leben und Liebe durchwirken das Sein.

 
Newsletter November 2014
Liebe Freunde,

was für ein verregneter Sommer! Das Eichen/Eschenorakel hatte wieder mal recht. Im September blühten die Herbstzeitlosen besonders früh und üppig. Die alten Bauern sagen deshalb, dass der Winter früh kommt und vielleicht auch kalt wird. Mal sehen, ob diese alte Bauernregel noch stimmt. Meine Frau dagegen glaubt, dass der Winter mild wird, da im Herbst wenige Mäuse im Haus Zuflucht suchten.

Im August fuhr ich mit einer kleinen Gruppe nach China. Ich wollte vor allem etwas über die traditionelle chinesische Heilkräuterteekultur erfahren und mich mit der Vegetation bekannt machen, die in Ostasien die Eiszeit überlebt hat.
Vor 31 Jahren waren Ganga und ich als Rucksackreisende in dem Land gewesen und schauten uns die Gemüsegärten und Felder an. Für die Chinesen, die kaum Ausländer kannten, waren wir Außerirdische. Auf staubigen Holperstraßen fuhren damals noch klapprige Fahrräder und gelegentlich LKWs russischer Machart. Nudelküchen und Straßengarküchen boten alles von Hundegulasch bis zur Hühnerkrallensuppe. In den Gassen tönte Militärmusik oder alte chinesische Oper, die in unseren Ohren wie Katzengejammer klang. Die Menschen waren alle in der grauen oder blauen Mao-Kluft gekleidet. Das Land war offensichtlich arm, man sah jedoch keine Hungernden. Zu der Zeit hatte die Partei die Parole ausgegeben, dass Hunde nutzlose Mitesser seien, die geschlachtet und im Kochtopf landen sollten. Spatzen und Tauben galten als „Mäuse und Ratten der Luft“, auch sie sollten ausgerottet werden. Arbeiterbrigaden scheuchten die armen Vögel ständig auf, bis sie erschöpft zu Boden fielen. Jetzt erzählte mir ein Alter, dass es in den darauf folgenden Jahren zu heftigem Käfer- und Schädlingsbefall kam.

Als wir diesmal in Shanghai landeten, traf mich der Kulturschock. Das Land ist nicht wiederzuerkennen. Ein Wolkenkratzer nach dem anderen, chic gekleidete Menschen in vollem Konsumrausch; Pop und Rap vibrieren im Äther; und zwischen glitzernden Läden – alle Konzerne von Adidas über KFC, McDonalds, Starbucks bis zu Wal-Mart sind vertreten – rasen teure Importautos auf mehrspurigen Straßen. Man hat das Mao-Grau abgestreift – wie Deutschland nach dem Krieg, erlebt China ein Wirtschaftswunder, inklusiv Fresswelle und Konsumwelle. Fortschritt und Wissenschaft – sagte mir einer – ist die neue Religion. Davon erhofft man sich, was man einst von den Göttern erhoffte.

Jadebuddha-Tempel

Jadebuddha-Tempel in Shanghai, gegründet 1882

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