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Dr. Wolf-Dieter Storl - Ethnobotaniker und Kulturanthropologe
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Tipp

Streifzüge am Rande Midgards

Streifzüge am Rande Midgards
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Neuaflage: Streifzüge am Rande Midgards
Liebe Leserinnen und Leser,

hier noch eine Ankündigung, eine Aufforderung zu einem Leseabenteuer: Das Buch Streifzüge am Rande Midgards ist nun als Neuerscheinung erhältlich im Taschenbuchformat beim KOHA Verlag. Ein weiteres Kapitel mit der Pilgerfahrt nach Tibet und der Umrundung des heiligen Berges Kailash ist hinzugefügt worden. Kailash gilt für die Buddhisten als das Herz-Chakra Buddhas, für die Hindus als der Sitz von Shiva und Parvati, für die Jainas und Bön als der Weltenberg.
Das Umschlagmotiv, ein berühmtes Gemälde des Russen Nikolai Roerich, zeigt den Heiligen Pantaleon beim Heilkräutersammeln im hohen Gebirge.

 

Streifzüge am Rande Midgards

Streifzüge am Rande Midgards
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12,95 EUR oder bei Amazon bestellen

Midgard ist bekanntlich der altgermanische Name für die natürliche Welt, für die Heimat der Menschen, Tiere, Pflanzen, Steine. Midearth, Middamgard, oder Middle Earth – Tolkien verwendet diese Bezeichnung in seinem Werk Herr der Ringe – sind bedeutungsverwand. Diese Mitte ist umgeben von anderen Bereichen des Seins, etwa Utgard, wo Riesen (Titanen) und andere Wesen mit chaotischen Kräften rumoren, oder Asgard, wo die Götter (Asen) wohnen, oder die Zauberwelten der Zwerge oder die der Elfen. Wir stehen in Wechselbeziehungen mit diesen anderen Ebenen des Seins und werden von ihnen beeinflusst. Die Riesen oder Titanen, die Herren der Metalle, des schwarzen Erdöls, der Elektronik und der atomaren Energien bestürmen derzeit die Natur, versuchen Fuß zu fassen in Midgard. Götter (in der christlichen Deutung, die Erzengel), wie Donar, Heimdal oder Widar, sind die Freunde der Bewohner Midgards und beschützen sie. Wesen wie die Zwerge, stecken voller Klugheit und Wissen, und die Elfen besitzen eine zauberische Schönheit, die uns blenden und verführen kann. Die traditionellen Schamanen und Zauberfrauen, die Walas und Veledas, die indischen Yogis und Sadhus, die tibetanischen Bonpö und andere magische Menschen besitzen die Techniken und das Wissen um diese Dimensionen zu bereisen und mit ihren Bewohnern zu sprechen, verhandeln oder um Heil und Segen zu erbitten. In diesem Buch erzähle ich von wirklich erlebten Streifzügen am Rande unserer natürlichen Welt, von dort, wo der Schleier zwischen den Welten dünn und durchsichtiger wird. Unser Dasein ist nämlich eingebettet in den neun Welten, und unsere Welt ist weit mehr als lediglich geistlose Energie und Materie. Bewusstsein, Leben und Liebe durchwirken das Sein.

 
Newsletter November 2014
Liebe Freunde,

was für ein verregneter Sommer! Das Eichen/Eschenorakel hatte wieder mal recht. Im September blühten die Herbstzeitlosen besonders früh und üppig. Die alten Bauern sagen deshalb, dass der Winter früh kommt und vielleicht auch kalt wird. Mal sehen, ob diese alte Bauernregel noch stimmt. Meine Frau dagegen glaubt, dass der Winter mild wird, da im Herbst wenige Mäuse im Haus Zuflucht suchten.

Im August fuhr ich mit einer kleinen Gruppe nach China. Ich wollte vor allem etwas über die traditionelle chinesische Heilkräuterteekultur erfahren und mich mit der Vegetation bekannt machen, die in Ostasien die Eiszeit überlebt hat.
Vor 31 Jahren waren Ganga und ich als Rucksackreisende in dem Land gewesen und schauten uns die Gemüsegärten und Felder an. Für die Chinesen, die kaum Ausländer kannten, waren wir Außerirdische. Auf staubigen Holperstraßen fuhren damals noch klapprige Fahrräder und gelegentlich LKWs russischer Machart. Nudelküchen und Straßengarküchen boten alles von Hundegulasch bis zur Hühnerkrallensuppe. In den Gassen tönte Militärmusik oder alte chinesische Oper, die in unseren Ohren wie Katzengejammer klang. Die Menschen waren alle in der grauen oder blauen Mao-Kluft gekleidet. Das Land war offensichtlich arm, man sah jedoch keine Hungernden. Zu der Zeit hatte die Partei die Parole ausgegeben, dass Hunde nutzlose Mitesser seien, die geschlachtet und im Kochtopf landen sollten. Spatzen und Tauben galten als „Mäuse und Ratten der Luft“, auch sie sollten ausgerottet werden. Arbeiterbrigaden scheuchten die armen Vögel ständig auf, bis sie erschöpft zu Boden fielen. Jetzt erzählte mir ein Alter, dass es in den darauf folgenden Jahren zu heftigem Käfer- und Schädlingsbefall kam.

Als wir diesmal in Shanghai landeten, traf mich der Kulturschock. Das Land ist nicht wiederzuerkennen. Ein Wolkenkratzer nach dem anderen, chic gekleidete Menschen in vollem Konsumrausch; Pop und Rap vibrieren im Äther; und zwischen glitzernden Läden – alle Konzerne von Adidas über KFC, McDonalds, Starbucks bis zu Wal-Mart sind vertreten – rasen teure Importautos auf mehrspurigen Straßen. Man hat das Mao-Grau abgestreift – wie Deutschland nach dem Krieg, erlebt China ein Wirtschaftswunder, inklusiv Fresswelle und Konsumwelle. Fortschritt und Wissenschaft – sagte mir einer – ist die neue Religion. Davon erhofft man sich, was man einst von den Göttern erhoffte.

Jadebuddha-Tempel

Jadebuddha-Tempel in Shanghai, gegründet 1882

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Linktipp: Natursprung - Hky Eichhorn
N a t U R s p r u n g

Liebe Pflanzenfreunde,

Hky Eichhorn hat mich über viele Jahre hinweg mit seinem Traumzeitinstrument, dem Windhorn, bei meinen Kräuterworkshops und Pujas begleitet. Er hat die Gabe sich unmittelbar mit der beseelten Natur - die uns trägt und deren Kinder wir sind - zu verbinden. Er lädt uns ein, mit ihm in nächtlicher Feuerzeremonie ein eigenes Windhorn zu bauen; gemeinsam mit Jana Schauenberg bietet er Pflanzenmeditationen, Zeremonien und Naturaufstellungen, sowie heilende Räucherzeremonien an. Hkys heben uns aus dem drögen Alltag und lassen uns fliegen. 

Er hat nun eine eigene Webseite und würde sich über einen Besuch von euch freuen!

www.nat-ur-sprung.ch
 
Aufzeichnung "Die alte Göttin und ihre Pflanzen im goldenen Herbst"
Liebe Leser, Liebe Freunde,

hier ist die Aufzeichnung des Webinars vom 2. November, für alle die die Sendung verpasst haben oder noch einmal sehen möchten. Es geht um den Rhythmus des Jahreskreises, Mythen, alte Sagen und Märchen bis zu den Urgöttern und ihren heilenden Pflanzen.

Ich wünsche euch ein besinnliches Wochenende,

Wolf-Dieter

 
Streifzüge am Rande Midgards
Streifzüge am Rande MidgardsStreifzüge am Rande Midgards
Geschichten aus meinem Leben

Blicke über den Rand der alltäglichen Wirklichkeit. Sadhus in Indien, Samhain in Irland, Dracheninsel Gomera, Cheyenne Medizinmänner, Biker, das „wilde Heer“ am Säntis, Kovalam und andere Themen.



EUR 12,95
Überarbeitete Neuauflage 2014!

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Webinar: "Die alte Göttin und ihre Pflanzen im goldenen Herbst" am 2.11
Liebe Leser,

am kommenden Sonntag, den 2. November um 19 Uhr, veranstalten wir zusammen mit dem Kailash Verlag ein Webinar (Online Seminar). Es geht um den Rhythmus des Jahreskreises, Mythen, alte Sagen und Märchen bis zu den Urgöttern und ihren heilenden Pflanzen. 

Die Teilnahme ist kostenlos und unter diesem Link kann man sich unverbindlich registrieren: www.kailash-verlag.de/webinar-storl

Wir begrüßen Fragen und Kommentare aus dem Publikum!

Die alte Göttin und Ihre Pflanzen


Wann? Am 02.11.2014 um 19:00 Uhr
Wo? www.kailash-verlag.de/webinar-storl
Preis? Die Teilnahme am Webinar ist kostenlos!
 
Videos zu "Die alte Göttin und ihre Pflanzen"
Liebe Leser,

in der alten Welt unserer Vorfahren waren die geistige und die materielle Welt noch viel mehr miteinander verwoben. Mystica TV begleitete mich auf einem Streifzug durch die Natur, bei dem ich über alte Sagen und Legenden über die Birke und anderer Bäume erzähle. Entstanden sind ein paar kleine Reportage zum neuen Buch „Die alte Göttin und ihre Pflanzen“.

Der mystische Kalender des Lebens

Für die alten Europäer war die Zeit nicht einfach nur ein linearer Ablauf, sondern die wandelnde Offenbarung göttlicher Wesenheiten. In diesm Video erzähle ich von diesem Spiel männlicher und weiblicher Wesenheiten im Rad der ewigen Wiederkehr, wie es in zahlreichen Legenden und Märchen beschrieben wird. Das sakrale Jahresrad besteht aus acht Speichen, ein Spinnrad, an dem die Göttin des Lebens die Fäden des Lebens aus dem Wollen, Träumen und Handeln der Wesen spinnt.



Der Holunder in der Mythologie

Der Holunder galt früher als des Bauern Apotheke und in alten Sagen als Zugang zu den Zwergen und Kobolden der Natur.  Alte Geschichten dieses "Mittlers zur Unterwelt" und seiner Verbindung zu Frau Holle, so wie man Mutter Erde damals genannt hatte.



Die Birke

Die Birke ist der erste Baum im keltischen Jahreskreis und steht für Neuanfang und Reinheit. Birgit hieß die Göttin in ihrer Frühlingsgestalt. Schon in der Steinzeit zapften die Menschen zu dieser Zeit die Birke an, deren Saft reinigend und entschlackend ist, und – falls vergoren – berauschend wirkt. Die Birke war überall der weißen Göttin geweiht und symbolisiert bis heute Neuanfang und Reinigung. Auch die indische Sarasvati ist eine Birkengöttin, dort gilt die Birke auch als der Baum der Dichter. Angeblich wurden die indischen Veden zunächst auf Birkenrinden geschrieben.



Die alte Göttin und ihre Pflanzen
Wie wir durch Märchen zu unserer Urspiritualität finden

Die alte Göttin und ihre Pflanzen

EUR 16,99

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Es gibt das Buch auch im Angebot mit den Märchen-CDs „Aschenputtel“, „Frau Holle“ und „Schneeweißchen und Rosenrot“
 
Buchankündigung: Die alte Göttin und ihre Pflanzen
Die alte Göttin und ihre Pflanzen


Das Lebensgefühl, die Seelenbilder, die „Welt“ in der unsere heidnischen Vorfahren – die Waldvölker Europas, der Kelten, Germanen, Balten und Slawen – zuhause waren, wie fühlte sie sich an? Wie sah sie aus? Was können wir, jenseits „wissenschaftlich gesicherter“  archäologischer Daten oder Berichte aus der Antike, wirklich darüber wissen?

Ein wichtiger Schlüssel dazu sind die Märchen, die fast bis zur Neuzeit am Abend beim Herdfeuer erzählt wurden. Sie wurden an den offiziellen Dogmen der Kirche und des Staats vorbei erzählt. Seit tausenden von Jahren, von Generation zu Generation wurden sie überliefert und hielten die Erinnerungen wach an die Frau Holle, die archaische Göttin der Höhle, des Lebens und des Todes, der Herrin der Tiere und Pflanzen. Sie enthalten Erinnerungen an die liebe Frau Sonne, an die Seelenhüterin als Gänsemagd, an die fliegenden Schamaninnen, an sprechende Pferde und magische Tiere, an die Haselrute, die mit den Ahnengeistern verbindet, an den gehörnten paläolithischen Hirschgott, an den Bären der den Winter im Reich der Holle verbringt, an die weiße Birkengöttin und die rote Sommergöttin, an das Himmelszelt, durch dessen Löcher das Himmelslicht hindurchleuchtet, an den Kreislauf der Geburten und den Gesetzen des Schicksals, die noch immer wirksam sind.

Brauchtum und sogar der Aberglaube sind weitere Schlüssel. Warum kommt der Weihnachtsmann durch den Schornstein? Warum bringt der Storch die Kinder? Warum gehört das Marzipanschweinchen zum Neujahrsfest? Warum pflanzt das Aschenputtel einen Haselzweig auf das Grab ihrer Mutter? Warum springt man über das Johannisfeuer? Das ist alles nicht von Ungefähr, sondern hat einen tiefen Sinn.

Nichts von dem alten Wissen ist verloren gegangen. Wir tragen die Bilder noch in uns, ganz tief in der Seele – wir müssen nur lauschen und die Ahnen sprechen lassen. Auch die Pflanzen, die Blumen und Bäume – und die Tiere sowieso – die unsere Vorfahren kannten, erzeugen noch immer Resonanzen in uns, können Urerinnerungen wecken und uns näher zu unserem wahren Wesen bringen. Sie haben eine heilsame Wirkung auf uns.

Von all dem erzählt dieses neue Buch, Die alte Göttin und ihre Pflanzen (Kailash-Verlag), das jetzt erschienen ist. Ich lade Euch ein, diese Ahnenpfade mit mir zu gehen. Meine Quellen sind solid, sie beruhen auf die vergleichende Völkerkunde und die Volkskunde, die ich studiert und auch gelehrt habe. Sie beruhen auch auf Begegnungen mit traditionellen Bauern und Kräutersammlerinnen, und Eingeborenen in der Alten und Neuen Welt.

Video



Leseprobe



Mehr Informationen

EUR 16,99


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Es gibt das Buch auch im Angebot mit den Märchen-CDs „Aschenputtel“, „Frau Holle“ und „Schneeweißchen und Rosenrot“:

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Newsletter Sommer 2014

Ein ungewöhnliches Mittsommerfest

Die Sommersonnwende ist das Gegenstück zur Wintersonnwende. Beide heilige Zeiten wurden einst zwölf Tage lang gefeiert. Während die Menschen im Winter die Innigkeit pflegten und in tiefer Stille die Wiederkehr des Lichts, die Geburt des Sonnenkindes wahrnahmen, trieb es sie zur Sommersonnenwende hinaus in die freie Natur und in die freudige Ekstase, in den Höhenflug der Seele.

Am 21. Juni, dem Tag der Sonnenwende, oder am Tag des heiligen Johannes am 24. Juni war es allgemeiner Brauch ein großes Feuer zu machen, zu feiern, tanzen, singen, schmausen, Holunderküchle zu essen und mit einem Gürtel aus Beifuß über die Glut von der einen Jahreshälfte in die andere zu springen. Das ist gesund: Alle unguten, dunklen Astralwesen, die sich in der Aura einnisten wollen, werden versengt und fallen ab. Und die Heilkraft der mittsommerlichen Heilpflanzen – der „Johanniskräuter“, Arnika, Hartheu, Schafgarbe, Lindenblüten, Holunderblüten, Braunelle und wie sie alle heißen – wird gesteigert, indem man sie ans Johannisfeuer hält, so dass sie die Feuerkraft aufnehmen können. Auch wir feiern das Fest jedes Jahr auf diese Weise, denn das tut der Seele gut, verbindet mit dem kosmischen Reigen und mit den Ahnen, die das seit undenklichen Zeiten ebenso so machten. Nur dieses Jahr konnte ich nicht so feiern, denn ich befand mich gerade auf Tour im schönen Österreich. Thomas Rolin vom ThoR-Zentrum (www.thor-zentrum.at oder auch www.vergesseneswissen.at) hatte mich zu einer Reihe Vorträge und Kräuterwanderungen eingeladen.

 

Johanniskraut
Johanniskraut (Hypericum perforatum)
Foto: Claudia Meyer
Weitere Informationen …
 
Mittsommerstimmung
Mittsommerstimmung















Mittsommerstimmung


Still steht der Hirsch mit goldenem Geweih
auf dem hohen Himmelsbogen;
Milde winde wehen, lassen die blühenden Gräser wogen.
Staubwolken wirbeln in den Raum:
Die Erde träumt den Mittsommertraum.
Barfuß laufen wir, leichten Fußes,
bücken und pflücken Johanniskräuter allerlei:
Dost und Quendel, Garbe und Beifuß und den gelben Bergwohlverlei.
Und beim Tanz unter dem Lindenbaum
fallen auch wir in den Mittsommertraum,
atmen den Blütenhonigduft
und lauschen Freyas Singen und Summen,
träumen mit den Bäumen
und lassen die Gedanken verstummen,
träumen von himmlischen Räumen
in uns
und um uns.

- Wolf-Dieter
 
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