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Vortrag Die Seele der Natur

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Wir glauben die Welt zu sehen. Aber in Wirklichkeit sehen wir wenig. Wenn wir zum Beispiel durch den Park oder einen Waldweg entlanggehen, schweifen unsere Gedanken hierhin und dorthin, wir denken an dies und das. Die Bäume mit ihrem frischen grünen Laub, die blühende Wiese, ihre Kräuter und wiegenden Halme nehmen wir lediglich am Rande wahr.

„Das Denken ist wichtig, doch mit dem Herzen offenbart sich das große Mysterium unseres Seins.“

Wolf-Dieter Storl

Die Verbundenheit mit allen Wesen

Das smarte, von Ökoaktivisten immer wieder hervorgebrachte Mantra: “Die Natur braucht den Menschen nicht; der Mensch aber braucht die Natur.” negiert die Urerfahrung der Naturvölker. 

Von der Ebene des im Hirn verankerten Denkens mag das alles richtig sein. Aber Hirn und rationales Denken sind nur eine kleine beschränkte Ebene unseres Seins. Mit den Augen der Seele, mit dem “Denken” des Herzens, sieht es anders aus. Es ist die Seele, wenn sie gesund ist, die die Beseeltheit des Universums sieht und die Verbundenheit mit allen Wesen erkennt. 

Im Vortrag wenden wir uns den seelischen Dimensionen der Pflanzen zu und nähern uns dem Phänomen der Seele. Was ist eigentlich die Seele? Wie nehmen Naturvölker sie wahr und welche Bilder hatten unsere Vorfahren? Diesen Fragen wollen wir uns widmen. 

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