Dr. med. vet. Alexandra Nadig

Veterinärmedizinerin, Autorin

Studium der Tiermedizin in München und Doktorarbeit mit Phytotherapeutischem Thema: Entzündungshemmende Wirkung von Cannabis sativa. Viele Jahre eigene Kleintierpraxis mit Phytotherapeutischem Schwerpunkt in Baden-Württemberg. Seit 2020 Heilkundliche Beratungen für Tierhalter. Referentin für Veterinärphytotherapie. Buchautorin von „Heilpflanzen für Hunde“. Autorin einiger Fachzeitschriften und Zeitschriften (Gesellschaft Ganzheitliche Tiermedizin, Zeitschrift Phytotherapie, Tierärztliche Umschau, Grüne Landapotheke, Unser schönes Land, Hund im Glück)

Alexandra ist Referentin bei der Ausbildung in Naturheilkunde und Ethnobotanik

Meine Themen

Heilpflanzen in der Tiermedizin - Modeerscheinung oder letzte Rettung

Resistenzentwicklungen gegen Antibiotika und Parasiten durch jahrzehntelangen übermäßigen Gebrauch in der Tiermedizin

Viele Tierbesitzer wollen für Ihren Schützling nur die allerbeste medizinische Versorgung. Die Zeiten der kritiklosen Verehrung des Tierarztes sind heute allerdings längst vorbei. Der Tierbesitzer ist heute aufgeklärt und möchte wissen womit und warum sein Tier damit behandelt wird. Die Zeiten der „mal schnellen Antibiotikaspritze“ sind vorüber.

Heilpflanzen unterstützen Mensch und Tier in der Gesundheit

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Resistenzentwicklung gegen Antibiotika und Antiparasitika ist längst nicht mehr nur Thema der Landwirtschaft und Großtiermedizin, auch die Behandlung von Hund und Katze sollte heute ganzheitlich und mit Blick auf die Natur und ihre Ressourcen überdacht werden. „Kuren gegen Würmer“ sind längst überholt auch wenn uns die Pharmaindustrie vom Gegenteil überzeugen will.

Mit Manipulation und Angst wird dem Tierbesitzer ein übersteigerter Hygienewahn eingetrichtert. Zecken, Flöhe, Sandmücken und Würmer werden zu lebensbedrohlichen Gefahren hochstilisiert um jedes Jahr mehr und noch stärkere Pestizide verkaufen zu können.

Wir wollen in dem Seminar, einmal ganz mit den Füßen am Boden, das Thema von beiden Seiten betrachten. Wie sinnvoll ist der synthetisch-chemische Kampf gegen Parasiten wirklich? Wann braucht das Tier tatsächlich ein Antibiotikum?

Die Wildkräuter am Wegesrand haben uns viel zu erzählen, wenn wir ihren Geschichten lauschen und genau hinschauen

Seit Anbeginn leben Tiere in einer Koevolution und Symbiose mit Pflanzen, ist die seit ca. erst 200 Jahren bestehende synthetische Medizin tatsächlich die Rettung für alle? Oder birgt sie nicht durch ihren unsachgemäßen Gebrauch viele Gefahren?

Heute, in einer Zeit in der Resistenzen mit immer noch stärkeren und die Natur belastenden Medikamenten gefördert werden ist ein Rückbesinnen so wichtig. Pflanzliche Wirkstoffe bieten in den allermeisten Fällen Hilfe. Das war schon immer der Plan der Natur. Wieso kämpfen wir so dagegen an?

Tiere, die unter unsere Obhut stehen sind dem ausgesetzt. Und nicht nur ihnen sondern auch der ganzen Natur richten wir Schaden an: Das Zeckenmittel auf dem Hund das Bienen tötet. Das ausgekotete Wurmmittel der Katze welches zum Rückgang von Bodennematoden führt.

Dies alles und noch viel mehr beleuchten wir und sehen, welche Möglichkeiten uns die Natur bietet und wo Ängste endlich einmal wieder reflektiert gehören.

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Literaturempfehlungen