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Wolf-Dieter Storl

Herbst 2017

Liebe Freunde,

Herbst – aus dem altgermanischen harbista (engl. harvest) – bedeutet Erntezeit: Äpfel und Birnen hängen reifend an den Bäumen, Kohlköpfe sind dick und rund, und das Wurzelgemüse kann im Wettlauf mit den Wühlmäusen aus dem Boden gegraben werden.
Die Sonne verliert an Kraft, sie sinkt in die niederen Tierkreiszeichen, es wird nebelig, trüb, kühl und von Tag zu Tag dunkler. 

Gut zu wissen, dass es mal eine Sonnenwende geben wird. Wenn man diese Gewissheit nicht hätte, würden sicherlich Idioten Computer-Projektionen aufstellen, die mit Zahlenkolumnen beweisen würden, dass es messbar immer kälter wird und wenn es so weitergeht, dann würden wir in Eis erstarren und das Leben zum Stillstand kommen! – es sei denn, wir würden genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, um die Welt global in Brand zu stecken, um damit dem drohenden Kältetod entgegenzuwirken.
Zum Glück aber können wir uns an die Vergangenheit erinnern, um die Zukunft – das auf uns zukommende – zu erkennen.

Im Herbst zieht sich die Lebenskraft – die mit der Sonne verbundenen ätherischen Bildekräfte –  zurück. Kräuter welken, Laub verfärbt sich wie verblühte Blumen, fällt zu Boden und wird von Pilzen und Kleinlebewesen verdaut. Der Abbau ist voll in Gang. Für die Pilze ist es die hohe Zeit; sie heben ihre bunten Fruchtkörper über den modrigen Boden empor und entlassen die Sporen zum Hochzeitsflug.
Auch für die Pilzsammler ist es eine hohe Zeit. Bei meinen Streifzügen finde ich allerlei Leckerbissen, die in Topf und Pfanne landen: Fichtenreizker, Maronen, Rotfußröhrling, Großer Schirmling, Flaschenbovist – das sind die Gesellen, die ich heute finden konnte.

Gerade sind wir auf Lesereise zu meinem neuen Buch „Mein amerikanischer Kulturschock“.
Ich behaupte noch immer, Amerika gut zu kennen. Von innen her. Wie ein Drache hat es mich verschluckt und als unverdaulich wieder ausgespien. Ich bin dem American Way of Life, diesem vereinnahmenden, quasireligiösen Kult, durch die Lappen gegangen. Und da ich Amerika gut kenne – und die Menschen dort auch liebe –, will ich meinen europäischen Zeitgenossen davon erzählen.

Mein amerikanischer Kulturschock
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Denn trotz der weltumspannenden McDonaldisierung, trotz der Allgegenwart Hollywoods, dessen Stars nun auch unsere Rollenmodelle geworden sind, habe ich den Eindruck, die Europäer verstehen wenig von Amerika; sie glauben nur, es zu tun. Die Schockstarre, in dem sich die europäischen Intellektuellen und Massenmedien befanden, nachdem Donald Trump – völlig unerwartet – den Wahlsieg davontrug und zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten wurde, zeigt das ganz deutlich. Amerika tickt nicht nach unseren Wunschvorstellungen. Amerika ist anders.

Ich würde mich freuen euch an einem Abend begrüßen zu dürfen!

Mein amerikanischer Kulturschock - Video

Video zum Buch: youtu.be/IhFLVvrg-tk

 

Termine und Orte der Lesereise zum neuen Buch:
19.09. Berlin
21.09. Bremen
22.09. Hannover
23.09. Darmstadt
28.09 Heidelberg

Mehr Infos unter www.storl.de/veranstaltungen

wünsch euch einen schönen Herbst!

Euer Wolf-Dieter

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