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Dr. Wolf-Dieter Storl

Auf meiner Website lade ich euch ein, die Welt der Ethnobotanik und Ethnomedizin zu entdecken: den Wald, seine Heilpflanzen und essbaren Wildkräuter, das natürliche Gärtnern und die Selbstversorgung, aber auch die Lebensweise und Spiritualität der Naturvölker.

Anstehende Veranstaltungen

Vortrag

4. Juli 2021

Die Tiefe des Waldes

um 19:00 - 21:30​

Stadthalle Memmingen

Was ist das Schwerste von allem?
Was dir das Leichteste dünkt:
Mit den Augen zu sehen,
was vor den Augen dir liegt.

– Goethe

Wolf-Dieter Storl

Ich bin im Wald im US-Bundesstaat Ohio aufgewachsen und habe Anthropology – ein allumfassendes, holistisch orientiertes Fach, das Völkerkunde, Urgeschichte, Ethnomedizin, Primatologie und Linguistik beinhaltet – an der Ohio State University, an der Uni Wien und als Fulbright Scholar an der Universität Bern studiert, sowie an verschiedenen Colleges und Universitäten (Kent, Wien, Bern, Genf, Oregon, Wyoming) unterrichtet. Ich habe in Indien und Nepal gelebt, bin mit indianischen Medizinmännern befreundet und habe die Welt vom südlichen Afrika bis Norwegen, von Amerika bis Südostasien bereist. Nun lebe ich abgelegen in den Allgäuer Bergen. Ich habe euch also viel zu erzählen über die Natur und ihre Wunder.

Auf meiner Website lade ich euch ein, die Welt der Ethnobotanik und Ethnomedizin zu entdecken: den Wald, seine Heilpflanzen und essbaren Wildkräuter, das natürliche Gärtnern und die Selbstversorgung, aber auch die Lebensweise und Spiritualität der Naturvölker. Dazu gehören ebenso die der eingeborenen Waldvölker Europas, vor allem der Kelten, Germanen, Balten und Slawen der Schamanismus, Urmedizin, traditionelle Pflanzenkunde, paläolithische  Kulturen, das Naturverständnis der indigenen Völker, Rituale der Heilung und zur Kontaktaufnahme mit den Geistwesen, die Teil unserer Welt sind. Das sind die Themen meiner Bücher, Hörbücher, Filme, Vorträge, Seminare und Kräuterwanderungen. Zugegeben, ein breit gefächertes, umfassendes Anliegen, zu dem ich euch einen Schlüssel geben möchte.

Mehr über meinen Lebensweg könnt ihr in meiner ausführlichen Biographie nachlesen.

Immer wieder, wie es meine Zeit erlaubt, erscheint mein Newsletter und ich schreibe Beiträge für euch. Zum Inhalt gehören Tipps zum praktischen Gärtnern, zur Selbstversorgung und zum Anbau von Obst und Gemüse im Klein- oder Gemeinschaftsgarten. Auch Heilkräuter, Wildgemüse, der Rhythmus der Jahreszeiten, Rituale, die tiefere Bedeutung unserer Feiertage – etwa, warum der Weihnachtsmann durch den Schornstein kommt und warum es der Storch ist, der die Kinder bringt –, sowie die Kulturgeschichte, die Gottheiten und Naturwesen unserer Vorfahren sind hier Thema.

Ein aktuelles Projekt, an dem ich derzeit arbeite ist ein Buch über die Pflanzen und Kräuter des Waldes; letzten Herbst ist mein neues Buch „Wir sind Geschöpfe des Waldes“ erschienen.

Eigentlich ist die Liste der Bücher recht lang. Über 30 Titel sind auf deutsch erhältlich: Darunter: Naturituale, Die Seelenpflanzen des Edward Bach, Der Bär, Pflanzendevas, Heilkräuter und Zauberpflanzen zwischen Haustür und Gartentor, Hexenmedizin, Von Heilkräutern und Pflanzengottheiten, Shiva, Wanderung zur Quelle, Streifzüge am Rande Midgards, Wandernde Pflanzen (eine Ethnobotanik der Neophyten), usw.

Die Bücher sollen nicht nur abstrakte, intellektuelle Exerzitien sein. Sie entstehen in der Stille des Winters und werden von dem Wald und Bergen des Allgäus, von der Arbeit im Garten und dem Holzmachen inspiriert. Die Erfahrungen meiner jungen Jahre in Sachsen und im ländlichen Ohio nähren die Erzählungen, wie auch Begegnungen mit Hillbillies in den Appalachen, mit den Medizinleuten der Cheyenne, den Shiva-Sadhus in Indien, den Shamanen im Himalaya und den Bergbauern in den Alpen.

Auch etliche Filme und Hörbücher sind im Shop erhältlich.

Bei den Kräuterwanderungen und Pflanzenseminaren stehen die einheimischen Heilkräuter im Mittelpunkt, Pflanzen, die schon unsere altsteinzeitlichen Vorfahren kannten und verwendeten. Nicht nur ihre genaue botanische Bestimmung und ihre heilkundliche Anwendung, sondern auch die dazugehörenden Märchen, Sagen und Brauchtümer kommen zur Sprache.

Denn Pflanzen sind mehr als nur Gegenstände der Botanik oder Wirkstoffbehälter, sie sind ansprechbare Wesen, die Spuren in unserer Seele hinterlassen – sie sind Teil unseres kulturellen Kosmos. In Tieftrance und auf schamanischen Reisen kommunizieren die Naturvölker mit den Pflanzenwesen. Das verstehen wir heute kaum mehr. Pflanzenseelen, Baum-Devas, Naturgeister – sind das nicht eitle Projektionen der Psyche, Wunschdenken, esoterischen Schwärmerei? Oder sind es tiefere, feinsinnigere Wahrnehmungen, die, um verstanden zu werden, in das bunte Gewand der Sage, Mythe und Märchen gekleidet werden müssen.  In meinen Seminaren und Workshops gehen wir diesen Spuren nach.